WM-Kader 2014

Dieses Thema im Forum "WM 2014 in Brasilien" wurde erstellt von Christian Günther, 14. Mai 2014.

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  1. DR AKR

    DR AKR Guest

    Ach ja. Haben sie das inbrünstige Singen der Nationalhymne diesmal eigentlich trainiert? :cool:
     
  2. Junas

    Junas

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    Wohl leider nicht, der inkompetente Löw versteht einfach nicht, wie wichtig das ist :mad:
     
  3. Bremen

    Bremen Moderator

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    Woran lag es dann?
     
  4. Bremen

    Bremen Moderator

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    Diese Anerkennung wird auch gewährt. Aber mit dem hervorragenden Spielermaterial der letzten Turniere (welches nebenbei auch ein Resultat des überfälligen Umdenkens der DFB in punkto Nachwuchsförderung ist, so daß man in der N11 nicht mehr solche Gaupen wie Feldhoff, Jancker oder Rehmer ertragen mußte) war mehr drin als Lobeshymnen über den attraktiven Fußball mit zweiten und dritten Plätzen. Inkl. der WM 2006 ist die DFB-Elf trotz eines spielerisch und taktischen starken Kaders viermal in Folge nach sehr ähnlichem Muster titellos blieb, so daß wohl man Kritik am verantwortlichen Trainer üben darf, warum er bisher dahingehend nicht in der Lage war, mit diesem hervorragenden Kader diesem Defizit gegenzusteuern.

    Sicher, Italien und Spanien sind schwer zu spielende Gegner, aber ein wiederholtes Scheitern gegen diese Mannschaften damit zu begründen, daß sie hervorragende Mannschaften haben und man sich immer schwer gegen sie getan hat, erscheint dann doch als eine etwas zu bequeme Ausrede. Denn auch diese Mannschaften kann man mit den richtigen Mitteln durchaus in große Schwierigkeiten bringen; England und Portugal haben es bei der EM 2012 gezeigt, denn diese Teams sind erst im 11er-Schießen des Viertelfinale gegen Italien bzw. des Halbfinales gegen Spanien gescheitert.
     
  5. Junas

    Junas

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    Evtl waren die gegnerischen Spieler schlicht und einfach besser? ;)
    Die Spanier waren/sind zusätzlich auch noch besser eingespielt, was sicherlich kein Nachteil ist.

    (2012 kann man von mir aus auch die falsche Taktik mit reinnehmen, obwohl ich mir recht sicher bin, dass wir auch mit der "richtigen" Taktik nicht als Sieger vom Platz gegangen wären.
     
  6. Junas

    Junas

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    Spielerisch stark? 06 und 08? Jetzt echt?
     
  7. DR AKR

    DR AKR Guest

    Spanien war von 2008 bis einschließlich 2012 deutlich besser als Deutschland. Nicht nur spielerisch, taktisch, sondern insbesondere vom Kader her. Der deutschen Nationalmannschaft fehlte 2010, als sie hervorragende Spiele in Südafrika gezeigt hat, insbesondere Erfahrung. Insbesondere die Erfahrung eines Ballack wurde spätestens im Halbfinale vermisst. 2008 hatte man Spieler wie Arne Friedrich, Hitzlsperger in der Startelf, Fritz,Westermann, Borowski, Rolfes, Trochowski, Neuville, Odonkor als Reservisten. Nichts gegen diese Spiele, aber mit der Qualität des heutigen Kaders sind sie einfach nicht zu vergleichen. 2012 hatte man bereits einen relativ ausgewogenen Kader, der im Spiel gegen Italien allerdings nicht überzeugt hat. Ähnliches ist Nationen wie England und Portugal übrigens über viele Jahre hinweg nicht nur einmal passiert. ;) Deutschland hatte bei den letzten Turnieren nie den besten Kader und ist dennoch jedes Mal sehr weit gekommen.

    Dem Defizit entgegenzusteuern? Ach, Du meine Güte. :roll: Als wenn ein zweiter oder dritter Platz riesige Defizite offenbaren würden?

    Wenn dieses hier zutreffen sollte,...

    ...wie geradezu "phlegmatisch" und "lässig" wäre dann eine Ausrede, es habe insbesondere am Trainer gelegen, keinen Titel gewonnen zu haben. :confused: :unfassbar: 2008 und 2010 hat er mehr erreicht, als vor den Turnieren zu erwarten war. Darüber hinaus ist es ziemlich respektlos den sportlichen Gegnern gegenüber.

