Lernen, arbeiten, häufiger treffen

04.03.21

Josh Sargent über Ziele und den Konkurrenzkampf in der Offensive

Josh Sargent sitzt nach dem Training auf dem Rasen.

Keine Zeit, sich lange auszuruhen: Josh Sargent zeigt sich nach dem Siegtreffer gegen Eintracht Frankfurt weiter angriffslustig (Foto: nordphoto).

Profis

Donnerstag, 04.03.2021 / 14:50 Uhr

Das Ziel hat sich Josh Sargent selbst gesteckt. Am Ende der Spielzeit will der US-Stürmer der Werderaner mit den meisten Saisontoren sein. Ein ehrgeiziges Ziel. „Als Stürmer wäre es dumm, nicht der erfolgreichste Schütze seines Teams sein zu wollen. Ich will es sein, die Saison ist noch nicht vorbei und ich werde weiter hart dafür arbeiten“, unterstreicht Sargent jetzt.

Gegen Eintracht Frankfurt erzielte er den 2:1-Siegtreffer – und setzte sich damit wieder an die Spitze der internen Rangliste. Für Sargent war es der 3. Treffer in der Bundesliga und das 5. Pflichtspieltor seit Saisonbeginn. „Natürlich würde ich gerne häufiger treffen“, bilanziert er im Gespräch mit den Medienvertretern am Donnerstag selbstkritisch (zum Video). Doch: Mit 21 Jahren ist er in der Offensive die mit Abstand jüngste Stammkraft bei Werder. „Ich bin nach wie vor sehr jung und habe Zeit, weiter zu lernen, zu arbeiten und mich zu verbessern."

Sargent: "Wir unterstützen und pushen uns"

Zwei Jahre und drei Monate sind seit dem ersten Einsatz Sargents in der Bundesliga vergangen. Im gleichen Spiel, dem 3:1-Heimsieg gegen Düsseldorf feierte er auch sein Tordebüt. Knapp 70 Partien hat Sargent seitdem für Werder absolviert. „Ich würde trotzdem nicht sagen, dass ich der erfahrenste der jungen Spieler bin“, sagt der US-Nationalspieler. „Wir lernen alle in unserem eigenen Tempo, aber ich kann sicher Hilfestellungen bei bestimmten Dingen geben. Wir versuchen alle unseren Weg in die Bundesliga zu finden, wir unterstützen und pushen uns.“

Vor allem für den Konkurrenzkampf im Sturmzentrum war sein Siegtreffer gegen Eintracht Frankfurt ein wichtiges Signal. Mit Niclas Füllkrug, Davie Selke und Yuya Osako ist die gesamte Konkurrenz einsatzbereit, auch Milot Rashica und Leonardo Bittencourt mischen im Kampf um die begehrten Stammplätze in der Offensive mit. "Wir alle wollen spielen“, weiß auch Sargent. „Aber wir haben zugleich eine gute Beziehung zueinander. Wir pushen uns gegenseitig. Ich kann nichts Falsches daran sehen, einen Konkurrenzkampf zu haben."

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