Schweden - Deutschland WM-Qualifikation,15.10.13,

Dieses Thema im Forum "Fußball Weltmeisterschaft 2014" wurde erstellt von sokratis1899, 15. Oktober 2013.

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  1. Junas

    Junas

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    Welche taktischen Fehler soll's denn gegen Ghana und Spanien gegeben haben?
     
  2. Gustav Jacobi

    Gustav Jacobi

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    Wietmarschen/Block 52
    Kartenverkäufe:
    +5
    :lol:
    Jaja schreib dir mal weiter so einen Mist zusammen.
    Löw ist ne Pfeiffe, die Nationalmanschaft ist nichtmal "halbwegs erfolgreich" und gegen Ghana hat man 2010 taktisch ganz schlimm agiert...

    :zzz:
     
  3. tsubasa

    tsubasa Guest

    ähm doch. zwei mal wurde gegen spanien eine absolut defensive ausrichtung vorgegeben, beide male aber mit mangelnder kompaktheit. das 0:1 seinerzeit im finale hätte im übrigen auch durchaus 0:4 enden können. das haben die niederlande, die wahrlich keine große defensivqualität besitzen, im finale der wm besser hinbekommen. bei der letzten em war es gegen italien kein gebrauchter tag, sondern eine ganz schlimme taktische fehlleistung. flügel aufgemacht, das zentrum hirnlos belagert. das bei einem 2 stürmer system des gegners, bei dem insbesondere casano immer wieder auf die außen auswich. darauf muss man echt erstmal kommen. so musste zb hummels vor dem 0:1 ohne absicherung rausrücken. dass man gegen cassano auch mal schlecht aussehen kann, hat sich dann gezeigt. beim 0:2 ist dann nach eigenem standard so gar keine defensivzuordnung mehr zu erkennen. irgendwo steht noch lahm falsch im raum, antizipiert nicht richtig und das reicht dann aus, dass balotelli freien weg hat. das kanns nicht sein, bei der defensiven klasse und spielintelligenz, die die spieler der nationalelf mitbringen.
    vom spiel zuvor gegen ggriechenland will ich gar nicht erst anfangen.
     
  4. tsubasa

    tsubasa Guest

    okay, meinem ratschlag wolltest du nicht folgen. schade, war gut gemeint von mir. ich habe übrigens nirgends geschrieben, dass die nationalmannschaft nicht halbwegs erfolgreich ist. ich habe geschrieben, dass es erbärmlich wäre, wenn sie es mit diesen spielern nicht wäre. konjunktiv und so.
     
  5. Die Mannschaft besteht ausschließlich aus Stammspielern bzw. Leistungsträgern der absolut besten Mannschaften Europas (Bayern, Dortmund, Real, Chelsea, Arsenal). Da ist ein Halbfinale bei nem großen Turnier fast schon Pflicht, wenn man nicht verpfiffen wird oder extremes Pech hat.
     
  6. Dimar

    Dimar

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    :tnx:
    Sehe das auch nicht als unbedingt erfolgreich an. Wenn du über Jahre so einen Kader zusammen hast, muss zumindest ein Titel her, weil wenn nicht mit solchen Spielern und Voraussetzungen, womit dann?
     
  7. Junas

    Junas

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    Alles richtig, nur hat man diese Voraussetzungen eben noch nicht "über Jahre" sondern bisher erst einmal und zwar 2012. Wenn man jetzt auch 2014 nichts holt, warum auch immer, dann sollte ein Trainerwechsel her, das sehe ich auch so.
     
  8. 2008 war das Niveau generell nicht so hoch bei der Euro, wie ich fand, aber wir hatten dennoch eine der besten Mannschaften bei dem Turnier. 2010 hatte man schon ne Toptruppe, der es vielleicht noch an Erfahrung fehlte und 2012 hatte man wirklich allerbeste Chancen. Löw hat aktuell sicher die besten Voraussetzungen seit 1990. Aber schon vorher hatte er bessere, als viele andere Bundestrainer, spieziell als in den Jahren zwische 96 und 06.
     
  9. DR AKR

    DR AKR Guest

    :tnx:

    Allerdings sehe ich die Augenhöhe mit Spanien erst seit kurzem.

    Noch beim letztjährigen EM-Turnier war Spanien klar favorisiert. Auch wegen des jetzt doch stark steigenden Altersdurchscnittes dort und unseres exzellenten Nachwuchses, seit letzem Jahr u.a. Reus, Draxler, sehe ich uns inzwischen sogar leicht vor Spanien!
     
