Polizeieinsatz gegen Werder-Fans

Dieses Thema im Forum "Arminia Bielefeld - Werder Bremen" wurde erstellt von SektionHH, 23. August 2008.

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  1. fvw1899

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    @ snoozer und Jablonski
    Ich hab mal so das Gefühl das ihr das, was ich schreibe bewusst so verstehen wollt wie es euch passt, was dann auch einiges über euren Horizont aussagen würde.

    @Jablonski
    ich erkläre bestimmt nicht einen ganzen Berufsstand (Polizei) für minderwertig sondern nur die einigen schwarzen Scharfe die es da nun mal, wie überall (auch bei den Fans), leider gibt.
    Das hab ich in den letzten beiden Posts auch sehr deutlich wenn man es den sehen möchte.

    @snoozer
    ich weis das die Leute häufig selber Schuld daran sind das die Polizei bei Ihnen durchgreift (auch das hab ich deutlich in meinen Posts gesagt). Ich meine damit auch nicht das man jedem Blind zur Seite stehen soll, aber wenn man sieht wie Leute die keine Wiederstand leisten und z.B. schon gefesselt sind, dann absolut überhart und mit teilweise sehr übertriebener Gewalt von der Polizei behandelt werden kann ich das doch nicht einfach so tun als ob das alles o.k. und die normale Polizeiarbeit ist.
    Teilweise kann man schon beurteilen, ob es eine Vorgeschichte gibt, wenn ich mit den Leute den ganzen Tag unterwegs bin und genau weiß was sie den ganzen Tag gemacht haben (z.B. bei dem Pissbeispiel), dann weis ich auch ob das eingriefen der Polizei berechtigt ist oder einfach nur eine überharte Willkür.

    Das was ich hier gerade geschrieben habe, habe ich auch in den Posts davor schon deutlich gemacht, und ich finde es stellt auch eine differnzierte und keineswegs abvsolut einseitige Sicht dar. Genauso das ich gesagt habe das ich weitaus mehr positive als negative Erfahrungen mit der Polizei gemacht habe.
    Aber das überliest du ja anscheinen absichtlich snoozer, und dann wirfst du mir vor, das ich nur das sehen möchte was ich will
    :stirn:
     
  2. schade finde ich nur (ausser das Kai sich leider zurückzieht) dass ich bisher keine Antworten bekam, wie man sich als Mensch (scheiss auf Fan) verhalten soll wenn man unverhältnissmässige Gewalt (Kai darum geht es mir nich darum ob er vorher was gemacht hat oder nich , aber bitte nich beachten) mitbekommt oder erlebt, wenn einen gleich was angedroht wird oder man einfach gleich angemacht wird(hm wollt mich nur nach nen Spiel zu meinem Fahrzeug bewegen, weg versperrt von Polizisten, seit Kai wissen wir das es berechtigt ist, aber ich fragte trotzdem, da es auswärts war und ich unwissend war, wie ich am besten dann zu meinen Auto kommen, die Antwort "verpiss dich Bremer hier geht es jedenfalls nich lang!") und das von einer Organisation die doch für Recht sorgen soll.
    Denn ich weiss nich mehr wie ich mich verhalten soll, denn sowohl nach Namen oder Nummer Fragen war bisher (ok bis auf einmal) immer gefährlich und mit aggressionen bis hin zu leichter gewalt (der Stock in meiner Seite) geendet und darauf hätt ich gerne ne Antwort

    Und ich will damit keine Gruppe oder Berufsstand verumglimpfen, aber ich bitte doch mal auch mals, wenn man zugibt es gibt schwarze Schaafe, dann mal zu nennen wie man sich dann verhält...
    Weil ehrlich der Ratschlag mit wegschauen war ja nur als Witz gemeint oder?
    Das passt NICHT in mein Weltbild!
     
  3. ...war klar....
     
  4. in dem Text fehlt irgendwo das "Übernehmt bloss keine Verantwortung für euer Handeln!"

    Klingt ein bisschen wie zu DDR-Zeiten...."nicht mit dem Feind sprechen..."

