Vor FCN-Spiel: Viele Ausfälle, einige Nachrücker

Co-Trainer Wolfgang Rolff wird mit 17 Spielern ins Frankenland reisen.
Profis
Freitag, 17.05.2013 // 17:31 Uhr

Hunt, Yildirim, Bargfrede und Sokratis raus, A. Stevanovic, M. Wegner, Wurtz rein - so lauten die letzten personellen Entscheidungen, die das Trainer-Gespann Wolfgang Rolff und Matthias ...

Hunt, Yildirim, Bargfrede und Sokratis raus, A. Stevanovic, M. Wegner, Wurtz rein - so lauten die letzten personellen Entscheidungen, die das Trainer-Gespann Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach am Freitagnachmittag beim Abschlusstraining vor dem letzten Saisonspiel beim 1. FC Nürnberg (Samstag, ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE) gezwungenermaßen fällen musste.

Der Ausfall des griechischen Abwehrspielers Sokratis kam dabei erst zum Ende der Einheit zustande. „Ich habe eine falsche Bewegung gemacht und spüre nun ein großes Ziehen. Ich werde in Nürnberg nicht dabei sein", sagte der 24-Jährige noch auf dem Weg in die Kabine. Die spätere Diagnose: Adduktorenzerrung. Das Aus für Sokratis.

Präsentierte am Freitagmittag das neue Werder-Home-Trikot 2013/14: Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry.

 Neben Sokratis werden die 4.500 mitreisenden Werder-Fans im Grundig Stadion die ebenfalls verletzten Özkan Yildirim (Sehnenentzündung im Fuß) und Aaron Hunt (Adduktorenprobleme) nicht spielen sehen. Zudem fehlt Philipp Bargfrede aufgrund einer Gelb-Sperre. Für Rolff dennoch kein Grund, in Pessimismus zu verfallen. „Wir haben engagiert trainiert und sind gut auf das Spiel vorbereitet. Wenn wir die kämpferische Einstellung aus den letzten beiden Heimspielen zeigen, dann werden wir eine gute Partie abliefern", hofft der 53-Jährige. Denn Rolff hat mit den Grün-Weißen ein festes Ziel vor Augen: „Die Mannschaft will mit einem positiven Erlebnis aus der Saison gehen und nach zwölf Spielen ohne Sieg endlich mal wieder gewinnen."

Doch auch wenn die Franken aus den letzten fünf Duellen lediglich einen Sieg einfahren konnten, weiß Rolff um die Stärke des FCN. „Wir müssen besonders auf Standards aufpassen, da sie unter anderem mit Simons gute Kopfballspieler haben." Seine generelle Einschätzung über den Gegner fällt wie folgt aus: „Nürnberg hatte Anfang der Rückrunde eine gute Serie. Dann Durchhänger und in Düsseldorf wieder in die Spur gefunden. Sie haben uns dort mit ihrem Sieg geholfen, obwohl es für sie um nichts mehr ging."

Vielleicht wird das neue Home-Trikot des SV Werder, das auf der offiziellen Pressekonferenz am Mittag von Klaus Filbry präsentiert wurde, gewinnbringenden Charakter für die grün-weißen Akteure. So werden Fritz, Junuzovic und Co. erstmalig in den neuen Werder-Jerseys 2013/14 auflaufen.

Der 17er Kader des SV Werder: Mielitz, Strebinger - Pavlovic, Lukimya, De Bruyne, Fritz, Schmitz, Prödl, Junuzovic, Ignjovski, Kroos, Akpala, Gebre Selassie, Petersen, Wurtz, A. Stevanovic, M. Wegner.

 

{{ 'neusta.matchcenter.liveticker.text.filter' | ncpTrans }}
{{ 'neusta.matchcenter.liveticker.text.reload' | ncpTrans }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Tor' }}

{{ streamItem.player.lastName }} // Vorbereitung: {{ streamItem.additionalPlayer.lastName }}

{{ streamItem.description }}

{{ streamItem.player.firstName }}

{{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Gelbe Karte' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Rote Karte' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Gelb-Rote Karte' }}

{{ streamItem.description }}

{{ streamItem.player.firstName }}

{{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Einwechslung' }}

{{ streamItem.team.name }}

{{ streamItem.description ? streamItem.description : defaultSubstitutionDescription(streamItem) }}