  10. Junas

    Junas

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    Und man hat ja auch das zweitbeste Ergebnis eingefahren ;)

    Sicherlich richtig, aber davon kann man sich ja auch nichts kaufen. 96 hatte man zum Beispiel auch kein überragendes, alles dominierendes Spanien als Gegner und man muss als Deutscher sowieso immer glücklich schätzen, wenn man nicht auf Italien trifft.

    2010 hatte man schon ne ganz gute Truppe beisammen (zumindest die erste Elf), die Einschätzung wäre glaub ich aber eine völlig andere, wäre man nicht Dritter geworden. Wenn ich mal Zeit habe, gucke ich mir mal die Prognosen hier im Forum nach der Verletzung von Ballack an, ich würde bezweifeln, dass viele darauf getippt haben, dass man bis in Halbfinale vorstößt.
    Das hatte man mMn übrigens auch der guten und richtigen Taktik von Löw zu verdanken, das kann man ja auch mal lobend erwähnen.
     
  11. Das ist einfach dahergesagt. Den der allgemeinen Meinung nach fälligen Titel wünschen sich alle. Und wenn es denn doch nicht hinhaut, was im Bereich des Möglichen ist, muß man erst mal einen besseren Nationaltrainer finden - und ihn dann auch noch bekommen.

    Wenn ich daran denke, als Völler zurückgetreten ist, wie peinlich die Suche des DFB war, bis man Klinsi bekommen hat, wird mir jetzt schon übel, wenn Löw die Brocken hinschmeißt.

    Daß Löw das beste Spielermaterial seit Jahren hat, da stimme ich Dir zu, nur haben andere Mannschaften, wie Spanien, Italien oder auch Brasilien mindestens die gleiche Qualität, wenn nicht noch nen Tacken ne bessere.
    Und die WM ist in Südamerika.
     
  12. Ich sehe uns mit Spanien und Brasilien absolut auf Augenhöhe, wobei Brasilien natürlich den Heimvorteil hat. Im Mittelfeld sehe ich uns, besonders in der Breite derzeit am besten von allen Nationen aufgestellt. Egal ob Schweini, Khedira - Müller, Özil, Reus oder Bender, Gündogan - Götze, Kroos, Draxler... einfach nur Wahnsinn. Und da sind Schürrle, Sam oder Poldi noch außen vor. Italien ist ne abgezockte, psychologisch extrem starke Mannschaft. Aber von der individuellen Qualität sehe ich sie da einiges dahinter.

    Ein WM-Titel ist das Größte was man erreichen kann und etwas ganz besonderes und natürlich ist so ein Titel nicht planbar und auch nicht selbstverständlich. Er erfordert eine ausgewöhnliche Leistung. Aber genau die erwarte ich jetzt mal wieder von der Nationalmannschaft. Ein Bundestrainer hat allerbeste Voraussetzungen und mit den begehrtesten Job den es gibt. Da muss man andere Maßstäbe ansetzen. Für mich ist Löw ein guter Trainer, aber eben nicht der sehr gute Trainer, für den ihn viele halten. Wir haben jetzt zwei Halbfinalteilnahmen bei den letzten beiden Turnieren hinter uns, aber den entscheidenden Schritt nicht gemacht. Und jetzt muss man dann eben einfach mal Spanien oder Brasilien schlagen und nicht wieder Dritter werden und sich an ein paar schönen Spielen erfreuen. Das macht Spaß und Laune, aber ist unterm Strich zu wenig bei den Voraussetzungen.

    Gruß Matthias Sammer :lol:
     
  13. gelöscht

    gelöscht Guest

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    Für mich ist Deutschland der Favorit. Vor Spanien. Und dahinter vielleicht Brasilien, wobei die südamerikanischen Teams in den letzten Jahren den Anschluss etwas verloren haben. Dass noch nie eine europäische Mannschaft in Südamerika gewonnen hat, halte ich für Zufall.
     
  14. :tnx:

    Sehe ich auch so.

    Nur geht "mal Spanien und Brasilien schlagen" nicht so einfach. Und wenn uns vorher Italien dazwischen kommt, kann es durchaus sein, daß wir wieder abkotzen.
    Da werden Tagesform und Psyche entscheidende Rollen spielen.

    Obwohl ich der deutschen Mannschaft alle Daumen drücke, bei dem Trainer Löw plagen mich immer noch Zweifel, ob wir mit dem jemals einen Titel gewinnen.
    Die letzte EM liegt mir immer noch im Magen, denn da wäre der erste Titel eigentlich schon fällig gewesen.
     
  15. Dimar

    Dimar

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    Und daa ist der Punkt. Gegen einen solchen Gegner muss dann nun endlich mal die Tagesform und Psyche stimmen und dafür ist halt zu großen Teilen der Trainer entscheidend.
     
