"Das konnte man sich so nicht ausmalen"

Felix Agu über seine Rückkehr in die Stammelf

Felix Agu steht im Spielertunnel.
Felix Agu legte ein mehr als gelungenes Comeback hin (Foto: WERDER.DE).
Profis
Freitag, 23.02.2024 / 10:00 Uhr

Von Fiona John

„Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, damit wir nicht zu sehr in einen Negativstrudel geraten“, sagte Felix Agu Anfang Dezember, nach der 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart. In dieser Partie war der Schienenspieler erstmals nach monatelanger Verletzungspause wieder über längere Zeit zum Einsatz gekommen. Mittlerweile gehört der 24-Jährige wieder zum Stammpersonal der Grün-Weißen und ist mitverantwortlich für den positiven Aufschwung, den der SVW in den vergangenen Wochen erlebt.

In den letzten sieben Spielen stand Agu in der Startelf und musste sich mit den Werderanern nur einmal geschlagen geben. Ein Comeback, das er sich nicht besser hätte vorstellen können. „Während der Verletzungszeit überlegt man natürlich schon, wie es ist, wenn man zurückkommt. Spielt man oder spielt man nicht?!“, blickt Werders Nummer 27 zurück. „Dass es so gut läuft, ich wieder spiele und wir als Mannschaft Erfolg haben – das konnte man sich so nicht ausmalen.“

Zusammenhalt und Flexibilität

Für den mannschaftlichen Erfolg macht Agu insbesondere den nochmal stärker gewordenen Zusammenhalt verantwortlich. „Wir werden nicht so schnell negativ auf dem Platz miteinander. Wenn einer einen Fehler macht, versucht der nächste direkt den Fehler auszubügeln und für den anderen da zu sein“, beschreibt er die Veränderung. Neben dem Wermutstropfen gegen den 1. FC Heidenheim lieferten die Grün-Weißen zuletzt ausschließlich gute Leistungen mit den entsprechenden Resultaten ab und erarbeiteten sich mit Rang sieben eine Ausgangslage, die es Agu und Co. erlaubt, den Blick nach oben zu richten. „Wenn man diese Richtung anstrebt, erreicht man hoffentlich auch zeitgleich das große ganze Ziel mit dem Klassenerhalt“, so der Rechtsfuß, der sich freut, seinen Teil beitragen zu können.

Besonders wertvoll macht ihn dabei seine Flexibilität. Sowohl auf der linken als auch auf der rechten Außenbahn hat sich der gebürtige Osnabrücker zuletzt bewiesen. Eine Lieblingsseite habe er nicht, durch die Verletzung aber lange nicht auf rechts gespielt. „Da ich jetzt im Training auch mehr auf der linken Seite spiele, bin ich da einfach mehr in den Abläufen drin als rechts. Die Seiten sind dann doch nicht komplett gespiegelt, es gibt schon leicht unterschiedliche Aufgaben.“ Unterschiede, an die sich Agu in Mainz ganz spontan anpassen musste, als Mitchell Weiser kurz vor dem Anpfiff verletzungsbedingt ausfiel und der Rechtsfuß von links auf rechts wechselte. „Das ist doch etwas schwerer, weil ich mich auf den anderen Gegenspieler gar nicht vorbereitet habe und mit Starki nicht so oft trainiert habe, wie mit Tony. Es funktioniert aber trotzdem alles“, schmunzelt er. Damit es auch gegen Darmstadt funktioniert, wird es auf die Basics ankommen. Dann soll auch die Revanche fürs Hinspiel gelingen.

 

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