Tischtennis bei Werder: Gut aufgestellt

Werders Tischtennis-Abteilung kann auf ein erfolgreiches Jahr an und neben der Platte blicken.
Tischtennis
Mittwoch, 14.09.2011 // 14:51 Uhr

Ein durchweg positives Fazit zog Abteilungsleiter Werner Meyer auf der diesjährigen Versammlung der Tischtennis-Abteilung des SV Werder Bremen als er das vergangene Jahr Revue passieren ließ. „Wir finden tolle Rahmenbedingungen vor, viele Vereine schauen neidisch auf uns. Wir sind gut aufgestellt", so Meyer, der am Dienstagabend unter den Vereinsmitgliedern auch Präsident Klaus-Dieter Fischer, Vize-Präsident Hubertus Hess-Grunewald, Schatzmeister Axel Plaat und Jugendreferent Peter Logemann in der Werder-Halle begrüßen durfte.

Die sportlichen Erfolge der vergangenen zwölf Monate können sich durchaus sehen lassen. Das Bundesliga-Team erreichte eine guten sechsten Rang und musste sich im Viertelfinale des ETTU-Pokal knapp dem Champions-League-Teilnehmer aus Paris geschlagen geben. „Dieses Jahr wollen wir gerne das Halbfinale erreichen", wünscht sich Bundesliga-Trainer Cristian Tamas, der auch im Deutschen Pokal gerne in das „Final 8" einziehen möchte.

Doch nicht nur die Bilanz der erste Mannschaft konnte sich sehen lassen, auch die weiteren Teams sorgten mächtig für Furore: So feierten die Herren-, Damen- und Jugendmannschaften rund zehn Aufstiege und weitere hervorragende Platzierungen in ihren Ligen. Dazu wurden acht Landesmeisterschaften und vier Norddeutsche Titel geholt. Herausragend sind jedoch vor allem die drei Deutschen Meistertitel: Zum dritten Mal in Folge gewannen die Männer die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der AK 60, Horst-Dieter Coorssen wurde Deutscher Meister in der AK 65 und zusammen mit Peter Eilers holte er sich auch noch den Titel im Doppel der AK 60.

Die erfolgreiche Entwicklung der Abteilung lässt sich jedoch nicht nur an den sportlichen Erfolgen messen. Die Mitgliederzahl steigt stetig und es ist auch im vergangenen Jahr gelungen, das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Trainingskonzept weiter voranzubringen. Der Trainerstab wurde qualitativ verstärkt, die Förderung talentierter Jugendspieler fortgeführt und durch die erschaffenen neuen Trainingsmöglichkeiten durch die neue Werder-Halle sei es gelungen, mittlerweile eine Trainingsgruppe von neun, zehn Spielern in Bremen zu integrieren, die ständig vor Ort in Bremen ist.

Ebenfalls weiterhin positiv entwickelt sich die Zusammenarbeit mit den Projekten der Abteilung „Sozialmanagement" vom SV Werder Bremen, bei denen unter anderen von der Werder-Trainern in den Bremer Grundschulen Tischtennis angeboten wird. „Unser Angebot wird sehr gut angenommen. Dieser Bereich müsste eigentlich noch viel mehr Beachtung finden", so Werner Meyer, der mit seinen Vorstandskollegen entlastet in ein weiteres Werder-Jahr gehen wird und sich auf die vor ihnen liegenden Herausforderungen freut.

Norman Ibenthal