5.E-Jugend beim Edeka Böse Wintercup TuS Ofen

Fußball
Montag, 12.02.2018 // 13:30 Uhr

Von Christina Klose / Stefan Mann

Noch etwas frustriert von den eher unterdurchschnittlichen Leistungen bei zwei Turnieren am Wochenende zuvor, waren die Jungs der 5. E-Jugend hochmotiviert, am Sonntag beim TuS Ofen besser abzuschneiden.

In der Kabine wurde die Trainerin ausgefragt, wie viele Spiele man gewinnen muss, um den ersten Platz zu machen. Im Vergleich zur Vorwoche trat die Mannschaft wie ausgewechselt auf. Trainerin und Eltern freuten sich über die Rückkehr zum gewohnten Leistungsniveau.

Die Mannschaft trat geschlossen auf, spielte gut zusammen und ließ keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass sie jedes Spiel gewinnen möchte. So wurden die drei Spiele in der Gruppenphase mit insgesamt 8:0 Toren souverän gewonnen, inklusive dem Respekt der anderen beteiligten Mannschaften.

Trotz großartiger Leistungen kam die 5.E im Halbfinale jedoch nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus und verlor dann unglücklich im Penalty-Schießen. Im Spiel um Platz 3 gelang es nicht, die Mauer von 6 Spielern vor dem gegnerischen Handballtor zu durchdringen, so dass Spiel 0:0 endete und erneut ein Penalty-Schießen anstand, das dann gewonnen wurde.

Hundertprozentig glücklich waren Spieler und Trainerin am Ende nicht über den 3. Platz, aber die Kinder haben die wertvolle Erfahrung gemacht, dass nicht grundsätzlich immer der gewinnt, der schöner gespielt hat, sondern dass auch mal Glück und Pech mit hinzukommen.

Die Atmosphäre beim Turnier war von großer Sportlichkeit geprägt. Einer Mannschaft fehlte ein Spieler, der dann von unserer 5.E gestellt wurde. Er ist dort sehr herzlich aufgenommen worden und hatte mit mehreren Vorlagen einen großen Anteil daran, dass die Mannschaft den zweiten Platz gemacht hat. Da eine Mannschaft ganz abgesagt hatte, gab es ein gemischtes Torhüter-Team. Die 5.E-Jugend spielt grundsätzlich mit rotierenden Torhütern, so dass sich auch in diesem Extra-Team eine zusätzliche Spielmöglichkeit für mehrere Spieler bot.

Vorbildich, wenn Organisatoren, Trainer/innen und Spieler/innen so unkompliziert und sportlich miteinander umgehen!