Werder will die Serie gegen Münster ausbauen

Marco Stier brachte Werder in Führung.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Noch nie gelang es dem SC Preußen Münster, drei Punkte aus Bremen zu entführen. In fünf Partien in Bremen holte Werder zwei Siege und drei Unentschieden. Diese Serie soll auch am kommenden Sonntag, 02.10.2005, (14 Uhr) vom SCP nicht gebrochen werden. "Wir haben sieben von unseren acht Punkten zu Hause geholt. Daran wollen wir anknüpfen", sagt Trainer Thomas Wolter.

 

Zuletzt trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden auf Platz 11. Viktor Pekrul erzielte im August des vergangenen Jahres den Werder-Treffer – sein bislang einziges Tor in der Regionalliga. "Dann wird es jetzt mal wieder Zeit, dass er trifft", so Wolter.

 

Das Wort Unentschieden gibt es in dieser Saison bislang beim SC Preußen Münster nicht. In zehn Spielen holten die Westfalen vier Siege und mussten sechs Niederlagen einstecken. Als einen Schwachpunkt hat Thomas Wolter beim Tabellenzwölften die Offensive ausgemacht. "Sie haben vor dem 1:0 gegen den HSV fünf Spiele in Folge verloren, ohne selbst einen Treffer zu erzielen. Ihr Problem liegt sicherlich in der Chancenverwertung, da sie im Abwehrbereich gut gestaffelt sind", erklärt Wolter, der die 0:2-Niederlage von Münster gegen den 1. FC Köln beobachtet hat. "Dort waren sie die bessere Mannschaft, haben aber einfach nicht die Tore geschossen."

 

Auf ein bekanntes Gesicht könnten die Bremer im Angriff der Münsteraner treffen. Ömer Aktas wechselte in der Sommerpause von Werder zum SCP und kam bislang auf vier Einsätze bei Preußen Münster.

 

Auf Unterstützung von der Bundesliga-Mannschaft muss Thomas Wolter voraussichtlich verzichten. "Aaron Hunt ist derzeit verletzt. Wir werden erst nach dem Spiel in Berlin wissen, ob wir auf einen Profi zurückgreifen können", so Wolter, der auch auf die U 19-Spieler Daniel Halke und Thomas Johrden vorerst nicht zurückgreifen wird. Kapitän Björn Schierenbeck steht mit einer Adduktorenzerrung ebenfalls nicht zur Verfügung. "Dafür haben Dominic Peitz und Marco Stier ihre Sperren abgesessen und auch Kevin Artmann steht wieder im Kader", erklärt der Bremer Coach weiter.