Zurück in der Spur

Werder durchbricht die Negativserie mit einem Sieg gegen Ochsenhausen

Applaus vom Trainer: Cristian Tamas ist nach dem Sieg gegen Ochsenhausen mehr als zufrieden mit seiner Mannschaft. ©Robert Klein
Tischtennis
Sonntag, 11.02.2024 / 17:10 Uhr

Tina Gummar

Mit dem Ergebnis von 3:1 gewann der SV Werder Bremen am Sonntagnachmittag das Auswärtsspiel gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen. Nach vier verlorenen Spielen in Folge war das ein wichtiger Sieg für die Bremer.

Jede Chance, die den Bremern in Ochsenhausen geboten wird, müssen sie nutzen. So lautete der Appell von Sascha Greber, Manager der Grün-Weißen. Und das setzte Bremens Kirill Gerassimenko direkt im ersten Einzel um. Der gebürtige Kasache machte gegen Simon Gauzy den Auftakt. Ein Spiel, das über die volle Distanz ging. Und eigentlich noch darüber hinaus: Erst mit Gerassimenkos Matchball beim Spielstand von 12:11 im fünften Satz fiel die Entscheidung. Sieg für den Bremer, der damit bereits den entscheidenden Grundstein für den Sieg seines Teams legte.

Im zweiten Einzel traf Mattias Falck auf Samuel Kulczycki, der für den Schweden keine große Hürde darstellte. Mit einem schnellen 3:0 baute Falck die Führung der Bremer zum 2:0 aus.

Nach der Pause war Marcelo Aguirre an der Reihe, der zunächst Schwierigkeiten gegen Alvaro Robles hatte. Nach einem 2:0-Satzrückstand kämpfte er sich aber zurück und glich aus. Im entscheidenden fünften Satz unterlag Aguirre dann allerdings doch seinem Gegner. Die TTF Liebherr Ochsenhausen verkürzten damit auf 2:1.

Im Duell der Einser mussten dann also nochmal Mattias Falck und Simon Gauzy ran. Nachdem Falck vergangenen Montag seine beiden Einzel im Spiel gegen den Post SV Mühlhausen verlor, zeigte er sich gegen Ochsenhausen wieder in gewohnter Form und gewann auch sein zweites Spiel am Sonntag mit einem glatten 3:0. Damit setzten sich die Werderaner mit 3:1 gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen durch und feierten nach vier Niederlagen in Serie endlich einen wichtigen Sieg – auch im Kampf um die Playoff-Plätze, die nun wieder in greifbare Nähe rücken.

„Das waren heute zwei Mannschaften, die in letzter Zeit nicht so erfolgreich waren. Wir standen beide mit dem Rücken zur Wand“, sagte Werder-Trainer Cristian Tamas nach dem Spiel und zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. Auch für Marcelo Aguirre, der sein Einzel nicht gewinnen konnte, fand Tamas lobende Worte: „Marcelo hat sich nochmal super zurückgekämpft ins Spiel. Er hat im zweiten Satz 9:5 geführt und dann trotzdem noch verloren. Und bei 0:2 lag er noch 3:7 hinten und ist dann trotzdem wieder ins Spiel gekommen und hat es auf 2:2 gestellt. Also trotz des verlorenen Spiels war das eine super Leistung von ihm.“

Enttäuscht zeigte sich hingegen Alvaro Robles, der an diesem Tag den einzigen Punkt für Ochsenhausen holte: „Die Situation ist unheimlich schwer, wir bekommen derzeit einfach nicht die Kurve. Es tut sehr weh.“

Die Einzelergebnisse des Spiels TTF Liebherr Ochsenhausen – SV Werder Bremen

Simon Gauzy – Kirill Gerassimenko 2:3 (8:11, 11:7, 10:12, 11:2, 11:13)

Samuel Kulczycki – Mattias Falck 0:3 (6:11, 8:11, 7:11)

Alvaro Robles – Marcelo Aguirre 3:2 (11:7, 13:11, 9:11, 8:11, 11:4)

Simon Gauzy – Mattias Falck 0:3 (4:11, 9:11, 9:11)

 

 
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