Luke McShane Britischer K.O. - Meister

Werderaner besiegt im Finale David Howell

Schach
Mittwoch, 13.12.2017 // 11:24 Uhr

Matthias Krallmann

Bei den Britischen Knockout-Championships, die auch in diesem Jahr im Rahmen der London Chess Classics ausgetragen wurden, waren acht Topspieler von der Insel am Start.

Auch wenn die absoluten Topstars wie Exweltmeister Vladimir Kramnik, Vizeweltmeister Sergej Karjakin und WM-Kandidat  Alexander Grischuk fehlten, waren die nationalen Titelkämpfe der Schachnation Nr. 1 natürlich wieder sehr stark besetzt. Daniil Dubov gelang ein absoluter Traumstart. Der Werderaner gewann die ersten drei Partien gegen Sergey Volkov, den früheren WM-Kandidaten Peter Svidler und gegen Evgeny Romanov. Damit setzte sich Daniil gemeinsam mit Vladimir Fedoseev an sie Spitze des Feldes. In der vierten Runde gab Dubov sein erstes Remis gegen den Vorjahressieger Alexander Riazantsev ab. Seine erste Niederlage musste der Werderaner in Runde 5 gegen Eveny Tomashevsky quittieren, mit dessen extrem solidem Spiel Daniil nicht zurecht kam. In den Runden 6-8 remisierte Daniil mit  Sanan Sjugirov, den amtierenden Einzeleuropameister Maxim Matlakov und Vladimir Fedoseev. Danach stand Dubov gemeinsam mit Fedoseev und Nikita Vitiugov mit jeweils fünf Punkten an der Tabellenspitze. Erst eine Niederlage gegen Vladimir Malakov in Runde 9 warf den Werderaner im Kampf um den begehrten Titel des Russischen Landesmeisters entscheidend zurück. In der vorletzten Runde remisierte Daniil gegen Vitiugov. Ein Sieg in der letzten gegen Ernesto Inarkiev hievte Daniil auf den dritten Platz. Neuer Russischer Meister wurde zum achten Mal Peter Svidler.