Doppelpack von Wild sichert 2:0-Sieg beim HSV

U19
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Erfolgreicher Hinrunden-Ausklang für Werders U 19-Junioren: Im Nordderby beim HSV behielt das Team von Cheftrainer Mirko Votava mit 2:0 die Oberhand. In der Tabelle verteidigten die grün-weißen Nachwuchskicker ihren zweiten Platz. Spitzenreiter (und Herbstmeister) bleibt Hertha BSC Berlin. Die Hauptstädter bestreiten ihr letztes Spiel vor der Winterpause am Sonntag, 12.12.2004, gegen Energie Cottbus.

 

Der Hamburger SV erwischte vor eigenem Publikum den besseren Start und erarbeitete sich auch gleich erste Torchancen. Bei zwei Distanzschüssen der "Rothosen" zeigte sich Bremens Keeper Möllering allerdings auf dem Posten. Werder fand ab der zehnten Minute besser ins Spiel und riss die Begegnung in der Folgezeit mehr und mehr an sich. Die optische Überlegenheit der Gäste sollte sich erstmals fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff auszahlen. Patrick Bärje ließ auf der rechten Seite einen Hamburger Abwehrspieler aussteigen und fand danach noch Zeit zum Flanken. Der mitgelaufene Mattheus Wild nahm die Vorlage volley auf und vollendete aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Grün-Weißen.

 

Nach dem Wechsel bot sich den knapp 80 Zuschauern das gleiche Bild: Werder agierte, der HSV reagierte. In der 52. Minute erzielte erneut Mattheus Wild dann den entscheidenden zweiten Treffer für die U 19-Junioren. Dieses Mal war es Stürmer Jerome Polenz, der die Kugel von rechts in die Mitte brachte. Ein HSV-er drosch über das Leder, Wild zögerte nicht lange und staubte zum 2:0 ab. In der Schlussphase hätte der Sieg der Bremer durchaus noch höher ausfallen können, im Abschluss blieben die Schützlinge von Mirko Votava aber zu unentschlossen. Das sah nach der Partie auch Werders Coach so: "Wir hätten hier vier oder fünf Tore machen müssen. An der Chancenverwertung müssen wir in Zukunft noch arbeiten und vor dem Tor einfach ruhiger werden."

 

Trotz der fehlenden Tore zeigte sich Mirko Votava nach der Begegnung insgesamt aber zufrieden mit der Leistung seines Teams: "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie strahlt im Moment ein großes Selbstbewußtsein aus."