Spielerische Qualität der WM 2010

Dieses Thema im Forum "Fußball Weltmeisterschaft 2010" wurde erstellt von 32_Kugelblitz, 15. Juni 2010.

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  1. Die WM ist aber bestimmt auf einem guten Weg dahin, außer bei Deutschland sind noch nie mehr als zwei Tore gefallen.



    P.S.: In fast jedem Post steht "außer bei Deutschland". ;)
     
  2. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
    Kartenverkäufe:
    +14
    An der WM nehmen 32 Länder teil. Bei 32 Teilnehmern gibt es nun mal Mannschaften, die nicht mal bundesligatauglich sind. Die Qualität der Teams ist in der Breite nicht so hoch wie z.B. bei einer EM. Die schwächeren Mannschaften sind meistens darauf aus, das gegnerische Spiel zu zerstören und ein Unentschieden zu ermauern.

    Außerdem springen einige der großen Teams nur so hoch wie sie müssen. Das war bei der WM 2006 nicht anders.
     
  3. Gesprungen ist aber ausser Argentinien niemand. Holland wurde übers Hinderniss gehoben und Italien, Frankreich und England sind mitm Kopp voran gegen die Latte gerannt.
     
  4. DepoV

    DepoV

    Ort:
    Bremen
    Aber es spielen doch auch genug bundesligauntaugliche Nationen gegeneinander. Da kann man doch auch wieder auf ein einigermaßen unterhaltsames Spiel hoffen. Wie in der Mathematik quasi - minus mal minus ergibt plus.

    Die Spiele sind allesamt nur langweilig.
     
  5. und genau deshalb war unser Team so gut :D
     
  6. Was nützt spielerische Überlegenheit oder Fitness, wenn das Finale wegen unbespielbarkeit des Platzes nach starkem Schneefall 2010 ausfallen muss...es sei denn Blatter samt Bernhardiner schaufelt das Spielfeld dann frei.:wall:
     
  7. Anis

    Anis

    Ort:
    138 km vor Bremen
    Kartenverkäufe:
    +47
    Kahn hat die Lösung gefunden: Die bluffen nur :D Eigentlich könnten sie besser spielen...
     
  8. Ich halte es für gar nicht mal unrealistisch, dass sich am Ende dutzende Spieler den Titel des besten Torjägers mit einem oder zwei Toren teilen.
     
  9. Der Trend ist halt mal der, das alle teams auf mehr defensive setzen.
    2006 war es Deutschland, das mit Offensiv Fussball begeisterte und überall in den Medien dafür gelobt wurde. (Ehrlicherweise muss man ja sagen, das dies damals zum teil daran lag, das wir mit Poldi und Klose zwei Granaten hatten, im Mittefeld aber wenig kreativ waren. Ausserdem hat das Publikum die Elf quasi nach vorn genötigt.) Da hiess es dann, Offensiv-Fussball ist der Trend.
    Das war dann aber spätestens bei der EM 2008 vorbei, als Löw (zu Recht) auf 4 5 1 umstellte. Wenn man sich die WM heute anschaut, kann man doch sagen, das fast alle so spielen, sogar Holland ist vom 4 3 3 runter und spielt defensiver. Inter Mailand hat mit extrem deff. fussball die CL geholt, ich denke auch das prägt dann das Ganze ein wenig. Hurra Fussball ala WErder ist toll für die Fans, aber den Erfolg verspricht eher die Defensive.
    Wie heisst es doch so schön: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften.... (ok, Football-Spruch, aber passt hier doch auch)
     
  10. [Sportfreund]

    [Sportfreund]

    Ort:
    Oldenburg
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    +18
    Habe die Hoffnung, dass es mit dem zweiten Spieltag besser wird, weil dann Mannschaften unter Zugzwang geraten und reagieren müssen.

    In den KO-Spielen ist eh Vorsicht angesagt, da leben die Spiele eher von der Dramatik und Spannung.
     
  11. Ich denke, es liegt an den taktischen Aufstellungen. Viele gehen mittlerweile in so ein Turnier, bloß kein Tor zu kassieren.
    Selbst bei Brasilien hatte ich gestern diesen Eindruck. Ich befürchte das das Spiel Spanien - Schweiz, was von den Namen her eigentlich toll klingt, auch so ein Gegurke wird.
    Ich hoffe sie belehren uns heute eines besseren.
     
  12. Ich glaube das Spanien eine tolle Vorstellung liefern wird.
    Ein ähnliches Ergebnis wie das unserer Deutschen halte ich für möglich.

    Aber der Rest der bisher gepsielt hat (außer Deutschland) das waren alles sehr langweilige Spiele.