    Muahahahahaha
     
  5. Ihr seid die besten. Habt es nu auch geschafft, bin raus.
     
  6. Jo, aber die würdest du nicht verstehen!
     

  7. Was daran passt denn nicht? Hier werden Personen (in dem Fall im reinen Bezug auf Fußballfans) angewiesen, sich der Polizei gegenüber absolut unkooperativ zu verhalten und das Gesetz an jeder Stelle so zu biegen, wie es ihnen passt. Dann wird aber im Gegenzug von den Beamten immer verlangt, dass sie auch mal ein Auge zudrücken sollen, Fingerspitzengefühl zeigen sollen etc. Natürlich tun die Beamten das sehr gerne, wenn sie eine absolut unkooperative Person vor sich haben, die sich, verhält sie sich wie in dem obigen Link beschrieben, durch das eigene Verhalten oft in Schwierigkeiten bringt, die nicht sein müssten. Ist ja klar, wie ich in den Wald schreie - so kommts auch wieder raus.
     
  8. WOMLSascha

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    Hat nochmal jemand den Link?
     
  9. Komisch, dass sich manche, sobald sie merken, die Diskussion läuft nicht zu ihren Gunsten, hier zurückziehen. Komisch, dass das immer die Gleichen sind, die sich so verhalten. Liegt das evtl. daran, dass ihr lediglich irgendwelche Parolen, die ihr selbst von euresgleichen übernommen habt, schreien könnt, aber nicht in der Lage seid, eine sachliche Diskussion zu führen und zu argumentieren?
     
  10. Hab mich gerade mal kurz in diesem Forum umgesehen. Die bösen Polizisten haben auch in Gladbach wieder zugeschlagen... Komischerweise macht mir der Artikel von seiner Schreibweise her stark den Eindruck, als sei er vom selbigen Autor verfasst worden, wie der Eingangstitel dieses Threads. Komischer Zufall, dass der Autor jedes mal, wenn er ins Stadion geht, solche Konflikte mit der Polizei hat oder unberechtige Maßnahmen der Polizei mitbekommt, während andere Fans, die schon seit Jahrzehnten regelmäßig ins Stadion gehen, noch nie Probleme mit der Polizei hatten.


    Ach ja, hier der Artikel über die ungerechtfertigten Polizeiübergriffe in Gladbach gegen die armen Normalbürger:

    http://board.fanszene-bremen.net/thread.php?threadid=10621
     
  11. Pike

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    Liegt vielleicht daran, dass sie sich vorher nicht den Rat und die Hilfe einer Neutralen Person von z. B. dem Fanprojekt eingeholt haben.

    "Besteht Gefahr, dass die Polizisten bei deinen Eltern auftauchen, ist es wichtig, vorab mit deinen Eltern zu reden. Kläre sie über die Situation auf und bitte sie, der Polizei den Zugang und jegliche Informationen über dein Privatleben zu verwehren. Frage gegebenenfalls nach Hilfe beim Fanprojekt. Deren Mitarbeiter könnten aus „neutraler“ Position den Eltern erklären, wie die Polizei vorgeht, wie aus Nichtigkeiten große Vorfälle von der Polizei konstruiert werden und dass die meisten Ermittlungsverfahren nur heiße Luft sind. Weiterhin dürfen die Beamten weder deinen Eltern (wenn du volljährig bist) noch dem Arbeitgeber von Einzelheiten aus laufenden Ermittlungsverfahren erzählen."

    Wie Lessing schon sagte: "Gemeinsam sind die Schwachen stark"
     
  12. WOMLSascha

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    Mag doch auch daran liegen, das der "Autor" nicht selbst betroffen ist/war sondern halt beim Verfassen der Berichte (als eine Art Pressesprecher) behilflich ist.
     
  13. fvw1899

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    Bingo!! Genau so etwas habe ich gemeint. Vielleicht ist es jetzt ja auch mal endlich dem netten Jabblonski und dem WerderKai deutlich geworden.
     
  14. fvw1899

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    Die diskussion ist ja auc niocht gerade in die richtung gelaufen wie ichs möchte trotzdem bin ich noch nicht raus kann aber versthene wenn es Leute sind.
    Um nämlich noch mal auf Jablonski und den WerderKai zurückzukommen, ist das auch kein normales Diskussionsverhalten. Sie greifen sich nämlich aus meine Posts nur die Sachen raus die Ihnen in den Kram passen. Die Argumente und Ausführungen die eigentlichen Ihren standpunkt berücksichtigen oder Ihnen recht geben werden übersehen oder nicht beachtet. Besonders schön ein paar mal auf Seite 11.
    Irgendwann hat man halt dann auch keine Lust mich sich ständig zu wiederholen um denen klar zu machen, das man eben nicht nur in schwarz und weiß denkt, sondern die Situationen und Sachverhalte sehrwohl differenziert betrachten kann.