  16. Gustav Jacobi

    Gustav Jacobi

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    Wietmarschen/Block 52
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    +5
    Was sollen denn die Holländer sagen? Die haben Jahrelang mit ihrem Fussball alles in Grund und Boden gespielt. Das war zum Zunge Schnalzen!
    Dennoch ist ein magerer EM-Titel herausgesprungen.
    Sind holländische Trainer nicht fähig gewesen?
     
  17. Sicher muss sich Löw irgendwo auch an Titeln messen lassen. Ich fand nur die teils ausufernde Kritik im Laufe der Quali etwas fragwürdig, da diese wie gesagt den Umständen geschuldet mit einer nicht eingespielten Mannschaft bestritten wird, und eben auch nur zur Qualifikation da ist.

    Ist bei der WM nächstes Jahr, also dem einzigen echten Gradmesser den man ansetzen kann, kein Fortschritt erkennbar, dann ist Kritik angebracht.

    Eine Titelpflicht kann es nicht geben, dafür ist Fußball nicht berechenbar genug, erst recht bei 1-Spiel-Ko-Spielen, aber es kommt auf die Art und Weise an. Beispielsweise:

    • Sollte man erneut verdient gegen Spanien verlieren, muss die Mannschaft/Löw sich fragen lassen warum das so ist. Spanien spielt seit Jahren auf einem hohen Niveau, sie haben ihr Spiel in der Zeit aber meiner Meinung nach weder groß verändert noch weiter entwickelt. Ihr Spiel ist gut, aber eben auch bekannt, darauf muss sich eine Spitzenmannschaft einstellen können, vor allem weil Deutschland in der Zwischenzeit zur offensiv stärksten Mannschaft der Welt geworden ist

    • Die Defensive schwächelt auch im Turnier und besiegelt das Aussscheiden (gegen wen auch immer)

    • Löw verpokert sich erneut "potenzialraubend" und die Mannschaft wird unter Wert geschlagen

    Es gibt sicherlich noch ein paar Gründe. Nicht dazu zählen für mich Spiele auf Augenhöhe gegen die besten der Welt, in denen es am Ende eben einen Sieger geben muss. Jeder Weltmeister braucht irgendwo auf seinem Weg auch etwas Glück, der eine weniger (Spanien), der andere mehr (Italien).
     
  18. Spanien hat sich oft auch im Elfmeterschießen oder duch sehr glückliche Siege weitergemogelt, und zwar bei allen der letzten drei Turniere. Deswegen aber umso mehr Zustimmung für deinen Post. Betrachtet man die WM in Brasilien als einzelnen Fall, kann der Titel sicher nicht alleiniger Gradmesser für erfolgreiches Abschneiden sein. Über den Zeitraum von 2010 bis meinetwegen 2018 dagegen sollte in der Summe ein Titel für diese goldene Generation rausspringen - ewig Zeit dazu hat sie nicht. Die ersten Spieler wie Lahm oder Schweinsteiger werden ihren Zenit nach der WM langsam aber sicher überschreiten.

    Ich hätte Löw am liebsten schon seinen Schal nehmen sehen, nachdem er das Halbfinale gegen Italien verbockt hat.

    Ein wirklich souveränes Spiel der Nationalmannschaft gegen einen Gegner aus der Weltspitze habe ich wirklich lange nicht gesehen, ich glaube, ein 3:0 gegen Holland war das letzte. So etwas muss man aber häufiger erwarten, wenn man über einen Kader mit dieser Qualität und Erfahrung und noch dazu mindestens einen ganzen Bayern-Block verfügt.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Deutschland mit Löw auch in Brasilien nicht den Titel holt (und das nicht aus dem Grund, dass die WM in Südamerika stattfindet), und hoffe, dass es dann auch endlich vorbei ist mit ihm.
     
  19. Bremen

    Bremen Moderator

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    Mit Löw ist noch nicht einmal ein magerer EM-Titel rausgesprungen... :ugly:

    Ironie beiseite. Daß die Elftal nicht mehr geholt hat, hat imho zwei Gründe: 1. durch ihren "Voetball totaal" war sie hinten ähnlich anfällig wie es die Löw-Truppe ist, die ebenfalls nur von ihren Offensivqualitäten lebt, aber gegen taktisch disziplierte/defensive Team wie Spanien und Italien ins Schwimmen kommt. 2. Gehörte die Cliquenbildung zwischen den weißen und farbigen Spielern beinahe zur Traditrion der Elftal, so daß es an dem für den Erfolg notwendigen Teamgeist fehlte.