    Die WM kann nur besser werden.
     
  13. Bremen

    Bremen Moderator

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    +4
    Sehe ich ähnlich, am ersten Vorrundenspieltag wird oft taktiert, weil man mit einer offensiven Spielweise einer drohenen Niederlage ins Auge sieht, so daß man schon am 2. Spieltag unter Druck gerät.
     
  14. Diese taktische Grundausrichtung sehr kontrolliert zu spielen, macht die Spiele natürlich für den normalen Zuschauer wenig attraktiv. Taktikfüchse mögen ihre helle Freude daran haben, wie sich Mannschaften im Mittelfeld neutralisieren - den Fan langweilts meistens nur. Was mir aber auch auffällt, daß einige Mannschaften nicht wirklich fit wirken, das war schon bei den Aussis so und gestern bei der Elfenbeinküste hatten 2 Spieler Krämpfe im ersten Spiel des Turniers nach nicht mal 90 Minuten!
     
  15. Bremen

    Bremen Moderator

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    +4
    Die sollten mal von Magath trainiert werden. :lol:
     
  16. slemke

    slemke

    Ort:
    Bremen, 500m vom Stadion
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    +2
    Das stimmt aber so nicht für Argentinien, die haben wirklich gut gespielt immerhin gegen einen recht starken Gegner. OK sie haben "nur" 1:0 gewonnen, aber ein 3, oder 4:0 wäre durchaus gerecht gewesen, dann würden die Argentinier jetzt genauso gefeiert werden, wie Löws Nivea Bengel, Messi & Co. haben halt nur das Tor nicht getroffen, sonst war das schon sehr gut...:applaus:
     
  17. Wie jede WM gehts laaangsam los. Ich mach mir keine Sorgen, dass es noch schneller, besser und torreicher wird.

    Der Ball wird unglaublich schnell. Aber was den Pass angeht gewöhnen sich die Teams daran. Der Schuß aufs Tor bleibt für den TW ne harte Sache.

    Zudem gibts in der Gruppenphase sehr wenige Duelle auf Augen- oder zumidnest Kopfhöhe. Wenn Groß gegen Klein spielt ist Klein mittlerweile sehr gut im verteidigen, ob Nordkorea oder Neuseeland. Aber ab dem 2ten Spieltag gibt es einige Konstellationen, in denen beide gewinnen müssen.
     
  18. Das sehe ich auch so, danke für diesen Beitrag.

    Eine Erklärung warum einige Mannschaften nicht so fitt wie die deutsche N11 wirken, könnten die Höhenunterschiede sein. Wer einmal in Österreich oder in der Schweiz im Trainingslager war, wird wissen was ich meine.

    Aber insgesamt empfinde ich die meisten Leistungen der sogenannten Topteams als durchaus steigerungsfähig. Andere Mannschaften haben aber durchaus für ihre Verhältnisse gut gespielt, z.B. Neuseeland, Japan, Paraguay, Uruguay.....
     
  19. slemke

    slemke

    Ort:
    Bremen, 500m vom Stadion
    Kartenverkäufe:
    +2
    Ich bin mir eigentlich auch gar nicht so sicher, ob es unbedingt schlecht ist, wenn man etwas verhalten in eine WM startet. Ich meine ein knapper Sieg oder ein Unentschieden lässt doch alle Möglichkeiten und man kann sich noch steigern, gleichzeitig gab es aber auch kleines Wecksignal: "So nicht, wir müssen uns steigern". Ich denke z.B. dass die Franzosen, Engländer oder Italiener jetzt genau wissen, dass es nichts gibt, worauf sie sich ausruhen können, dass sie jetzt mehr Gas geben müssen. Bei Deutschland hingegen wird es nun darauf ankommen, die Euphorie etwas rauszunehmen. Durch das 4:0 erwartet doch jetzt jeder mindestens ein 3:0 gegen Serbien, sowohl die Mannschaft, als auch die Fans. Mit anderen Worten durch das 4:0 haben die Nivea Jungs die Messlatte sehr hoch gelegt, im Grunde wäre jetzt alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung.
     
  20. Gustav Jacobi

    Gustav Jacobi

    Ort:
    Wietmarschen/Block 52
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    Sehe ich nicht so. Ich seher viel mehr die Gefahr, dass bei einem Sieg, vielleicht sogar einem deutlichen Sieg (Serbien muss etwas tun, Deutschland kann kontern) Euphorie noch mehr geschürt wird. Bisher war die WM echt mau, wenn Deutschland dann zwei mal ein Lichtblick ist, drehen hier alle noch mehr am Rad! Mir wäre ein 1:1 am Freitag auch ganz recht!