 

{{ streamItem.player.firstName | firstLetter }}. {{ streamItem.player.lastName }}

{{ streamItem.player.jerseyNum }} // {{ streamItem.player.position }}

{{ streamItem.player2.firstName | firstLetter }}. {{ streamItem.player2.lastName }}

{{ streamItem.player2.jerseyNum }} // {{ streamItem.player2.position }}

{{ streamItem.gametime }}'+{{ streamItem.overtime }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Anpfiff' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : 'Abpfiff' }}

{{ streamItem.title ? streamItem.title : (streamItem.team ? streamItem.team.name : '') }}

{{ streamItem.description }}

#

Profis 18.05.2013

1. FC Nürnberg - SV Werder Bremen (Highlights)

Spiel Eins nach Schaaf: Werder verliert 2:3 beim FCN

Neues Trikot, alte Sorgen: Fritz (l.) und Gebre Selassie (r.) traten in Nürnberg engagiert auf, verloren aber mit 2:3.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Am letzten Spieltag einer verkorksten Werder-Saison waren die Bremer noch einmal beim 1. FC Nürnberg zu Gast. 13 Spiele in Folge hatte Werder zuletzt nicht gewinnen können und dabei sollte es bleiben.

Am letzten Spieltag einer verkorksten Werder-Saison waren die Bremer noch einmal beim 1. FC Nürnberg zu Gast. 13 Spiele in Folge hatte Werder zuletzt nicht gewinnen können und dabei sollte es bleiben. Kevin De Bruyne traf zwar doppelt gegen die Clubberer, doch seine Tore reichten nicht. Nach 90 Minuten stand es 2:3 (1:0) aus Bremer Sicht und so bleibt nur eine positive Erkenntnis nach 34 Spieltagen: endlich ist diese Saison vorbei.

Nach etwas über 14 Jahren und 644 Pflichtspielen war es die erste Partie ohne Thomas Schaaf. Ein seltsames Gefühl. Unter der Leitung seiner bisherigen Co-Trainer Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach lief eine veränderte Bremer Mannschaft aufs Feld, die diverse Ausfälle zu kompensieren hatte. Für Sokratis, Bargfrede, Yildirim und Hunt rotierten Alexandar Stevanovic, Max Wegner und Johannes Wurtz in den Kader. In der Startelf der Grün-Weißen stand erstmals überhaupt Joseph Akpala, der neben Petersen stürmte. Ebenfalls neu in der ersten Elf: Theodor Gebre Selassie, Assani Lukimya und Zlatko Junuzovic.

Müde Anfangsphase, SVW leicht überlegen

Wolfgang Rolff (l.) und Matthias Hönerbach (r.) mussten in Nürnberg auf einige Ausfälle reagieren.

Auch der Trainer des 1. FC Nürnberg, Michael Wiesinger, veränderte seine Mannschaft auf drei Positionen. Neu im Team: Nilsson, Stark und Plattenhardt. Doch für eine packende Anfangsphase konnten auch sie nicht sorgen. Die erste Viertelstunde glich einem müden Abtasten. Nur schwer fanden die Mannschaften ins Spiel, was vermutlich der Tatsache geschuldet war, dass die ganz große Spannung aus sportlicher Sicht schon vor dem Anpfiff nicht mehr vorhanden war.

Insgesamt konnten die Bremer, die erstmals in ihren neuen Trikots der kommenden Spielzeit aufliefen, nach einer guten halben Stunde etwas mehr Spielanteile für sich verbuchen. Vor allem Kevin De Bruyne war wieder ein absoluter Aktivposten: in der 27. Minute zog er nach Akpala-Vorlage aus gut 20 Metern ab, FCN-Keeper Schäfer konnte die bis dahin beste Chance des Spiels jedoch entschärfen. Insgesamt blieb es aber bei einer eher unspektakulären ersten Halbzeit, kaum Torraumszenen auf beiden Seiten. Petersens Kopfball (31.), gleichbedeutend mit Werders zweiter guten Chance, war ein Versuch gegen diesen Torflautentrend - und landete knapp über der Latte.

Zum Abschied ein Tor: De Bruyne besorgt die Führung

Machte noch einmal ein Super-Spiel für Grün-Weiß: Kevin De Bruyne (r.).

