Saisonfinale: Werders U 19 empfängt Spitzenreiter Berlin

Kevin Schindler trifft in dieser Szene zum 1:0 für Werder.
U19
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Die Begegnung zwischen den U 19-Junioren von Werder Bremen und Hertha BSC Berlin am kommenden Sonntag, 14.05.2006, um 11 Uhr auf Platz 12 hätte das Endspiel der Junioren-Bundesliga um die Meisterschaft im Norden sein können. Über weite Strecken der Saison lieferte sich Werder mit den Berlinern ein spannendes Duell um die Tabellenspitze. Doch einen Spieltag vor Saisonende steht fest: Den Rückstand auf Tabellenführer Berlin kann Werder nicht mehr aufholen. "Leider ist die Meisterschaft nicht mehr möglich. Vor allem im Vorfeld der WM wäre eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaft sicherlich ein tolles Erlebnis gewesen", so Trainer Mirko Votava, der sich jedoch sicher ist: "Wir werden gegen Berlin bestimmt nicht die Köpfe hängen lassen. Gegen Hertha zu spielen ist immer ein Highlight, wir werden alles geben. Viele der Jungs wollen schließlich den Sprung in das Regionalliga-Team schaffen und da ist die Partie noch einmal eine willkommene Gelegenheit, sich zu präsentieren."

 

Während Werder sich mit einem Sieg versöhnlich aus der Saison verabschieden möchte, geht es für die Berliner um die Titelverteidigung. Nur zwei Punkte hat Hertha auf Verfolger Energie Cottbus, der bei Hansa Rostock antreten muss, Vorsprung. Ein Unentschieden könnte dem Club aus der Hauptstadt jedoch aufgrund des besseren Torverhältnisses schon genügen.

 

Bereits die Begegnung in der vergangenen Saison in Bremen war ein echter Leckerbissen der Junioren-Bundesliga. Werder gewann damals verdient mit 1:0 und fügte der Hertha die erste Saisonniederlage bei. Das Hinspiel in dieser Spielzeit entschied der Tabellenführer knapp für sich. Mit 1:2 musste sich Werder geschlagen geben.

 

Verzichten muss Trainer Mirko Votava am Sonntag auf Keeper Kevin Fickentscher, der seine Rot-Sperre absitzen muss. Auch Thomas Johrden, Daniel Halke, Julian Grundt und Mattheus Wild werden dem Bremer Coach aufgrund von Verletzungen und Krankheit nicht zur Verfügung stehen.

 

Norman Ibenthal