Ruslan Heleta läuft neue Halbmarathonbestzeit

Ruslan Heleta verbesserte seine Halbmarathonbestzeit um mehr als vier Minuten
Leichtathletik
Dienstag, 26.03.2024 / 07:25 Uhr

Olaf Kelterborn

Bei der 18. Auflage des Warschau Halbmarathons überzeugte der Werder-Läufer Ruslan Heleta mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Ebenfalls mit guten Leistungen trumpften auch Uwe Waldhaus sowie Marten Szidat beim Venloop im deutsch niederländischen Grenzgebiet auf.

Zunächst der Blick nach Polen: Voller Motivation und bei besten äußeren Bedingungen für einen Halbmarathon ging am vergangenen Wochenende mit Ruslan Heleta einer der Top-Athleten aus dem Werder Laufteam auf die 21,095 km lange Strecke in der polnischen Hauptstadt Warschau. Der Kurs, bei dem neben einigen Brücken zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Stadt passiert wurden, hatte ein insgesamt sehr flaches Streckenprofil, was Ruslan sehr entgegen kam.

Von Beginn an platzierte sich der Werderaner im vorderen Feld und lief die ersten 10 Kilometer des Rennens mit einem sehr schnellen Durchschnittstempo von 3:20 min pro Kilometer. Bemerkenswerterweise schaffte es Ruslan auch auf dem zweiten Streckenabschnitt, bei dem es wieder zurück zum futuristischen Stadion Narodowy ging, sein hohes Tempo konstant durchzuhalten. Im Ziel stand dementsprechend eine großartige Zeit von 1:10:21 auf der Uhr, womit er sich auf Position 31 der Gesamtwertung sowie Rang 10 der Altersklassenwertung M20 einreihte. Zudem verbesserte Ruslan seine bisherige persönliche Bestzeit im Halbmarathon (1:14:32) um mehr als vier Minuten, was nach den Worten seiner Trainerin Birte Bernhardt „auf dem Leistungsniveau eine unglaublich gute Steigerung ist, zu der ich Ruslan nur gratulieren kann. Er hat sein Rennen sensationell eingeteilt und sich damit völlig zurecht mit dem Ergebnis selbst belohnt.“

An einem ganz anderen Ort, im deutsch/niederländischen Grenzgebiet, fand derweil die 17. Auflage des stimmungsvollen „Venloop“ statt. Mit von der Partie waren vom SV Werder die Läufer Uwe Waldhaus und Marten Szidat, die beide auf der Halbmarathondistanz, gemeinsam mit knapp 9.000 weiteren Läuferinnen und Läufern, an den Start gingen.             

Uwe hatte sich vor dem Start eine Zielzeit von ca. 1:30:00 vorgenommen und fand im Rennen auch schnell einen sehr guten Rhythmus in einer gemeinsamen Läufergruppe. Dabei unterstützten sich alle gegenseitig, um den jeweils anderen Läufern immer abwechselnd Windschatten zu geben. Bei Kilometer 10 setzte leichter Nieselregen ein, der der Laufstimmung allerdings keinen Abbruch tat. Nach einer kurzen Strecke über die Autobahn ging es auf den letzten 3 Kilometern quer durch die prächtigen Straßen von Venlo. Davon motiviert setzte Uwe noch einmal zum Endspurt an und erreichte eine Zielzeit von 1:28:55.  In der Gesamtwertung belegte der Werderaner damit Platz 606 sowie Rang 84 in der Altersklasse M40.

Sein Mannschaftskollege und bester Freund Marten Szidat, der vor knapp zwei Wochen beim Straßenlauf in Oldenburg erfolgreich sein „Comeback“ nach knapp sechs Monaten verletzungsbedingter Laufpause feierte, startete ebenso im Halbmarathon und fand gleich kurz nach dem Start eine gute Laufgruppe, die zu seinem Tempo passte. Bis ungefähr zur Hälfte des Rennens blieb Marten dieser Gruppe treu und nutzte die Gelegenheit ein paar Kräfte zu sparen. Dies sollte sich auszahlen, denn auf dem zweiten Rennabschnitt konnte er sein Tempo noch einmal steigern, so dass im Ziel letzten Endes eine Zeit von 1:33:51 auf der Uhr stand. In der Gesamtwertung bedeutete dies Rang 986, in der Altersklassenwertung der M45 einen sehr guten Platz 92. Mit dieser Leistung war Marten, nach eigenen Worten „mehr als zufrieden und noch wichtiger, es hat unglaublich viel Spaß gemacht hier zu laufen. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein.“

Dem konnte sich auch Uwe anschließen, der bezüglich der Stimmung an der Strecke kaum aus dem Schwärmen herauskam: „So etwas wie hier habe ich selten erlebt, auf den gesamten 21 Kilometern waren in jedem Ort die Bewohner auf der Straße. Und sämtliche Blaskapellen der Region sorgten für eine großartige Atmosphäre. War keine Blaskapelle vorhanden, dann kam die Musik von einem DJ, wirklich sensationell und toll für jeden einzelnen Läufer.“

 

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