Lautstärke auf den Platz bringen Das Neuste rund um die Bundesliga-Profis:
03.12.20 von Von Lennard Worobic
Mixed Zone mit Theodor Gebre Selassie

Theodor Gebre Selassie fordert gegen Stuttgart eine geschlossene Mannschaftsleistung (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 03.12.2020 / 14:38 Uhr
Von Lennard Worobic
Eine Weile brauchten die Spieler des SV Werder, um die Niederlage in Wolfsburg zu verkraften. Doch mittlerweile konzentrieren sich die Grün-Weißen ausschließlich auf das Heimspiel am Sonntag gegen den VfB Stuttgart. „Die Stimmung ist gut, der volle Fokus liegt auf dem nächsten Spiel“, berichtet Vizekapitän Theodor Gebre Selassie in einem Mediengespräch am Donnerstag. Für das Duell mit den Schwaben sieht er jeden einzelnen Spieler in der Verantwortung.
„Wir waren nach dem Spiel gegen Wolfsburg enttäuscht, aber ich bin mir sicher, dass wir wieder zu unserer Stabilität finden werden“, sagt Gebre Selassie und zeigt sich zuverlässig, dass die Mannschaft die Ausfälle von Manuel Mbom (Gelbsperre), Kevin Möhwald (Rotsperre) und dem verletzten Milot Rashica (zur Extrameldung) auffangen können. „Sie werden uns fehlen, das müssen wir ausgleichen und diese Aufgabe als Mannschaft lösen. Wir haben viele gute Spieler im Kader, die auf ihre Chancen warten“, so der 33-Jährige. Tahith Chong und Felix Agu könnten etwa Geschwindigkeit ins Werder-Spiel bringen. Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt hingegen helfen den jüngeren Spielern bereits mit ihrer Erfahrung. "Durch sie kommt Lautstärke auf den Platz", meint Gebre Selassie.
Einen Vergleich zur Situation vor einem Jahr weist er allerdings entschieden zurück. „Ich glaube, wir haben aus der letzten Saison sehr viel gelernt. Daher sehe ich uns jetzt viel stabiler“, unterstreicht Gebre Selassie. Er wolle sich nicht an negativen Aspekten aus der Vergangenheit aufhalten und stattdessen als Vorbild vorangehen. Die Niederlage in Wolfsburg ist für den Vizekapitän also abgehakt: „Wir sollten erfahren genug sein, damit umzugehen und jetzt nach vorne schauen.“
)