    Schaun`mer mal, was diesmal drin ist. Nicht wenige hier prophezeien diesem hervorragend besetzten Kader ja gar ein Ausscheiden in der Vorrunde. :zweifeln: Wir werden sehen, woran es am Ende gelegen haben wird. ;)
     
  8. Junas

    Junas

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    Genau wie 2006, wer erinnert sich nicht an die Weltuntergangsstimmung nach dem 0:4 gegen Italien?
     
  9. DR AKR

    DR AKR Guest

    :tnx:

    Obwohl man dabei noch drüber streiten kann, ob der 3. Platz nicht zum Großteil auch dem Heimvorteil zu verdanken war.
     
  10. cornholio

    cornholio

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    Das Ding hat Jogi aber nicht alleine geschaukelt. Klinsmann war ein guter Motivator. Mit Heimvorteil war die Motivation vielleicht auch ein Selbstgänger. Den Rest hat Ballack geschaukelt. Den hat Jogi dann ja abgesägt. Sein neuer Captain hatte es ihm im ersten Spiel mit einer Bombenleistung gedankt. :lol:
     
  11. Bremen

    Bremen Moderator

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    Zumindest hat es zu Platz 3 bzw. 2 gereicht, schwach kann es also nicht gewesen sein.
     
  12. DR AKR

    DR AKR Guest

    Nicht annähernd vergleichbar mit dem aktuellen Kader. ;)

    Diesmal gilt`s für Löw. So stark besetzt wie 2014 war der Kader wohl nur selten in der DFB-Geschichte, was freilich immer noch keine Garantie für einen tatsächlichen Titelgewinn sein kann.
     
  13. DR AKR

    DR AKR Guest

    Das Erreichen der Plätze 2 und 3 war/ist also jeweils dem starken Kader zu verdanken, das Verpassen des jeweiligen Titels dem Trainer? :confused:

    Interessante Logik. :zweifeln:
     
  14. cornholio

    cornholio

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    Wenn man sich die taktischen Fehler 2010 und 2012 ansieht, dann kann man das für die Turniere so stehen lassen.

    Die Finalniederlage 2008 hat mW noch nie jemand an Löw festgemacht. Dass er daraus nichts gelernt hat: das schon.
     
  15. tsubasa

    tsubasa Guest

    das ist das was mich an löw eben stört. auf taktischer ebene empfinde ich ihn nicht als guten trainer. besonders schlimm ist, dass er auf negative spielverläufe oft recht hilflos reagiert. da fällt ihm wenig ein.
     
  16. DR AKR

    DR AKR Guest

    Welche taktischen Fehler hat er denn 2010 begangen? :confused:

    Da kann ich zustimmen. :tnx: Zumindest hatten seine Entscheidungen nach eigenem Rückstand nicht immer den erhofften Erfolg. Aber, lag es nur an seinen Entscheidungen? Gehört zum "Umbiegen" eines Rückstands im WM-Finale oder in Halbfinals nicht auch die Erfahrung der Spieler mit solchen extremen Drucksituationen?

    Anders als heute wussten viele Bayern-Profis vor Mai 2013 noch nicht, wie man ein CL-Finale gewinnt, hatten Dortmunder Spieler keine CL-Final-Erfahrung. Diese wird den meisten Akteuren der aktuellen Stammelf diesmal sicher helfen, auch enge Situationen bei großen Turnieren besser zu meistern. :daumen:
     
  17. Junas

    Junas

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    Diese Mannschaften hatten sicherlich gewisse Stärken, die ganz große spielerische Qualität würde ich ihnen aber tatsächlich absprechen. Vor allem wenn man es mit der damaligen Konkurrenz oder dem heutigen Team vergleicht.
    Für die 2010er Mannschaft gilt das ja im Prinzip auch nur für die Stammmannschaft, als dann der 20-jährige Newcomer gesperrt war, fiel die Entscheidung auf Trochowski...
     
  18. Junas

    Junas

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    Zumindest war der neue Capitano einer der besseren auf dem Platz
    Nach 2010 hätte Ballack der Mannschaft eh nicht mehr helfen können, bei Leverkusen war er ja leider entweder verletzt oder hat schwach gespielt.
     
  19. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Man darf auch nicht vergessen, dass man auch eine Portion Glück braucht, um ein Halbfinale bei einer WM oder EM zu gewinnen. Da spielt man meistens gegen gute Teams und das muss dann halt auch mal für einen laufen, da muss auch mal ein abgefälschtes Ding reingehen oder ein Sonntagsschuss.
     
  20. DR AKR

    DR AKR Guest

    :tnx:

    Eben.

    Oder seinen Schuh nicht anständig geschnürt bekommen, weil in der ersten Halbzeit Stollen herausgebrochen waren. :cool: Wie es Matthäus im Finale 1990 erging, wodurch erst Andreas Brehme zum entscheidenden Elfer-Schützen auserkoren wurde. :cool: