FC Bayern München

Dieses Thema im Forum "Vereinsfußball" wurde erstellt von k33k, 25. Juni 2008.

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 24. Juni 2012
  1. Die gewinnen zu oft, das macht die Liga weniger spannend

    5,3%
  2. Ich bin neidisch auf deren Erfolg

    5,3%
  3. Deren kapitalistisch-imperialistische Einstelleung ist mir zuwider

    32,9%
  4. Ich finde alles aus Bayern doof

    3,9%
  5. Würstchen-Uli und der Rest sind einfach unsympathisch

    43,4%
  6. Weiß ich auch nicht, die fanden halt schon immer alle doof, Erzfeind und so..

    7,9%
  7. Mir sind sie eigentlich gleichgültig wie jeder andere Gegner auch

    17,1%
  8. Also ich find sie gut!

    11,8%
  9. Nicht genannter Aspekt (bitt spezifizieren)

    15,8%
  1. Auch unsere Weißwurstfreunde brauchen wieder ihren Tummelplatz.
    Eröffnen werd ich diesen Tread mit folgendem Bild:
    Wursti wie wir ihn lieben
     
  2. KHR zum Thema Christiano Ronaldo und das Werben von Real Madrid:

    http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2282798.html

    Wenn ich nicht genau wüßte, dass der Kerl absolut untherapierbar ist würde ich ihm dringend eine psychologische Intensivkur zur Linderung seiner gespaltenen Persönlichkeit anraten.

    Ich zitiere mal:


    Und jetzt mal die umgekehrte Variante:


    Na Herr Rummenigge, merken Sie was?

    Wahrscheinlich nicht. Denn Scheinheiligkeit zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass man anderen als Frevel vorwirft, was man selbst schamlos praktiziert.

    Leute wie KHR und deren bigottes Verhalten sind Garant dafür, das der FC Buyern, zwar weiterhin die meisten Mitglieder und die meisten Erfolgsjünger haben wird, aber stets von noch mehr echten Fußballfans verachtet als bewundert oder auch nur respektiert werden wird.

    Und das ist gut so!
     
  3. WOMLSascha

    WOMLSascha

    Ort:
    50km zum SVW
    Kartenverkäufe:
    +5
    Der wird nie was merken.
     
  4. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
    Kartenverkäufe:
    +14
    Die Scheinheiligkeit von Rummenigge und Co. ist nichts Neues. Traurig nur, dass die Presse das nie kritisch hinterfragt.

    Sicher gab es vereinzelt kritische Pressestimmen wegen des Gebarens beim Klose-Transfers oder der offensichtlichen Schmiergeldzahlungen der Kirch-Gruppe an den FC Bayern (von denen Bayern nur ein Bruchteil an die Liga zurückzahlen musste!). Nichts destotrotz genießen Rummenigge und Co. auch dank der wohlwollenden Presseberichterstattung Narrenfreiheit.

    Ein weiteres Beispiel:
    Zitat Uli Hoeneß vom 8. Januar 2008.

    Und jetzt verdreht der Wurstfabrikant Gomez sogar während der Europameisterschaft den Kopf, obwohl der noch vier Jahre unter Vertrag steht.

    Die Bayern mögen Geld wie Heu haben, in der Symphatieskala stehen sie aber zurecht ganz weit unten.
     
  5. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Klose und Gomez mit Rummenigges Aussagen zu der Ablöse zu vergleichen, ist aber auch nicht gerade clever. Oder hat Klose oder soll Gomez 100 (!!!) Millionen € kosten? DAMIT hat Rummenigge absolut Recht. Sowas ist einfach nicht normal.

    Hoeneß seine Aussagen kann man eh nicht ernst nehmen. Der dreht es sich immer so hin, wie es ihm gerade passt. Dort ist so ein Vergleich aber wenigstens angebracht.
     
  6. Ob man Ronaldo mit 100 Mio. bewertet oder Gomez mit 30 Mio. ist in ungefähr die gleiche Suppe. Beides sind Beträge die sie nur schwer wieder herausspielen werden können und die eine große Bürde sind.

    Natürlich nur mit dem Unterschied das die Bayern die Könige der Fußballwelt sind und alles dürfen, wohingegen es bei allen anderen eine schwere Sünde ist. Es bleibt also alles beim alten beim realitätsfernen Rummenigge
     
  7. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    30 Millionen werden aber weitaus häufiger gezahlt als 100 Millionen. Daher hinkt der Vergleich weiterhin.
     
  8. Wenn man aber die Verhältnismäßigkeit heranzieht, ist der Vergleich schon sehr passend. Insbesondere in England oder Spanien können mittelmäßige Klubs aus vielerlei Gründen sehr hohe Ablösesummen stemmen. Dort beginnt eben erst ab 100 Mios die Schallmauer (oder meinetwegen auch 40), in der Buli wird es keinen Klub ausser Bayern geben der mal eben so 30 Mios für einen Spieler raushauen kann. Von daher passt es wieder;)
     
  9. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Und viele dieser ganzen Vereine sind im Gegensatz zu den Bayern verschuldet. Wie hoch sind alleine die Verbindlichkeiten der spanischen Vereine? 2 Milliarden?
     
  10. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
    Kartenverkäufe:
    +14
    Was macht es für ein Unterschied, ob 30 oder 100 Millionen gezahlt werden? Die Bayern kritisieren das Abwerben von Spielern, die noch länger bei einem anderen Verein unter Vertrag stehen. Tatsächlich verhalten sie sich genauso bzw. sogar noch schlimmer. Das ist scheinheilig.

    Oder ein anderes Beispiel: Auf europäischer Ebene fordern sie Solidarität ein, in der Bundesliga den puren Kapitalismus. Dabei ist die finanzielle Schere zwischen dem Ersten und dem Zweiten in Deutschland wesentlich größer als in Spanien, Italien oder England.

    Wenn Schalke 50 oder 60 Millionen Euro im Jahr an Gehältern zahlt, dann wird nach der Rummenigge-Doktrin verantwortungslos gewirtschaftet und die Existenz des Vereins aufs Spiel gesetzt. Wenn die Bayern weit über 100 Millionen Euro an Gehältern im Jahr zahlen, maßen es sich Rummenigge und Hoeneß an, die Konkurrenz dafür zu kritisieren, dass sie nicht mehr Risiko eingeht.

    Natürlich ist es legitim, die eigenen Interessen um jeden Preis zu verfolgen. Traurig nur, dass die Medien die Doppelmoral, die Rummenigge und Hoeneß an den Tag legen, einfach so schlucken. Die Hü- und Hott-Aussagen werden nie hinterfragt, höchstens mal in vereinzelt abgedruckten Leserbriefen.
     
  11. Vollkommen richtig !

    Es ist egal ob die Käufervereine bis zum Hals verschuldet sind und ob die Ablöse 30 Mio. oder 100 Mio. Euro beträgt. Dem besorgten Herrn Rummenigge geht es in diesem Text doch auch um das Wohl des Spielers, der mit solchen Summen nicht zurechtkommen wird. Ein Gomez wird mit dem Wissen 30 Mio. gekostet zu haben ähnlich klarkommen müssen wie C. Ronaldo mit 100 Mio.

    Also wo ist dann der Unterschied wenn Real an Ronaldo rumbaggert, während wahrscheinlich die Bayern wieder hinter dem Rücken des VfB Stuttgart Einigung mit Gomez erzielt hat ? Wie gut der Gomez mit dem Druck der hohen Ablöse umgeht hat er bei dieser EM bewiesen.


    Das ist doch die gleiche Suppe wie beim Geld. National am liebsten die Schocktherapie anwenden um jede Form von Sozialismus zu vernichten um den totalen Kapitalismus einzuführen, aber international Sprüche rauskloppen wie ein Linkspartei Wähler.

    Rummenigge ist die totale Lachnummer, und es würde mich wundern wenn viele Bayernfans das nicht auch schon bemerkt hätten. Und während ein Comical Ali im Irak, eine ähnlich glaubwürdige Lachnummer, dabei noch lustig war, ist Rummenigge einfach nur arrogant und vor Doppelmoral triefend.
     
  12. gelöscht

    gelöscht Guest

    Ort:
    NULL
    Schade, dass du meinen Beitrag anscheinend nicht ganz gelesen hast. Du hast also keine Probleme damit, dass ein (!) Spieler soviel kosten soll wie wir Umsatz im Jahr machen? Ich finde es bedenklich. Vor allem wenn man Schuster beim DSF gesehen hat, für den sowas eine Selbstverständlichkeit ist.

    Rummenigges Idee, dass die Spielergehälter nur 45% des Gesamtumsatzes betragen sollen, ist ebenfalls nicht die schlechteste um den Gehaltswahnsinn entgegen zu steuern. Nur bringt es Bayern absolut nichts, wenn sie es selber umsetzen, der Rest der Welt sich aber weiterhin verschulden darf.

    Ja, Rumennigge ist ein Idiot. Sogar ein größerer als Hoeneß. Nur hat er, ebenfalls wie Hoeneß (nur noch seltener), auch mal Recht mit seinen Aussagen.
     
  13. Bones

    Bones

    Ort:
    Bremen
    Den Bayern ist jedes Mittel recht um sich slbst in eine bessere Position zu bringen.
     
  14. Die Debatte ist so alt, nur die Summen haben sich vergrößert.
    Was interessiert uns ob Real Ronaldo für 100 MIO haben will und ob Bayern an Gomez rumbettelt für 30 MIO?
    Wie siehts bei uns aus: Was? Für Diego will Athletico nur 25 MIO zahlen? Der ist 70 MIO wert, und dann sollte man den auch verkaufen...