Wenige Minuten später war es wieder De Bruyne, der es diesmal besser machte. Nach tollem Pass stand der Belgier allein vor Schäfer und überlupfte den Routinier in Weltklasse-Manier (38.). Ein Traumtor, der neunte Treffer von Werders Publikumsliebling. Um ein Haar hätte er fast das 2:0 nachgelegt, doch seine zwei platzierten Schüsse verfehlten nur knapp die Maschen (39., 45.). Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren ihre erste gute Chance: Timmy Simmons scheiterte aber am gut parierenden Sebastian Mielitz (46.). Trotz dieser Szene blieben die Bremer am Drücker - und hätten in der 55. Minute einen Elfmeter bekommen müssen. Die Pfeife des Unparteiischen Guido Winkmann blieb aber stumm, nachdem Petersen gegen Schäfer zu Fall gekommen war.

Statt 2:0 stand es wenige Augenblicke später 1:1. Abwehrspieler Per Nilsson erzielte sein sechstes Saisontor nach einer Ecke. Zuvor hatte er den Ball noch an den Pfosten gesetzt, doch im Nachschuss war er dann gegen unsortierte Bremer erfolgreich. Wie schon gegen Hoffenheim und Frankfurt gaben die Bremer damit eine Führung wieder aus der Hand. Nach dem Ausgleichstreffer wurden die Franken stärker, erarbeiteten sich mehr Spielanteile und vereinzelt auch Torchancen.

Polter und Pekhart treffen spät

Am Ende der glückliche Sieger: das Team des 1. FC Nürnberg..

Der eingewechselte Sebastian Polter hatte die wohl größte Möglichkeit des Spiels, als er in der 75. Minute frei vor Mielitz vergab. Werder wirkte in dieser Phase nicht aktiv genug - und wurde dafür bestraft. Polter, kurz zuvor noch glücklos, köpfte nach einer Ecke souverän und sträflich allein gelassen das 2:1 für Nürnberg (81.). Und damit nicht genug. Gegen leicht geschockte Bremer erhöhte Tomás Pekhart sogar noch auf 3:1 (88.). Eine 3:1-Führung, die keine 60 Sekunden Bestand hatte, denn einmal noch traf De Bruyne im Werder-Trikot und verabschiedete sich mit seinem zweiten Tor von den rund 5.000 mitgereisten Bremer Fans (89.)

Dann erfolgte der Abpfiff. Nach einer turbulenten Schlussphase darf nun endlich auch der Schlussstrich gezogen werden nach einer mehr als enttäuschenden Saison aus Bremer Sicht. Der letzte Sieg der Werder-Profis liegt nun 14 Spiele zurück. Eine Negativserie, die die Grün-Weißen mit in die Sommerpause nehmen und hoffentlich schon am 1. Spieltag der Saison 2013/2014 vergessen machen. Dann ohne Werder-Größen wie Thomas Schaaf und vermutlich ohne den quirligen Publikumsliebling aus Belgien, dafür aber wieder mit einer motivierten Mannschaft, einem neuen Trainer und - nicht zu vergessen - den besten Fans der Liga.

Von Cord Sauer

Weitere Stimmen folgen im Laufe des Abends auf WERDER.DE

Saisonvergleich 2012/13

#

Tabelle / 34. Spieltag

Leider gibt es für diese Tabelle noch keine Daten.

Begegnungen 34. Spieltag

FCN 1. FC Nürnberg - SVW SV Werder Bremen 3:2 (0 : 1)
BVB Borussia Dortmund - TSG TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (1 : 0)
BMG Borussia Mönchengladbach - FCB FC Bayern München 3:4 (3 : 2)
SGE Eintracht Frankfurt - WOB VfL Wolfsburg 2:2 (1 : 2)
FCA FC Augsburg - SGF SpVgg Greuther Fürth 3:1 (1 : 0)
HSV Hamburger SV - B04 Bayer 04 Leverkusen 0:1 (0 : 0)
H96 Hannover 96 - F95 Fortuna Düsseldorf 3:0 (1 : 0)
SCF Sport-Club Freiburg - S04 FC Schalke 04 1:2 (0 : 1)
VFB VfB Stuttgart - M05 1. FSV Mainz 05 2:2 (2 : 2)