    Aber mich würde auch noch mal die Antwort von die auf die Frage von Pfostenwärmer ineterssieren: "Was soll man tun, wenn es wirklich offensichtlich ist?"
     
  15. Dann gehe ich eben auch hierauf ein.

    Zunächst mal möchte ich aber nochmal klarstellen, dass ich, einer der sowohl die Seite als Fan im Werder-Outfit, als auch als Beamter in Uniform, der festen Überzeugung bin, dass die Aggressionen zwischen Fußballfans in und ums Stadion zu 99 % von den "Fans" ausgehen und sich die Polizisten in aller Regel korrekt verhalten.

    Nun möchte ich allerdings nicht leugnen, dass es einzelne Kollegen geben mag, die überreagieren oder gar ihre Uniform zur Machtausübung missbrauchen. Sollte man tatsächlich einem solchen Kollegen bei der Ausübung ungerechtfertigter Maßnahmen beobachten, ist es schwer, richtig zu handeln, da ein solcher Kollege sich wohl auch demjenigen gegenüber, der ihn anspricht, ähnlich verhalten wird, wie demjenigen, gegen den er die Maßnahmen trifft. Tipps zu geben in einem solchen Fall fällt mir schwer.

    Aber ich muss dennoch nochmal betonen, dass eine oben geschilderte Situation die absolute Ausnahme darstellt. Ich persönlich habe sowohl im Dienst als auch privat noch keine einzige solche Szene beobachtet und ich war schon bei vielen Spielen in vielen verschiedenen Städten.

    Auch möchte ich hierbei noch dazu sagen, dass es schon mal vorkommen kann, dass man etwas genervt reagiert, wenn man eine Person in Gewahrsam genommen hat und anschließend dessen "Freunde" ständig herkommen (oft stark alkoholisiert oder von vorneherein schon mit stark eingeschränkter Intelligenz) und den Namen des Beamten und die Rechtsgrundlage und ähnliches erfahren wollen. Dies geht die Begleitger des in Gewahrsam genommenen nämlich gar nichts an.
     

  16. Grund hierfür ist wohl dann, dass der Autor der Einzige der Szene ist, der sich halbwegs orgendlicher rhetorischer Fähigkeiten erfreut. Oder aber der Autor hat eine gute Fantasie..
     
  17. fvw1899

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    O.K. erst mal danke für die Antwort, auch wenn sie nicht wirklich weiterhilft. Ich sehe es ja genauso wie du, das solches Verhalten ja zum Glück die Ausnahme ist, aber es kommt halt leider vor und das war der Punkt.
    Ich kann auch durchaus verstehen, das Polizisten genervt sind die die ne besoffener dichtlabert, aber dann ist es trotzdem sein Pflicht halt ruchig und gelassen zu reagieren auch wenn es Fans vielleicht nicht tun, dafür ist er Polizist und hat meiner Meinung nach diese Verantwortung.

    Zu sagen das viele eine voreingenommene Meinung gegenüber der Polizei haben ist sicherlich richtig, abrer andersrum ist es leider genauso. Ein Bsp. was ich selber am Weserstadion erlebt habe. Vorweg muss ich noch mal sagen das ich beim Fussball keine Alkohol trinke.

    Also: Ich gehe neben der Großen Treppe bei der Ost den Deich hoch, um zu meinem Bike zu kommen welches oben am Geländer steht. Auf dem Hang stehen ca. 7 Polizisten in voller Montur an denen ich vorbeigehe.
    Daraufhin die eine Polizisten zu Ihrem Kollegen(so laut das ich es hören muss):
    "Der ist doch auch schon total besoffen!"
    Daraufhin ich:"Nein ich bin nüchtern und habe keine Tropfen Alkohol getrunken!"
    Der Polizistenkollege:"Suchst du Stress? Sieh zu das du Land gewinnst sonst hast du nen Problem!"

