Und der Schiedsrichter ist...

Dieses Thema im Forum "SV Werder Bremen - VfB Stuttgart" wurde erstellt von WeizenOlli, 1. Dezember 2017.

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  1. WeizenOlli

    WeizenOlli Moderator

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  2. Juri

    Juri

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    Die können doch alle nicht bis 3 zählen.
    Bartels wurde der Vorteil abgepfiffen, da er schnell gehandelt hat, hat es keine Rolle gespielt. Die Stuttgarter heulen darüber aber stundenlang rum.
    Gleichzeitig passiert in München vergleichsweise ein Skandal, der mal wieder keinen interessiert. Die Münchner Spieler laufen einfach so lange zu früh in den Strafraum, bis es passt. Geht der Ball rein, wird abgepfiffen. Verschießt der Gegner, zählt es. Darüber könnte Hannover jetzt wirklich klagen.
     
    gersche gefällt das.
  3. Die Nummer bei Hannovers 11er war wirklich lachhaft....
     
    celine1912 gefällt das.
  4. So, was ich wirklich gut finde, es war das zweite Spiel in dem Balleroberungen nicht als Foul gepfiffen wurden, endlich, muss man sagen, bringt viel mehr Spielfluss, aber dass ein Fandel oder wie er heisst folgendes sagt:" Tendenziell war das eventuell knapp Abseits,..." ist schon eine Frechhheit, es heisst doch im Zweifel für den Stürmer, wann wird auch das endlich mal umgesetzt.
     
  5. Im Regelwerk finde ich DAS nicht mehr.

    BTW:

    Zusätzliche Erläuterungen des DFB
    1.  Wenn ein Ball offensichtlich zu einem Spieler gespielt wird, der sich in einer
    Abseitsposition befindet, und auch nur dieser Spieler den Ball bekommen
    kann, so hebt der Assistent in dem Augenblick die Fahne, wo er dies erkennt,
    bzw. der Schiedsrichter pfeift auch dann schon Abseits. Besteht jedoch ein
    Zweifel, ob der Ball wirklich zu dem abseits stehenden Spieler gelangt, oder
    wenn zwei Spieler nach dem Ball laufen, von denen einer abseits stand und
    der andere nicht, so muss mit der Abseitsentscheidung so lange gewartet
    werden, bis klar erkennbar ist, welcher Spieler ins Spiel eingreift.
    2.  Die Berührung des Balles durch einen Spieler der verteidigenden
    Mannschaft hebt eine Abseitsstellung nur dann auf, wenn es sich dabei um
    ein absichtliches Spielen des Balles handelt, das nicht einer Abwehraktion
    entspringt. Näherer Erläuterung bedarf der Begriff einer „absichtlichen
    Abwehraktion“. Die Abseitsstellung ist dann strafbar, wenn ein Spieler den
    Ball aus einer Torabwehraktion eines Abwehrspielers erhält. Die Aktion
    des Abwehrspielers ist in diesem Fall vergleichbar mit der Abwehr eines
    Torwartes.

    Ich sehe darin übrigens eine andere Sache, die von den Herren am Mikrofon gern genommen wird. "Es ist keine NEUE Spielsituation entstanden". Scheint demnach auch Bull-Shit zu sein. In dem Moment, wenn der Gegner den Ball absichtlich spielt (heißt für mich: geht der Gegensüieler zum Ball, müsste ja sofort eine Absicht vorliegen!) und der davor eben nicht auf dem Weg ins Tor war, ist das Abseits aufgehoben. Da steht NIX von NEUER Spielsituation.
     
  6. Juri

    Juri

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    Ich finde, Frank Baumann hat hier auch einen Punkt:
    https://www.kreiszeitung.de/werder-...-vfb-stuttgart-trotz-videobeweis-9416297.html

    Der Videobeweis soll bei krassen Fehlentscheidungen zum Einsatz kommen. So wird es jedenfalls kommuniziert.
    War das Tor von Bartels abseits? Vermutlich ja. War das eine "krasse Fehlentscheidung"? Im Zweifel für den Angreifer -> nein.

    Das alles ist krass intransparent. Wann der Videobeweis zum Einsatz kommt, oder wann die Technik mal nicht mitspielt usw. usw., das kann alles so und so ausgelegt und interpretiert werden. Davon profitieren natürlich ganz bestimmte Vereine. Meines Erachtens liegt es doch in der Hand der Bundesliga-Vereine, so einen Mist wieder abzuschaffen. Ist ja keine UEFA- oder FIFA-Sache.
     
    Exil-Ostfriese gefällt das.
  7. das Problem mit "krass" ist, auf was sich dieses Wort bezieht, das Abseits war knapp also nicht krass falsch entschieden, ABER weil daraus ein Tor entstand wäre es eben doch eine (wahrscheinlich) spielentscheidende Fehlentscheidung gewesen, also doch krass. Hmm echt schwierig.

    Dein letzter Part trifft es ganz genau: Ich habe noch keine Einheitlichkeit gesehen, wann denn der Videobeweis zum Einsatz kommt und wann nicht. Man redete immer von "eindeutigen Szenen", mMn auch nur von Roten Karten, aber Gelbe Karten können ja auch in Rote umgewandelt werden. Wenn in Leipzig ein klarer Rückpass gespielt wird, ist das für mich eine deutliche Fehlentscheidung, die uns um eine dicke Chance bringt, aber das scheint nicht zu eindeutigen Szenen zu gehören.
    Ich bin für den Videobeweis, aber man sollte hier unbedingt für klare Verhältnisse sorgen. Evtl. wäre es auch sinnvoll den Mannschaften selbst zu überlassen, wann sie den Videobeweis heranziehen wollen (mit ähnlichen Regularien wie beim Hockey).
     
  8. Juri

    Juri

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    Ich bin gegen den Videobeweis, aber wenn schon, dann müsste eben alles nachvollziehbar sein. Wir haben keinen Durchblick, aber sonst auch niemand, wenn man zum Beispiel die Faseleien des ehemaligen Schiris Gagelmann zur Elfersituation bei Hannover hört.
    Es kommen auch Aspekte hinzu, die noch niemand angesprochen hat, wie "objektive Kameraführung", "objektive Technik". Die ganze Technik ist mitunter schon ausgefallen, wer kann das nachvollziehen, warum und weshalb. Wenn es einen Schiedsrichter alter Schule gibt, sieht wenigstens jeder, was passiert, jeder hat die gleiche Diskussionsgrundlage.
     
  9. Grundsätzlich stimme ich Dir zu, kein Videobeweis so lange, bis einheitliche Regeln bestehen und eine einheitliche Technik Verwendung findet. Was z.B. passiert, wenn im Augenblick der Abseitsstellung die Kamera nicht richtig drauf ist, oder die Perspektive lässt eine dezidierte Beurteilung nicht zu, oder.......oder.......! Und was ganz wichtig wäre, bei welchen Situationen wird der Videobeweis eingesetzt?
    Da ist noch viel Grau in der Thematik.
     
  10. Das Wort Video-"beweis" ist schon der falsche Begriff. Denn spätestens seit dem Mainzspiel ist sie bewiesenermassen den Beweis schuldig geblieben.
    Es ist lediglich eine Viedeokontrolle als Hilfsmittel, die aber vom Kosten Nutzen, wie viel zu vieles im Leben völlig überflüssig ist und hoffentlich ganz schnell eingestampft wird.