Spät entdeckte Leidenschaft: Jugendtrainer

Cedrick Makiadi in der neuen Folge des Werder-Podcasts

Portrait vom lächelnden Cédric Makiadi.
Spielte zwei Jahre für Werder und ist jetzt U16-Coach: Cédric Makiadi (Foto: nordphoto).
Podcast
Mittwoch, 17.03.2021 / 16:41 Uhr

Von Lennard Worobic

Im Norden Deutschlands ist Cedrick Makiadi zu Hause. Seit der gebürtige Kongolese 2013 zum SV Werder kam, ließ ihn Bremen nicht mehr los. Nach einem Jahr beim türkischen Erstligisten Çaykur Rizespor kehrte er 2016 endgültig zurück in die Hansestadt. Mittlerweile ist Makiadi U16-Trainer bei Werder Bremen – ein Amt, das er sich vorher kaum hätte vorstellen können. Im Werder Podcast – präsentiert von Haake-Beck – sprach der 37-Jährige mitunter über seine neu entdeckte Leidenschaft an der Seitenlinie.

„Es war eigentlich klar, dass wir früher oder später in den Norden zurückkommen“, gesteht Cedrick Makiadi, der nach erfolgreichen vier Jahren in Freiburg zu Werder wechselte. Der gebürtige Kongolese wuchs in Lübeck auf und lernte seine Frau in Wolfsburg kennen, wo er von 2002 bis 2009 für den VfL spielte. „Von daher war es nicht sonderlich schwer, diese Entscheidung zu treffen, als das Angebot kam. Es war ein Angebot von einem Traditionsverein, der auch eine gewisse Strahlkraft hat“, begründet Makiadi seine Entscheidung für die Grün-Weißen. Irgendwann einmal das Amt eines Jugendtrainers zu bekleiden, habe er sich als aktiver Spieler jedoch nie vorstellen können. „Für mich war immer klar, im Fußball zu bleiben. Da konnte ich mir sehr sehr viel vorstellen – nur nicht den Trainer“, erinnert sich Cedrick Makiadi und lacht. „Aber wie es manchmal im Leben ist, ist genau das gekommen.“

Nach seiner Spieler-Karriere sollte er seine Meinung ändern. Ausschlaggebend war eine Stelle als Co-Trainer der U17, an die Makiadi geriet, nachdem Tim Borowski Ende 2017 in den Trainerstab der Profimannschaft wechselte. „In dieser Zeit habe ich einfach gemerkt, wie viel Lust es mir macht, Spieler zu trainieren und mitzubegleiten, sie nach vorne zu bringen und von meiner Erfahrung profitieren zu lassen. Dann habe ich gesagt: Diesen Weg will ich weitergehen“, berichtet Cedrick Makiadi, der ab Januar 2018 an der Seite von Christian Brandt coachte.

Der neue Job gefiel dem ehemaligen Werder-Profi so gut, dass er schließlich die Nachfolge von Frank Bender als U16-Coach antrat. „Das spannendste ist zu sehen, wie sich die Spieler von Tag zu Tag, von Woche zu Woche entwickeln“, schwärmt Makiadi vom Traineramt. Der größte Erfolg sei es, wenn Spieler wie etwa Nick Woltemade den Sprung in den Profi-Kader schaffen. „Das ist es, worauf wir alle hier im Leistungszentrum hinarbeiten. Als Trainer bist du da einfach stolz.“

In der neusten Folge des „Werder-Podcasts“ - dem Audio-Medium in der grün-weißen Online-Familie und präsentiert von Haake Beck – ist Cédric Makiadi zu Gast. Die neue Episode gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account, dem Spotify-Kanal und der Deezer-Page des SV Werder. Hört rein! 

 
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WhatsApp: 0174 6683808

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