Wer liesst denn noch heutzutage?

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Schmolle, 24. Juni 2008.

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  1. Lese gerade von Stephen King "Outsider".

    Ein schrecklicher Mord in einer amerikanischen Kleinstadt. Aufgrund der erdrückenden Beweise wird der bekannte Trainer des Baseball-Jugendteams während eines Spiels vor den Augen aller Zuschauer verhaftet. Doch er kann sehr glaubhaft nachweisen, dass er zu dem Zeitpunkt nicht in der Stadt war ...


    Habe jetzt knapp 200 Seiten durch. Bin mal gespannt, wie sich das Ganze auflöst ...
     
  2. Lübecker

    Lübecker

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    Wer es noch nicht kennt, hier zur Empfehlung:

    "Stadt der Blinden" von José Saragamo
     
  3. Habe mich nun an einen modernen Klassiker gewagt: Sasa Stanisic "Vor Dem Fest"

    Dieses Buch wird auf der aktuellen Atlantean Kodex Scheibe "The Course Of Empire" gewürdigt, neben einem - nach meinem Geschmack - all time Classic von "Die Welt Von Gestern" von Stefan Zweig (sehr lesenswert, Empfehlung, da es gewisse Parallelen zur jetzigen Zeit gibt!). Die Platte featured dann noch die Pikten Geschichten über Brann MacMorn von Robert E. Howard und zwei Kurzgeschichten-Bände, secret europe und inner europe.
    Alle diese Bücher rühren an "vergessene Zeiten" an "Mythen vom alten einstigen Europa" .
    In manchem mag man Parallelen zur heutigen Zeit finden.

    Diesen Einschub wollte ich exemplarisch dafür bringen, wie ich zu neuer Lektüre komme. In diesem Fall über eine Band, die in ihren Lyrics und der Musik eher retrospektiv ist, was mir sehr gefällt.

    Der Stanisic schreibt in diesem buch sehr "figgerig", was die tonality anbetrifft. Sehr flirrend und trotzdem ohne Umschweife. So als sei der Erzähler außer Atem und müsste das erlebte sehr schnell und ohne Umschweife erzählen, damit man es sofort versteht.
    "Eilig" könnte man die Schreibe auch nennen, in diesem Fall dann sogar eine Anlehnung an "Beat" Poetry.
     
  4. Lese gerade den ersten Roman von Volker Kutscher "der nasse Fisch".
    Dieser Roman galt als Vorlage für das TV Spektakel "Babylon Berlin".... Mit dem Kölner Kommissar Gereon Rath und der zukünftigen Assistentin Charlotte. Kutscher beschreibt (auch in den folgenden Fällen) das Berlin der 30iger Jahre. Es macht Spaß diese Romane zu lesen.
    Kann sie nur empfehlen. Babylon Berlin Fans muss ich jedoch sagen, dass die Romane als Vorlage gelten, sich jedoch grosse Unterschiede und Überraschungen zu erwarten sind
     
  5. Lübecker

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    Zu spät, deine Empfehlung. Ich habe alle 6 Bände durch :D Ja, die filmische Umsetzung von Büchern ist oft schwierig.
     
  6. Lübecker

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    Ich lese gerade "Archipel Gulag" (Vom Verfasser autorisierte überarbeitete und gekürzte Ausgabe in einem Band).
    Ich weiß nicht, warum ich mir das antue. :unglaeubig:
     
  7. Ich habe doof angefangen..... Ich habe erst die letzten Bände bekommen und gelesen. Mir fehlt noch der Erste und Zweite.....
    Habe aber mit grossem Interesse Babylon Berlin geschaut...auf jedem Fall mag ich Romane aus dieser Zeit (auch wenn es keine gute Zeit war, sondern das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte)
     
  8. Lübecker

    Lübecker

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    Die Romane gehen nur bis zu den Anfängen. Kutscher hat dort aufgehört, wo die NS-Zeit anfängt, weil sich diese Zeit grundsätzlich von anderen abhebt, hätte also nicht gepasst.
     
  9. Stimmt wohl... Ich habe ein Interview gelesen dass für ihn 1939 auf jeden Fall das Ende wäre, weil er über den WK II nicht schreiben will...
    Kann also noch etwas kommen.... Die Verstrickung mit den Nazis sind ja schon zu erkennen, siehe Reichsparteitag und seine Karriere
     
  10. SkankinPenguin

    SkankinPenguin

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    Von Ardagh bis Zweig. 13 Lesetipps in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und Quarantäne.
    #FatalismusEdition

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  11. SkankinPenguin

    SkankinPenguin

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    War Euch das zu negativ? Na, gut ...

    12 Lesetipps für die Quarantäne.
    #EtwasOptimistischereEdition

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    Christian Günther gefällt das.
  12. Lübecker

    Lübecker

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    Ich habe das Buch "Die Pest" von Albert Camus durch.
    Wieder ein Buch mit langen Erzählpassagen, welche das Lesen nicht einfacher machen.
    Einige Passagen des Buches finden auch in der heutigen Krisenzeit ihre Parallelen, z.B. die Presse im Sinne der Regierung, da anfängliche relativieren der Krankheit, die Einschätzungen und Überforderungen Einzelner.
     

  13. Ich bin kein Freund dieser Erzählungen, sind interessant, aber nervig zu lesen.
    Ich lese momentan wieder Krimis..zu empfehlen ist Jo Nesbo schreibt ähnlich wie Mankell. :top:
     
  14. Bremen

    Bremen Moderator

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    Ich lese zur Zeit "Hail Cesar", die Autobiographie von Billy McNeill, dem Rekordspieler des Celtic FC, mit dem er als Skipper der "Lisbon Lions" 1967 den Europapokal der Landesmeister gewann.

    Diese Autobiographie ist so geschrieben, wie Billy McNeill als Mensch war bzw. trotz seiner zahlreichen Erfolge sowie seines Status als Club-Legende geblieben ist: bodenständig, ehrlich, nicht beschönigend, treu, respektvoll, authentisch mit einer Prise feinem Humor. Auf knapp 300 Seiten beschreibt er Kindheit und Jugend Lanarkshire - seine litauischen Großeltern mütterlicherseits kauften im guten Glauben Auswandertickets für ein Schiffspassage nach New York, jedoch bei Ankunft im Hafen Leith (seit 1920 zu Edinburgh gehörend) fest, daß sie einem Gauner aufgesessen waren - seine Karriere als Trainer und Spieler mit den Höhen und Tiefen, Privates und äußert dabei auch Kritik über die Veränderungen im Profifußball.

    Fans und interessierte am internationalem bzw. speziell am schottischen Fußball haben mMn sehr viel Freude an dieser Autobiographie, die sich auch mit eher durchschnittlichen Schulenglisch-Kenntnissen sehr gut lesen lässt.
     
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  15. Lübecker

    Lübecker

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    Ich lese z.Zt. "Silicon Jungel" von Shumeet Baluja.
    Daten und ihre Verwendung. Lesenswert!
     
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