    So läufts seit 1928 oder noch schon viel früher - nur die Summen sind größer geworden.....
    Früher hast du die Spieler mit dem Versprechen von Torprämie und "n Hunni pro Spiel", Job nach dem Fußball, drei geregelte Mahlzeiten + ner Buddel Bier nach spiel und Training bekommen. Heute mußte mit 100 MIllionen kommen. Das einige was KHR verhindert, ist, das die dreistellige Millionengrenze dieses Jahrzehnt vielleicht nicht überschritten wird. Und das ist vielleicht auch sein Ziel, da Bayern erst in 5-6 Jahren soweit wäre. Werder in 8-10.
     
  15. Ich melde mich erstmal zurück im "neuen" Werder-Forum! Zur aktuellen Diskussion nehm ich dann später Stellung :D
     
  16. Moin "alter Sack"!
     
  17. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
    Kartenverkäufe:
    +14
    Ja, aber wo zieht man die Grenze? Wenn die Bayern Klose 10 Millionen Jahresgehalt zahlen ist das in Ordnung, aber wenn Real Madrid einem Spieler 15 Millionen Jahresgehalt zahlt ist das bedenklich?

    Mal abgesehen von dem Umstand, dass ich überhaupt nichts dagegen gehabt hätte, wenn die Bayern uns 100 Millionen für Klose geboten hätten ;), macht der Markt die Preise. Christiano Ronaldo ist aktuell der vielleicht beste Spieler der Welt und Real Madrid einer der reichsten Vereine dieses Planeten.

    Ich störe mich weniger an den Ablösesummen oder Gehältern als daran, dass die Presse es überhaupt nicht hinterfragt, wenn Rummenigge je nach Argumentation mal den Sozialismus und mal den Kapitalismus predigt.

    Im übrigen ist es längst nicht so, dass die ausländischen Vereine alle auf Pump wirtschaften. Auch wenn das auf den ein oder anderen Verein zutrifft: Ist das wirklich verwerflicher als sich das Geld durch einen Geheimvertrag mit Leo Kirch zu besorgen oder von einem aus Steuermitteln finanzierten Stadion zu profitieren? Wettbewerbsverzerrungen gibt es überall, national wie international.
     
  18. das war doch vor jahren schon genau das selbe.
    da wechselten vor 5-8 jahren zich spieler für etliche millionen euro hin und her.

    damals waren wir als buli mittelklasse verein vermutlich nur viel zu weit davon weg als das es uns wirklich betraf.

    da werden wir aktuell auch viel mehr ein auge drauf haben als werder fans was internationale ablösen betrifft als es z.b hannover fans tun, die eh wissen das sie DA nicht mitmischen können und ihre transfers ganz anders angehen müssen.

    und vor einigen jahren hat es halt eher leverkusen und dortmund fans betroffen was andere vereine die CL spielen so machen...und uns wars relativ schnurz ob da jetzt einer für 40 oder 60 mio wechselt...von ein bischen kopfschütteln aus der entfernten betrachtung mal abgesehen.
     
  19. @mabo

    Du hast mit vielem Recht was Du da schreibst...
    Hauptsächlich damit dass Killer-Kalle ein Dumschwätzer ist!
    Aber zwei Dinge sollte man doch korrigieren ;)

    Real Madrid ist hoch verschuldet!
    http://sport.orf.at/?href=http://sport.orf.at/ticker/291330.html

    Und die Allianz Arena ist zu 100% von den Münchner Vereinen finanziert (1860 rechne ich da jetzt mal mit rein) Lediglich die Infrastruktur (A9) wurde aus öffentlichen Geldern gestemmt. Und die Autobahn, die an dieser Stelle übrigens schwer sanierungsbedürftig war und eine der Hauptverkehrsadern des Freistaates ist,wird übrigens auch an Nicht-Spieltagen genutzt ;)

    Über den Kirch-Deal hätte ich auch noch was zu sagen...aber das wurde hier und überall schon oft genug durchgekaut...und deshalb hab ich da keine Lust zu! :D
     
  20. mabo

    mabo

    Ort:
    Hamburg
    Kartenverkäufe:
    +14
    @ Fronck_trinkt_Wassaaa (cooler Nickname übrigens ;))

    Das mit der Stadionfinanzierung war auch nicht explizit auf die Bayern bezogen (obwohl der Steuerzahler da mit der sehr teuren Verkehrsanbindung auch seinen Teil dazu beigetragen hat). Das war eher allgemein gemeint. Da haben andere Vereine (z.B. Hertha BSC) in letzter Zeit eine ganz andere Unterstützung durch die Politik gehabt.