Eichin: Schenkt Werder zum Jubiläum einen Sieg?

Ist am Samstag offiziell 365 Tage in der Geschäftsführung beim SV Werder: Thomas Eichin (Foto: Getty).
Profis
Donnerstag, 13.02.2014 // 16:09 Uhr

Die zweite Borussia wartet! Am Samstag kommt mit Mönchengladbach der nächste schwere Gegner ins Bremer Weser-Stadion. Um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE) wird die ...

Die zweite Borussia wartet! Am Samstag kommt mit Mönchengladbach der nächste schwere Gegner ins Bremer Weser-Stadion. Um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE) wird die Partie gegen die Borussia angepfiffen. Warum das Weser-Stadion in den vergangenen Jahren eine Festung gegen die Gladbacher war und welches Jubiläum Werders Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, am Spieltag feiert, steht in der folgenden Statistik-Übersicht.

Wussten Sie schon, ...

... dass Werder in den letzten 27 Jahren nicht einmal gegen Gladbach zuhause verlor? Gegen das Team vom Niederrhein war das Weser-Stadion in den letzten Jahren immer eine richtige Festung. Die Grün-Weißen holten aus den letzten 23 Bundesligaspielen sogar 17 Siege und spielten nur sechsmal Remis.

... dass Gladbach in der Rückrunde noch ohne Punktgewinn ist? Neben Stuttgart und Hamburg ist Gladbach das dritte Team, welches in der Rückrunde noch keinen Zähler geholt hat. Unter Lucien Favre gab es dabei erstmals in seiner Amtszeit drei Niederlagen in Folge. Insgesamt ist Gladbach nun seit fünf Spielen ohne Sieg.

Kam im Hinspiel im Borussia-Park zu seinem zweiten Einsatz im Werder-Trikot: Franco Di Santo (Foto: nph).

... dass gewonnene Zweikämpfe ein Schlüssel zum Erfolg sein könnten? Am Samstag treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in der Zweikampf-Statistik nicht unterschiedlicher sein könnten. Werder führt die Liste mit den meistgeführten Zweikämpfen der Bundesliga (3439) an. Gladbach führte bisher die zweitwenigsten Zweikämpfe (2736) und beging am wenigsten Foulspiele (214).

... dass Thomas Eichin am Spieltag ein Jahr im Amt ist? Auf den Tag genau ist Eichin am Samstag ein Jahr im Amt. Bisher verfolgte er in dieser Zeit insgesamt 33 Bundesligaspiele als Geschäftsführer Sport des SV Werder. Von 1985 bis 1999 war Eichin als Spieler beim Werder-Gegner Gladbach aktiv. In seinen 180 Bundesligaspielen blieb Thomas Eichin torlos; genau wie sein Gladbacher Pendant Max Eberl (104 BL-Spiele ohne Tor).

... wie Robin Dutt Borussia Mönchengladbach einschätzt? „Gladbach ist eine sehr gute Mannschaft. Sie sind weit entfernt von einer Krise, weil unter den ersten drei Gegnern auch Leverkusen und München waren. Wir gehen optimistisch in die Partie und müssen eine Top-Leistung abrufen, um Gladbach zu schlagen."

... dass auch bei diesem Heimspiel das bewährte Bremer Verkehrskonzept rund um das Weser-Stadion gilt? Wie auch schon zu den letzten Heimspielen der Saison wird auch am Samstag auf das gängige Konzept gesetzt.

... dass dieses Match auch im Live-Ticker auf WERDER.DE und auf dem Handy unter mobile.werder.de verfolgt werden kann? Ab 15.15 Uhr berichtet das CLUB MEDIA-Team aus dem Bremer Weser-Stadion und wird stets auf Ballhöhe sein.

... dass Wolfgang Stark der Schiedsrichter der Partie ist? Der 44 Jahre alte Bundesliga-Schiedsrichter von der DJK Altdorf leitet seit 1997 Spiele in der ersten Bundesliga. Dabei pfiff er 23 Spiele mit grün-weißer Beteiligung. Assistiert wird Stark an den Seitenlinien von Jan Hendrik Salver und Mike Pickel. Der Vierte Offizielle ist Thorsten Schriever.

