Falck scheitert im World Cup Viertelfinale

Harimoto zu stark für den Schweden
Mattias Falck scheiterte beim World Cup in China im Viertelfinale am Japaner Tomokazu Harimoto (Bild: Jessica Bugajew)
Tischtennis
Sonntag, 15.11.2020 / 18:20 Uhr

Der Werderaner Mattias Falck erreichte beim World Cup Turnier im chinesischen Weihai das Viertelfinale und scheiterte dort mit 1:4 am 17 jährigen Japaner Tomokazu Harimoto. Im Achtelfinale konnte sich Falck mit 4:3 gegen Wong Chun Ting aus Hong Kong durchsetzen.

Falck war bereits Ende Oktober kurz nach dem letzten Spiel der Werderaner in Ochsenhausen nach China gereist und musste sich dort zunächst in Shanghai und danach noch in Weihai in Quarantäne begeben. Diese Prozedur mussten alle teilnehmenden 21 Spieler der Weltspitze auf sich nehmen. Alle Spieler befanden sich in der sogenannten "Bubble" - in einer Blase, die dafür sorgen sollte, dass sich niemand infizieren sollte.

Die Spieler pendelten zwei Mal täglich zur Vorbereitung auf das Turnier zwischen dem Veranstaltungsort, dem Weihai Nanhai Olympic Sport Centre und dem Spielerhotel hin und her und trainierten dort. Die Spieler befanden sich in Isolation - eine schwierige Situation für alle Beteiligten.

Mattias Falck musste an den Gruppenspielen nicht teilnehmen, da er an Position 6 gesetzt war. Am Samstag bekam er es dann mit dem Penholder-Spieler Wong Chun Ting aus Hong Kong zu tun. Es war ein Duell auf Augenhöhe, das der Schwede am Ende hauchdünn mit 4:3 für sich entscheiden konnte - der Entscheidungssatz endete mit 17:15 für den Werderaner. Im Spielverlauf pendelte das Ergebnis hin und her - ein Spiel mit einer 50:50 Chance für beide Spieler. Das bessere Ende hatte dann Falck für sich.

Im Viertelfinale, das ebenfalls am Samstag stattfand, traf Falck auf den 17 jährigen Japaner Tomokazu Harimoto, der im Achtelfinale den Österreicher Robert Gardos mit 4:0 schlagen konnte. Falck unterlag dem Japaner mit 1:4 wobei die verlorenen Sätze mit einmal 8:11 und dreimal 9:11 knapp verliefen. Am Ende reichte es für Falck jedoch nicht für den Sieg.

Im Halbfinale unterlag Harimoto dem Chinesen Ma Long nach 3:1 Führung noch knapp mit 3:4. Ma Long traf im Endspiel auf seinen Landsmann Fan Zhendong - auch dieses Spiel endete mit einem 4:3 - diesmal allerdings für Fan Zhendong. Fan Zhendong holte sich damit den Titel zum vierten Mal.

Mattias Falck wird weiterhin in der "China Bubble" aktiv bleiben - er nimmt vom 19. - 22. November am Weltpokalturnier ITTF Finals in Zhengzhou teil.

von Stefan Dörr-Kling

 

 

 
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