U 23: Wieder aufstehen und an sich glauben

Onur Ayik musste sich mit Werders U 23 in Wiesbaden trotz guter Vorstellung geschlagen geben.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Die Situation ist ernst. Keine Frage. Nur drei Punkte beträgt der Vorsprung von Werders U 23 auf die Abstiegsränge. Umso wichtiger ist es für die Mannschaft von Coach Thomas Wolter die bittere 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart hinter sich zu lassen und sich voll und ganz auf das kommende Auswärtsspiel zu konzentrieren. Am Samstagnachmittag, 17.04.2010, sind die Grün-Weißen um 14 Uhr beim SV Wehen Wiesbaden zu Gast.

 

„Es ist das nächste von noch fünf Endspielen“, blickt Thomas Wolter der Begegnung in der BRITA-Arena entgegen. „Wir sind in einer schwierigen Lage. Wichtig ist jedoch, dass man solchen Niederlagen wie gegen Stuttgart wieder aufsteht und an sich glaubt. Das ist das Entscheidende im Kampf um den Klassenerhalt.“

 

Kehrt gegen Wehen Wiesbaden in den Kader zurück: Marko Futacs.

Die Hürde, vor der die Grün-Weißen am Samstag stehen, ist wahrlich nicht niedrig. „Wehen hat im Gegensatz zu uns zuletzt viel gepunktet“, weiß auch Thomas Wolter. Nur eins der letzten acht Spiele ging verloren (1:3 bei Eintracht Braunschweig am Mittwochabend). In der heimischen BRITA-Arena holte man drei Heimsiege in Folge und schob sich durch die Erfolgsserie mit 43 Punkten auf den 12. Rang vor. „Ein Sieg fehlt ihnen noch, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Den werden sie versuchen, gegen uns einzufahren“, stellt sich Wolter auf einen dementsprechend engagiert auftretenden Gegner ein.

 

Das Hinspiel an der Weser ging klar an Bremen. Mit 5:0 setzten sich die Werder-Talente gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga durch. „Das ist lange vorbei. Daran werden wir Wehen Wiesbaden sicher nicht messen“, macht Wolter deutlich, der am Samstag wieder auf die Dienste von Marko Futacs bauen kann. Eventuell könnten sogar Niklas Andersen und Jose Alex Ikeng in den Kader zurückkehren.

 

Norman Ibenthal