... dass WERDER.TV auch vor dieser Partie für nostalgische Momente sorgt? In der Kategorie „History" blickt WERDER.TV auf den 2. Spieltag in der Saison 1990/1991. Werder Bremen trifft zuhause auf Borussia Mönchengladbach. Dabei entwickelt sich von Anfang an ein spannendes Duell. Ausgerechnet Werders Offensiv-Trio Neubarth, Rufer und Allofs trifft auf den heutigen Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, der seines Zeichens mit der Nummer vier bei den Gästen aus Gladbach verteidigte. Wie sich der heutige Verantwortliche von Werder gegen die Mannen von Otto Rehhagel schlägt, ist im Beitrag zu sehen. Anschauen lohnt sich!

... dass das CLUB MEDIA-Team ebenfalls via Twitter, Facebook und Google+ berichten wird? Bei Facebook sowie Google+ erfährt der Fan als Erstes die Aufstellung und wird zusätzlich in der Halbzeitpause über den Spielzwischenstand informiert. Bei Twitter haben alle Follower die Möglichkeit, in Echtzeit und in 140 Zeilen mit dem CLUB MEDIA-Team über den Spielverlauf und die Geschehnisse im Stadion zu diskutieren.

... dass es am Samstag den WERDER Heimspieltipp gibt? Beim kostenlosen Online-Tippspiel kann auf der Werder App und auf der mobilen Internetseite des SV Werder fleißig getippt werden. Unter allen Mitspielern, die richtig getippt haben, werden pro Werder-Heimspiel ein original signiertes Shirt von einem Spieler der Partie sowie einen 6-Monats-Zugang für WERDER.TV exklusiv verlost. Hier geht es zum Gewinnspiel.

... dass im Anschluss an das Spiel auf der offiziellen Werder Bremen Facebook-Seite der „Volkwagen Man of the Match" gewählt werden kann? Nach Abpfiff kann jeder Fan hier seinen Topspieler aus der Partie gegen Borussia Mönchengladbach wählen.

Zusammengestellt von OPTA und WERDER

 

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Profis 15.02.2014

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach (Highlights)

Obraniak erlöst Werder! 1:1 gegen Gladbach

Profis
Samstag, 15.02.2014 // 17:34 Uhr

Über 27 Jahre hatte Borussia Mönchengladbach in Bremen nicht gewinnen können. Die Favre-Elf war gewillt, diese Serie zu beenden und 85 Minuten lang schien es, als würde dieses Vorhaben tatsächlich gelingen. Doch dann kam Ludovic Obraniak und zirkelte einen Freistoß wunderbar in den Knick.

Über 27 Jahre hatte Borussia Mönchengladbach in Bremen nicht gewinnen können. Die Favre-Elf war gewillt, diese Serie zu beenden und 85 Minuten lang schien es, als würde dieses Vorhaben tatsächlich gelingen. Doch dann kam Ludovic Obraniak und zirkelte einen Freistoß wunderbar in den Knick. Was für ein Treffer, was für ein Typ. Und was für ein Werder-Spiel. Eines, das zunächst denkbar ungünstig für die Hausherren startete. Nach einem kapitalen Fehler von Lukimya war Raffael zur Stelle und brachte seine Borussen in Führung. Die erste Halbzeit verschenkte Werder fahrlässig, ehe die Dutt-Elf im zweiten Durchgang ordentlich aufdrehte und große Moral bewies. Zwar vergaben die Grün-Weißen zahlreiche Chancen, wollten sich der drohenden 0:1-Niederlage aber zu keinem Zeitpunkt beugen und belohnten sich letztendlich mit der verdienten Punkteteilung.

Mit Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach trafen zwei Teams im direkten Duell aufeinander, die beide nach drei erfolglosen Partien in Folge ihren ersten Pflichtspielsieg des Kalenderjahres 2014 einfahren wollten. Robin Dutt, Coach der Grün-Weißen, brachte für Hunt (Infekt), Elia und Gebre Selassie die Spieler Petersen, Makiadi und Ignjovski neu ins Team. Die Fohlenelf hingegen nur auf zwei Positionen verändert: Hrgota und Korb ersetzten Arango und Nordtveit.

Lukimya patzt, Raffael eiskalt

Caldirola (r.) hier im Duell mit dem früheren Bremer, Max Kruse.

