Typisches "Sechs-Punkte-Spiel" in Köln

Der Winter sorgte für einen schwer zu bespielenden Platz in Köln.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Mit einem Duell der Nachwuchsteams von Werder Bremen und dem 1. FC Köln endet am Sonntag, 27.11.2005, die Hinspielserie der Regionalliga Nord. Um 14 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Thomas Wolter im Südstadion beim Schlusslicht antreten. Eine Begegnung, die der Bremer Coach als typisches "6-Punkte-Spiel" bezeichnet. "Ich bin ja kein Freund von solchen Phrasen, aber mit einem Sieg können wir Köln natürlich auf Distanz halten."

 

Damit dies gelingt, erhofft sich Wolter vor allem mehr Impulse in der Offensive, als es gegen Rot-Weiß Essen der Fall war. "Da ist der Angriff komplett ausgefallen. Gegen Köln müssen wir wieder mutiger agieren. Wir haben vor dem Spiel gegen Essen gezeigt, wie gut wir sein können", so der Regionalliga-Coach.

 

Auch wenn die Kölner am Ende der Tabelle liegen, unterschätzen die Hanseaten die Mannschaft von Trainer Christoph John nicht. "Sie sind technisch sehr stark. Gerade der 1:0-Sieg beim HSV hat bewiesen, dass die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten sehr ausgeglichen sind", so Wolter. Sieben Spieltage lang haben die Kölner auf den dritten Erfolg in der laufenden Saison gewartet und somit vorerst den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze auf fünf Zähler verkürzt.

 

Im letzten Jahr kehrten die Bremer mit einem 3:2-Sieg aus dem Rheinland zurück. Ex-Werderaner Ruud ter Heide (2x) und Björn Schierenbeck erzielten die Treffer. Der Mannschaftskapitän wird sich jedoch vorläufig nicht mehr in die Torschützenliste eintragen können. Nach einem Knöchelbruch kann der 31-Jährige frühestens Ende Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ob noch ein weiterer U 23-Akteur neben den Langzeitverletzten Schierenbeck und Bärje (Reha nach Kreuzbandriss) am Sonntag nicht zur Verfügung steht, bleibt noch offen. "Wir müssen abwarten, wie sich die Personalsituation bei den Profis entwickelt", erklärt Wolter.

 

Norman Ibenthal