"Immer etwas Besonderes bei Werder zu sein"

Die Stimmen zum 125-jährigen Vereinsjubiläum

Alle ehemaligen und aktuellen Spieler stehen um ein Bällebad, gefüllt mir grünen Bällen.
Alle Generationen des SV Werder haben sich getroffen (Foto: WERDER.DE).
Profis
Sonntag, 11.02.2024 / 11:15 Uhr

125 Jahre Werder – es wurde gefeiert! Nach dem Jubiläumsspiel, das bereits am Samstagnachmittag mit der Choreo über das gesamte Stadion und dem Dabeisein vieler Legenden für zahlreiche Gänsehautmomente sorgte, ging es am Abend in der Alten Werft in der Bremer Überseestadt weiter. Dort trafen sich Legenden, Wegbegleiter und Freunde aus Sport und Politik, um gemeinsam das 125-jährige Bestehen des Vereins zu feiern, Erinnerungen auszutauschen und über besondere Momente zu sprechen. WERDER.DE fasst die Stimmen von Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald, ehemaligen Profis wie Diego, Günter Bernard und Per Mertesacker sowie Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Co. zusammen.

Thomas Schaaf: "Es ist ein schönes Gefühl, hier zu sein. Es wird mit Sicherheit Spaß machen, weil man viele Personen, viele Freunde wiedertrifft, mit denen man eine Zeit lang zusammen einen Weg gegangen ist. Jetzt hat man die Chance mal wieder zusammenzukommen und wird dran erinnert, wie viele schöne Momente man gemeinsam verbracht hat."

Willi Lemke: "Das Event ist natürlich verbunden mit einer großen Vorfreude die Kameraden, Freunde und damaligen Spieler wieder zu treffen. Mich verbindet natürlich mit einer 17-jährigen, persönlichen Geschichte mit Werder. Das war eine wunderbare Zeit."

Uli Borowka: "Wir sind mit meiner Tochter am Rathaus vorbeigegangen, am Roland und dann durch das Viertel. Da ist mir schon das Herz aufgegangen. Das ist einfach grandios. Die Menschen lieben den Verein, überall sind die Schaufenster grün-weiß. Im Stadion bei der Choreo habe ich eine Träne verdrückt. Das war eine klasse Zeit damals bei Werder und wird immer in meinem Herzen bleiben. Der Verein sowieso und alles was wir erreicht haben. Zum Glück war ich dabei und durfte ein bisschen dazu beitragen."

Per Mertesacker: "Man muss sich immer wieder verwirklichen, wie besonders dieser Verein ist. Mit so vielen tollen Menschen, die diesen Verein begleitet und geführt haben, die mitspielen durften, wie ich auch fünf Jahre. Die waren unglaublich wichtig für mich. Sich als Mitglied zu verstehen, dass man herkommt, dran Teil hat und alles gibt für den Verein. Da konnte ich mich komplett mit identifizieren. Das war für mich die Werder-Familie."

Petri Pasanen: "Ein kleiner Teil von dem Ganzen zu sein, macht mich richtig stolz. Ich habe so viele alte Bekannte getroffen, die ich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen habe. Ein riesengroßer Tag für mich. Ich habe mich richtig gefreut dabei zu sein."

Naldo: "Das bedeutet sehr viel, ich habe Werder viel zu verdanken. Es war mein erster Verein in Europa, ich hatte sieben tolle Jahre hier mit meiner Familie. Meine Kinder sind hier geboren. In letzter Zeit war ich positiv überrascht, Werder hat sehr gut gespielt. Die Truppe hatte zuletzt einfach dieses Feuer. Ich drücke Werder die Daumen, ich schaue die Spiele immer. Werder bedeutet viel für mich."

Claudio Pizarro: "Für mich ist es immer etwas Besonderes, hier bei Werder zu sein. Es ist ein toller Verein. 125 Jahre sind sehr viel. Ich freue mich riesig, wieder hier zu sein und alte Freunde wieder zu treffen. Das ist für mich etwas sehr Schönes."

Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Ich bin total glücklich, dass ich an so einem Abend dabei sein und 125. Geburtstag feiern kann. 125 Jahre – das ist ja nicht nur Spitzenleistung, sondern auch ganz viel Breitensport. Da stehen tausende von Sportlerinnen und Sportlern hinter, die über viele Generationen in Werder ihren Verein gefunden haben. Die ganzen Fans, die nicht nur im Fußball, sondern auch in den anderen Sportarten mit dem Verein mitfiebern. Es gab so viele großartige Siege und bittere Niederlagen. Die ganzen damit verbunden Emotionen sind es ja, was einen guten Sportverein ausmacht. Es ist etwas ganz Besonderes. Werder ist Bremen und Bremen ist Werder."

Besondere Momente in 125 Jahren

Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald: "Da gibt es so viele. Immer wenn man eins erwähnen würde, macht man die anderen tollen Ereignisse, die man nicht nennt, ein bisschen kleiner. Diese Geschichte ist so reichhaltig, so vielfältig und immer geht es darum, dass wir Begegnungen geschaffen haben. Wir haben Menschen zusammengeführt. Menschen, die sich mit Werder identifizieren, denen wir auch ein Stück weit Identität und Orientierung geben, auch in diesen schwierigen und unruhigen Zeiten. Das ist etwas, was der Verein Werder leistet. Wenn ich sehe, was wir im Stadion für eine unglaublich emotionale Dichte hatten, wie energetisch aufgeladen das war, dann weiß man, wie wichtig Werder ist und wie viele Emotionen über Werder und über den Sport transportiert werden."

Uli Borowka: "Europapokal der Pokalsieger ploppt auf. Und ich bin bei Werder Nationalspieler geworden und durfte mein erstes Länderspiel machen, gegen Diego Maradonna. Das sind die Sachen, die hängen bleiben. Wir haben so viele tolle Momente gehabt, so viele Jahrhundertspiele, die Pokalendspiele. Wir waren eine Pokalmannschaft und haben den Bayern Paroli geboten. Was mich persönlich immer wieder geprägt hat: Ich durfte in einer Mannschaft spielen, die von den Charakteren außergewöhnlich war. Jeder Spieler hatte einen wahnsinnigen Charakter. Deswegen konnten uns die Bayern und die Dortmunder auch nicht schlagen. Wir waren eine eingeschworene Truppe. Es macht mich stolz, dass ich mit so einer Mannschaft über viele Jahre so einen Erfolg hatte."

Man könnte Stunden oder Tage quatschen über Ereignisse und Erlebnisse, die man hatte.
Thomas Schaaf

Thomas Schaaf: "Es gibt nicht den Moment oder das Ereignis. Dafür habe ich zu viel mit dem Verein und den handelnden Personen erlebt. Da kommen zig Gedanken, zig Momente flackern da auf. Man könnte Stunden oder Tage quatschen über Ereignisse und Erlebnisse, die man hatte. Das wird auch passieren, dass man oft sagt: Weißt du noch. Man geht auch gerne in die Vergangenheit zurück. Ich glaube aber auch, dass der jetzige Moment schön ist."

Petri Pasanen: "Mein letzter Tag, als ich Thomas Schaaf nach sieben gemeinsamen Jahren Tschüss sagen musste. Dann kommt der Moment, wo man geht, da habe ich ein bisschen geweint, wir haben uns umarmt. Das war emotional für mich. Auch jetzt bekomme ich noch Gänsehaut."

Günter Bernard: "Es gibt Bilder, wo wir jubeln, weil wir gegen Dortmund gewonnen haben. Da wussten wir, jetzt sind wir Deutscher Meister. Das ist das schönste Gefühl gewesen."

Claudio Pizarro: "Für mich war es 2009. Da haben wir den Pokal gewonnen und es ins Finale der Europa League geschafft. Leider haben wir das nicht gewonnen, aber es war ein besonderes Jahr für uns."

Diego: "Das erste Wort, dass mir für Werder einfällt ist ‚Danke‘. Danke für alles, was der Verein, die Fans, die Mitspieler, der Trainer Thomas Schaaf für mich getan haben. Als ich 2006 hier angekommen bin, war es eine schwierige Zeit für mich. Ein Trainer hatte mir gesagt, dass ich nicht gut genug sei, um in Europa zu spielen. Als ich Werder Bremen verlassen habe, war ich einer der besten Spieler der Welt. Deshalb kann ich einfach nur Danke sagen. Werder ist ein Verein, den ich liebe, respektiere und für immer in meinem Herzen trage."

 

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