Das Spiel war kaum fünf Minuten alt, da versetzte Verteidiger Assani Lukimya alle Werder-Fans in einen Schockzustand. Völlig unbedrängt schob er in der eigenen Defensive einen Pass direkt in die Füße des lauernden Raffael. Der quirlige Brasilianer fackelte nicht lange und verwandelte den kapitalen Fehler des Bremers eiskalt zum 1:0 für die Gäste (6.). Danach tat sich bis zur 22. Minute eher wenig. Chancen waren Mangelware. Einzig die Werder-Fans sorgten mit bedingungsloser Unterstützung für das, was einen Besuch im Weser-Stadion unter anderem auch ausmacht. In angesprochener 22. Minute kombinierte sich die Dutt-Elf endlich einmal nach vorn und prompt hatte Petersen eine Chance. Sein Ball kullerte jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei.

Die erste Halbzeit blieb jedoch weiterhin zäh. Erwähnenswert waren lediglich noch Lukimyas Auswechslung (27.), ein letztlich ungefährlicher Herrmann-Freistoß (31.) und Obraniaks präzise Flanke in Gladbachs Fünfmeterraum (36.), die Petersen äußerst knapp verfehlte. Ansonsten bot sich den Zuschauern mehr Krampf als Kampf. Kurz vor dem Halbzeitpfiff keimte noch einmal kurz Stimmung auf, als Wendt einen Rückpass nicht kraftvoll genug zu Marc-André ter-Stegen spielte und Petersen dazwischen ging. Die Kugel im Tor unterbringen konnte der Stürmer aus spitzem Winkel aber nicht (42.).

Werder nach der Pause wie ausgewechselt

Erzielte in der 88. Minute das erlösende Ausgleichstor für seine Bremer: Ludovic Obraniak (l.).

Energisch und hoffnungsvoll starteten die Bremer in den zweiten Durchgang. Aus einer Notsituation heraus wollte Junuzovic einen Flankenball in die Gladbacher Gefahrenzone bringen, doch anstatt einen Mitspieler zu erreichen, tropfte die Kugel unerwartet auf die Latte (49.) und sorgte so für Gefahr. Und auch Petersens Abschlussversuch nach di Santo-Vorlage (51.) zeigte, dass dieses Spiel längst nicht verloren war. Mit zunehmender Spieldauer erarbeitete sich Werder ein deutliches Chancenplus (Caldirola 53., Obraniak 54., Petersen 56.) und wirkte im Vergleich zum ersten Durchgang wie ausgewechselt. Egal, welchen Zaubertrank Robin Dutt seinen Spielern zur Pause verabreicht hatte, er hätte diesen schon vor der ersten Halbzeit servieren sollen.

Aber auch Gladbach blieb - insbesondere durch Raffael (61./68./78.) - gefährlich und gab sich nicht komplett dem Bremer Offensivspiel hin. Dutt reagierte und wollte mit Einwechslungen den Offensivdruck seiner Mannschaft hochhalten. Kobylanski und Elia kamen als frische Kräfte ins Spiel doch die Schlussviertelstunde war geprägt von einem munteren Schlagabtausch. In der 88. Minute dann bekam Werder eine aussichtsreiche Freistoßposition zugesprochen, die Neuzugang Obraniak direkt ausnutzte. Sein Schlenzer aus 18 Metern landete genau im rechten Torgiebel und sorgte neben einer Glanzparade von Rafael Wolf (89.) für den Schlusspunkt eines leidenschaftlichen Kampfes.

Von Cord Sauer

Stimmen und Nachberichte folgen im Laufe des Abends auf WERDER.DE

Saisonvergleich 2013/14

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Tabelle / 21. Spieltag

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Begegnungen 21. Spieltag

M05 1. FSV Mainz 05 - H96 Hannover 96 2:0 (0 : 0)
BVB Borussia Dortmund - SGE Eintracht Frankfurt 4:0 (2 : 0)
EBS Eintracht Braunschweig - HSV Hamburger SV 4:2 (0 : 1)
FCB FC Bayern München - SCF Sport-Club Freiburg 4:0 (3 : 0)
SVW SV Werder Bremen - BMG Borussia Mönchengladbach 1:1 (0 : 1)
TSG TSG 1899 Hoffenheim - VFB VfB Stuttgart 4:1 (1 : 0)
B04 Bayer 04 Leverkusen - S04 FC Schalke 04 1:2 (0 : 1)
FCA FC Augsburg - FCN 1. FC Nürnberg 0:1 (0 : 0)
BSC Hertha BSC - WOB VfL Wolfsburg 1:2 (1 : 0)