Im fünften Spiel in Folge ungeschlagen?

In Wolfsburg wird eine hart umkämpfte Partie erwartet (Foto: nph).
Robin Dutt
Donnerstag, 24.10.2013 / 16:50 Uhr

Am Samstag geht es für die Werderaner nach Wolfsburg zum VfL. Um 18.30 Uhr (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE), zur Topspiel-Zeit, gilt es für Aaron Hunt und Co. gegen Ex-Kollegen ...

Am Samstag geht es für die Werderaner nach Wolfsburg zum VfL. Um 18.30 Uhr (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE), zur Topspiel-Zeit, gilt es für Aaron Hunt und Co. gegen Ex-Kollegen wie Diego und Naldo drei Punkte zu erkämpfen. Gibt es das fünfte Werder-Spiel ohne Niederlage? Wieso sollten die Grün-Weißen bei einer möglichen Führung höllisch aufpassen und wie denkt Chefcoach Robin Dutt eigentlich über die Wölfe? Die Antworten liefert der folgende Statistik-Überblick.

Wussten Sie schon, ...

... dass Bremen seit vier Spielen ungeschlagen ist? Bremen verlor keines der letzten vier Spiele, musste sich zuletzt trotzdem dreimal mit einem Unentschieden begnügen. Zuletzt gab es solch eine Serie im Januar/Februar 2012 (damals fünf Spiele ohne Niederlage).

... dass die Wolfsburger auch bei Rückständen gefährlich bleiben? Beim 2:1 in Augsburg siegten die Wolfsburger zum zweiten Mal in dieser Saison trotz eines Rückstands. Nur der FC Schalke 04 (7) holte mehr Punkte nach Rückstand als die Wölfe in dieser Saison (6 - wie Hannover und Hertha BSC).

Trifft am Samstagabend auf seine Ex-Kollegen: Diego (Foto:nph).

... dass bei Werder das Tor in dieser Saison oft sauber bleibt? Sebastian Mielitz spielte am vergangenen Spieltag gegen Freiburg zum vierten Mal zu Null. Damit hielt die Null bei den Grün-Weißen nach neun Spieltagen schon einmal mehr als in der gesamten letzten Saison.

... dass Werder auf das zweikampfstärkste Team der Liga trifft? Die Wolfsburger gewannen in den letzten Partien im Durschnitt 54.4 Prozent aller Zweikämpfe, was Ligahöchstwert bedeutet.

... dass es ein Wiedersehen mit alten Kollegen geben wird? Der Spielmacher Diego und der Innenverteidiger Naldo liefen jeweils 84-Mal bzw. 173-Mal für die Grün-Weißen in der Bundesliga auf. Des Weiteren treffen die Verantwortlichen von Werder auf den sportlichen Leiter der Wolfsburger, Klaus Allofs, der die Geschicke in Bremen zwischen 1999-2012 leitete.

... wie Robin Dutt den VfL Wolfsburg einschätzt? „Wolfsburg ist eine Mannschaft, die mit sehr guten Einzelspielern bestückt ist. Sie haben da Qualität in ihren Reihen. Sie werden aber nach der Derbyniederlage gegen Braunschweig vor eigener Kulisse einen gewissen Druck verspüren. In Augsburg sind die Wolfsburger nach dem 0:1-Rückstand wieder zurückgekommen. Das gibt Auftrieb. Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein. Es gibt allerdings keine Veranlassung, jetzt schon die weiße Fahne zu hissen. Wir haben die Möglichkeit, Wolfsburg zu schlagen. Ich erwarte ein knappes Spiel und hätte nichts dagegen, dass es knapp für uns ausgeht."

... dass Deniz Aytekin der Schiedsrichter der Partie ist? Der 35 Jahre alte FIFA-Schiedsrichter vom TSV Altenberg leitet seit 2004 Spiele in der ersten Bundesliga. Dabei pfiff er 11 Spiele mit grün-weißer Beteiligung. Assistiert wird Aytekin an den Seitenlinien von Stefan Lupp und Marco Achmüller. Der Vierte Offizielle ist Robert Hartmann.

... dass WERDER.TV auch vor dieser Partie für nostalgische Momente sorgt? In der Kategorie „History" blickt Werders TV-Team auf die zweite Runde im DFB-Pokal der Saison 1987/1988 in Wolfsburg. Werder Bremen führt bis zur 86. Minute mit 4:1 und bekommt dann drei Tore in fünf Minuten. Dadurch müssen die Grün-Weißen in die Verlängerung gehen und gewinnen dieses sensationelle Spiel mit 5:4. Anschauen lohnt sich!

... dass dieses Match auch im Live-Ticker auf WERDER.DE und auf dem Handy unter mobile.werder.de verfolgt werden kann? Ab 18.15 Uhr berichtet das CLUB MEDIA-Team aus der Volkswagen-Arena in Wolfsburg und wird stets auf Ballhöhe sein.