    Gut ich bin zu meinem Rad gegangen und gefahren - der Klügere gibt nach.
    Aber ich kann halt auch verstehen wenn dann manche Leute anders reaggieren und auf diese Anmache anspringen (auch wenn es unklug ist).
    Und ich glaube schon das sehr viele deiner Polizeikollegen durchaus dieses Klischeebild von dem Fussbalfan im Kopf haben. Nicht gerade intelligent, besoffen, agressiv und auf streß aus! Genau auf Grund dieser Vorurteile gebärden sie sich dann gegenüber Fans so, wie sich halt auch manche Fans gegenüber der Polizei auf Grund von falschen Vorurteilen gebärden.
     
  18. Völlig richtig. Wobei ich dazu anmerken muss, dass die Gesetzeslage in Deutschland auch nicht wirklich von Vorteil ist, was "Fingerspitzengefühl" anbelangt. Da sind zB eure Kollegen in den Niederlanden Lichtjahre voraus, denn hier bekommt kein Polizist Ärger von den Vorgesetzten, wenn er seinen gesunden Menschenverstand benutzt und bei einem Vergehen beide Augen zudrückt. Vielleicht bin ich ja auch falsch informiert, aber wenn ein Polizist in Deutschland zum Beispiel einen Fahrradfahrer ohne Licht sieht, dann ist er dazu verpflichtet, dieses Vergehen zu ahnden - wenn er es nicht tut, könnte er selbst Ärger bekommen (ähnlich ist ja dieses Beispiel mit dem Parkplatz weiter oben). Hier in Holland interessieren Radfahrer ohne Licht eigentlich keinen Polizisten, es sei denn, es geht eine klare Gefahr aus oder sie haben an dem Tag speziell den Auftrag, Fahrräder zu kontrollieren. Dann stellen die sich an eine Ecke und stellen ordentlich Strafzettel aus. Normalerweise passiert sowas jetzt im Herbst, wenn es eher dunkel wird, um die Leute mal wieder daran zu erinnern, Licht am Rad zu haben. An sich ist das aber auch kein Problem, wenn man dann trotzdem ohne Licht fährt - wenn man die Kontrolle früh genug sieht, steigt man halt vom Rad, läuft an ihnen vorbei, und fährt munter weiter. Ein wenig ziviler Ungehorsam gehört in Holland halt zum guten Ton :D . Irgendwann hab ich's leider mal übersehen - Werder hatte ein CL-Spiel und ich war spät dran - ich also schön mit Kiste Bier aufm Gepäckträger unterwegs, als ich plötzlich sah, dass alle ihr Rad auf dem Bürgersteig geschoben haben. Ca. 10 m vor der Kontrolle hatte ich es dann doch noch geschnallt, bin schnell abgestiegen, wollte vorbeilaufen, und im letzten Moment hat mir dann ein Polizist gesagt, ich sollte mal eben warten. An sich hätte das 30€ gekostet, der Herr war aber so nett und hat die Strafe mal eben halbiert, mit der Bitte, ich solle für das "gesparte" Geld doch Lichter für mein Rad kaufen. Das fand ich echt sehr freundlich und habe mir am nächsten Tag sogar Lichter gekauft. Der Polizist hat also sein Ziel erreicht - dieses lautet ja an sich, Fahrradfahrer dazu animieren, mit Licht zu fahren, und nicht, möglichst viele Strafzettel auszustellen...
     
  19. Ist so nur teilweise richtig. Bei Straftaten bin ich dazu verpflichtet, dieser nach dem Legalitätsprinzip nachzugehen. Ein Fahren ohne Fahrerlaubnis oder eine Trunkenheitsfahrt ab 1,1 Promille stellen beispielsweise auch eine Straftat dar. Bei Straftaten bleibt mir an sich kein Handlungsspielraum, ansonsten begehe ich selbst eine Straftat (Strafvereitelung im Amt).

    Bei Ordnungswiedrigkeiten (wie beispielsweise das Fahrrad ohne Licht) sieht die Rechtslage hingegen etwas anders aus. Dort habe ich ein Opportunitätsprinzip, was letztlich beinhaltet, dass der Beamte die Ordnungswidrigkeit so ahndet, wie er sie für richtig hält. Hierbei gibt es dann entweder die Möglichkeit, eine Person mündlich zu verwarnen (also auf das Fehlverhalten anzusprechen, aber kein Bußgeld zu erheben) oder aber auch die Person schriftlich und somit gebührenpflichtig zu verwarnen / anzuzeigen.

    Sorry für OT, wollte dies nur eben mal erläutern.