... dass das CLUB MEDIA-Team ebenfalls via Twitter, Facebook und Google+ berichten wird? Bei Facebook sowie Google+ erfährt der Fan als Erstes die Aufstellung und wird zusätzlich in der Halbzeitpause über den Spielzwischenstand informiert. Bei Twitter haben alle Follower die Möglichkeit, in Echtzeit und in 140 Zeilen mit dem CLUB MEDIA-Team über den Spielverlauf und die Geschehnisse im Stadion zu diskutieren.

... dass im Anschluss an das Spiel auf der offiziellen Werder Bremen Facebook-Seite der „Volkwagen Man of the Match" gewählt werden kann? Nach Abpfiff kann jeder Fan hier seinen Topspieler aus der Partie gegen den Vfl Wolfsburg wählen.


Zusammengestellt von OPTA und WERDER.DE

 

{{ 'neusta.matchcenter.liveticker.text.filter' | ncpTrans }}
{{ 'neusta.matchcenter.liveticker.text.reload' | ncpTrans }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Tor' }}

{{ streamItem.player.lastName }} // Vorbereitung: {{ streamItem.additionalPlayer.lastName }}

{{ streamItem.description }}

{{ streamItem.player.firstName }}

{{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Gelbe Karte' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Rote Karte' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Gelb-Rote Karte' }}

{{ streamItem.description }}

{{ streamItem.player.firstName }}

{{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Einwechslung' }}

{{ streamItem.team.name }}

{{ streamItem.description ? streamItem.description : defaultSubstitutionDescription(streamItem) }}

 

{{ streamItem.player.firstName | firstLetter }}. {{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }} // {{ streamItem.player.position }}

{{ streamItem.player2.firstName | firstLetter }}. {{ streamItem.player2.lastName }}

{{ streamItem.player2.jerseyNum }} // {{ streamItem.player2.position }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Anpfiff' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Abpfiff' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : (streamItem.team ? streamItem.team.name : '') }}

{{ streamItem.description }}

#

Profis 26.10.2013

VfL Wolfsburg - Werder Bremen (Highlights)

Verdiente 0:3-Niederlage in Wolfsburg

Bundesliga
Samstag, 26.10.2013 / 20:26 Uhr

Verdiente Niederlage nach zuvor vier ungeschlagenen Bundesliga-Spielen. Mit 0:3 (0:1) verlor Werder Bremen am Samstagabend bei Tabellennachbar VfL Wolfsburg. Von Beginn an wurden die ...

Verdiente Niederlage nach zuvor vier ungeschlagenen Bundesliga-Spielen. Mit 0:3 (0:1) verlor Werder Bremen am Samstagabend bei Tabellennachbar VfL Wolfsburg. Von Beginn an wurden die Gäste von stürmischen Hausherren tief in die eigene Hälfte gedrückt. Folgerichtig besorgte Maximilian Arnold vor 29.488 Zuschauern die frühe Führung für den VfL (7.). Allen voran dem großartig haltenden Sebastian Mielitz war es zu verdanken, dass Werder nicht höher in Rückstand geriet. In der zweiten Hälfte sorgten Ivica Olic und Ivan Perisic dann aber für zwei weitere Gegentreffer und die Entscheidung (72., 89.).

Ein Fragezeichen stellte sich Cheftrainer Robin Dutt während der Trainingswoche. Wer rückte für den verletzten Nils Petersen (Innenbandanriss) in die Startelf? Letztendlich begann Özkan Yildirim. Jedoch spielte der Juniorennationalspieler nicht in vorderster Angriffsstelle, sondern rotierte gemeinsam mit Junuzovic, Hunt und Elia permanent durch die vier Offensivpositionen.

Druckvolle Wolfsburger gehen früh in Führung

Hängende Köpfe bei Mielitz und Fritz nach Olic' Tor.

Allerdings tat sich Werder sehr schwer, in die Partie zu kommen. Ganz anders die druckvollen, schnörkellos nach vorne kombinierenden ‚Wölfe'. In der 7. Minute spielte Linksverteidiger Rodriguez steil, Olic leitete kunstvoll per Hacke in den Rückraum weiter, wo Maximilian Arnold angerauscht kam und die Kugel aus zehn Metern halbhoch in die linke Ecke nagelte. Sebastian Mielitz besaß nicht den Hauch einer Chance. In der Folgezeit war es einzig und allein der Bremer Nummer 1 zu verdanken, dass die Gastgeber nicht noch einen weiteren Treffer nachlegten. Olic, überall in und um Werders Strafraum zu finden, drehte sich um Caldirola, passte an die Sechszehnmeterlinie, Perisic schoss flach, Mielitz tauchte blitzschnell an den kurzen Pfosten ab und hielt (10.).

Noch beeindruckender sein Auftritt wenig später. Diego spielte punktgenau durch die Schnittstelle von Werders Viererkette, Olic lief allein auf Mielitz zu, der wehrte zwei Mal klasse ab, behielt ebenso die Oberhand gegen Medojevic im Nachsetzen und verhinderte zu guter Letzt auch noch gegen Perisic abermaligen Nachschuss den zweiten Gegentreffer (16.). Bei Luiz Gustavos knapp am rechten Pfosten vorbeigehendem Versuch aus kurzer Distanz musste Mielitz nicht eingreifen (23.). 25 Minuten brauchte es, ehe die Bremer besser ins Spiel kamen und vor allem den zuvor immensen Wolfsburger Angriffsdruck wirksam Einhalt bieten konnten. Dennoch profitierten die Gastgeber davon, dass der äußerst spielfreudig aufgelegte Diego wiederholt zwei, drei Meter zu viel Raum bekam. Sein gescheiter Ball aus dem Halbfeld ermöglichte Perisic die nächste gute Gelegenheit. Der Kroate verzog glücklicherweise in freier Position am langen Pfosten (31.).

Mielitz hält großartig, kann aber zwei weitere Gegentore nicht verhindern

Ivan Perisic erzielt den 0:3-Endstand, Assani Lukimya kommt nicht heran.

In der 35. Minute sahen die 4.000 mitgereisten Grün-Weißen endlich Werders erste nachdrückliche Offensivaktion. Und das gleich in Form einer Doppelchance. Erst klärte VfL-Schlussmann Diego Benaglio Aaron Hunts gezielten Freistoß aus 22 Metern. Nur Sekunden darauf verlängerte Makiadi einen langen Pass aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Junuzovic; der kam mit der Fußspitze zum Abschluss, Benaglio parierte erneut aufmerksam. Mit der Wolfsburger Führung ging es in die Pause. Und aus dieser kehrten zunächst mutigere Bremer zurück. Makiadi setzte sich energisch auf der rechten Bahn durch, flankte in den Rücken der Viererkette nach innen, Hunt stand plötzlich frei, bekam jedoch den aufspringenden Ball sechs Meter vor dem Tor nicht zu kontrollieren (47.). In persona von Diego reagiert der VfL umgehend. Den schönen Schlenzer des Brasilianers aus gut 18 Metern lenkte Mielitz wiederum sehenswert zur Ecke (48.).

Trotz des offensiven Hoffnungsschimmers direkt nach Wiederanpfiff fiel den Bremern danach nicht mehr viel ein, um die gegnerische Abwehrreihe wirklich nachhaltig aus dem Sattel zu heben. Werders Spiel war von vielen langen Bällen gezeichnet, die nahezu ausnahmslos von den kopfball- und zweikampfstarken Akteuren der Wolfsburger Hintermannschaft abgefangen wurden. Zielstrebiger agierten dagegen ihre Kontrahenten. Rodriguez setzte einen Zuckerpass, diesmal war Torschütze Arnold in die Lücke gestartet, doch wie schon einige seiner Mitspieler zuvor fand nun auch er seinen Meister im überragenden Mielitz. Knoches folgender Kopfball nach Ecke verfehlte das Tor nur knapp (63.). Machtlos musste der Schlussmann dann allerdings mitansehen, wie VfL-Verteidiger Ochs den Ball nach vorne trieb, Perisic in die Gasse sendete, dessen scharfe, direkte Eingabe Ivica Olic aus fünf Metern problemlos einköpfte - das 0:2 aus Bremer Sicht (72.). Unmittelbar vor dem Abpfiff konnte Olic' kroatischer Landsmann Ivan Perisic sogar noch einen Konter vollenden und das Ergebnis in die Höhe schrauben (89.).

von Maximilian Hendel


Highlights und Reaktionen aus Wolfsburg folgen im Laufe des Abends auf WERDER.TV und WERDER.DE

 

Saisonvergleich 2013/14

#

Tabelle / 10. Spieltag

Leider gibt es für diese Tabelle noch keine Daten.

Begegnungen 10. Spieltag

VFB VfB Stuttgart - FCN 1. FC Nürnberg 1:1 (1 : 1)
M05 1. FSV Mainz 05 - EBS Eintracht Braunschweig 2:0 (1 : 0)
B04 Bayer 04 Leverkusen - FCA FC Augsburg 2:1 (1 : 1)
FCB FC Bayern München - BSC Hertha BSC 3:2 (1 : 1)
S04 FC Schalke 04 - BVB Borussia Dortmund 1:3 (0 : 1)
H96 Hannover 96 - TSG TSG 1899 Hoffenheim 1:4 (0 : 2)
WOB VfL Wolfsburg - SVW SV Werder Bremen 3:0 (1 : 0)
SCF Sport-Club Freiburg - HSV Hamburger SV 0:3 (0 : 1)
BMG Borussia Mönchengladbach - SGE Eintracht Frankfurt 4:1 (2 : 1)