Kein Anlass zu Hochmut

Der Vorbericht zum Darmstadt-Spiel
Gegen Darmstadt wollen Robert Bauer und Co. alles für den dritten Sieg in Serie geben (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 02.03.2017 / 15:28 Uhr

"Wir wollen zuhause unbedingt gewinnen. Da führt kein Weg dran vorbei." So und nicht anders lautet die Marschroute von Werders Cheftrainer Alexander Nouri für die Partie gegen Tabellenschlusslicht SV Darmstadt 98 am Samstag, 04.03.2017, 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE). Es wäre der dritte Sieg in Folge für die Grün-Weißen, eine Serie, die der SVW vor über zwei Jahren letztmals aufstellen konnte. Doch trotz des Mini-Laufs und der Tatsache, dass Kruse, Gnabry und Co. vor dem Duell mit dem Ligaletzten die Favoritenrolle obliegt, warnt Nouri davor, die Hessen auf die leichte Schulter zu nehmen. „Es gibt keinen Anlass für Hochmut, von uns wird eine Top-Leistung erwartet und genau den gleichen Anspruch haben wir selbst natürlich auch“, setzt der Werder-Coach erneut ein deutliches Zeichen Richtung Mannschaft. 

Welcher Negativ-Trend gerade den Gästen aus Darmstadt große Probleme bereitet, wann die Lilien-Abwehr im Verlauf einer Partie besonders häufig wackelte und welche ehemaligen Werderaner dem Weser-Stadion mal wieder einen Besuch abstatten, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Wussten Sie schon, dass ...

… sich Werder-Coach Alexander Nouri exklusive Tipps zum Gegner hat geben lassen? Luca Caldirola spielte in der gesamten letzten Saison für die Lilien. Der Italiener in Reihen des SVW kennt sich also bestens bei den Hessen aus. „Natürlich habe ich schon mit Luca geredet, wir sind immer offen für Hinweise der Spieler“, weiß auch Alexander Nouri um die besondere Informationsquelle, „da ist schon der ein oder andere gute Tipp dabei gewesen.“ Welche Hinweise Caldirola an seinen Chef weitergegeben hat, wollte Nouri auf der Pressekonferenz am Donnerstag allerdings nicht verraten. Wer will es ihm vor so einem wichtigen Spiel verdenken? 

Ein umkämpftes Hinspiel in Darmstadt endete 2:2 (Foto: nordphoto).

… Darmstadt 98 in der Fremde noch punktlos ist? Zehn Auswärtspartien, zehn Niederlagen – die Bilanz der Lilien auf fremden Platz ist verheerend. Vor allem, wenn man einen Blick auf die Auswärtstabelle der Saison 2015/16 wirft: damals gab es mit satten 26 Punkten Platz vier in der Endabrechnung. Nur die Bayern, Dortmund und Leverkusen waren in der vergangenen Spielzeit abseits ihrer Heimstätten erfolgreicher. In dieser Saison erzielten die Darmstädter dagegen erst vier Treffer in der Fremde, das letzte Auswärtstor fiel am 27.11.2016, als der SVD bei Schalke mit 1:3 verlor.

… die Lilien nach der Pause deutlich anfälliger für Gegentore sind als davor? In Sachen Gegentreffern nehmen sich Werder und Darmstadt nicht viel. Beide kassierten in dieser Saison bereits 43 Tore, nur im Kasten des Hamburger SV (45) schlug die Kugel noch häufiger ein. Auffällig ist aber, dass Darmstadt 33 ihrer Gegentreffer erst nach dem Seitenwechsel kassierten, absoluter Ligahöchstwert. Auch beim 2:2 im Hinspiel fielen die beiden Werder-Tore durch Lamine Sané (51.) und Serge Gnabry (67.) bekanntlich erst im zweiten Spielabschnitt.

… Werders Kapitän wieder mit an Bord sein wird? Lange schleppte Clemens Fritz vier gelbe Karten durch die Stadien der Bundesliga, beim Auswärtsspiel in Mainz sah er nach Foul an Pablo de Blasis dann doch seine fünfte Verwarnung. Eine Partie musste der Spielführer der Grün-Weißen aussetzen. Nachdem Fritz den 2:1-Erfolg in Wolfsburg nur von der Tribüne aus verfolgen konnte, kehrt er am Samstag auf den Rasen zurück. Vor einer Sperre hüten sollten sich bei Darmstadt gleich zwei Bausteine der Viererkette, Alexander Milosevic und Artem Fedetskyy wären bei einer gelben Karte am Samstag für die darauffolgende Woche gesperrt.

… beim Gegner voraussichtlich ein Werderaner im Kader stehen wird? Leon Guwara zog es im vergangenen Sommer leihweise von Bremen nach Darmstadt. Der 20-Jährige absolvierte seitdem zwölf Bundesligapartien für die Lilien, in der Rückrunde kam der Linksfuß allerdings erst in zwei Matches zum Einsatz. Bis zum Winter durfte auch der ebenfalls von Werder ausgeliehene László Kleinheisler Darmstadt vorübergehend seine fußballerische Heimat nennen, den Ungarn zog es zu Jahresbeginn dann zu Ferencváros Budapest.

Nachdenklich ob der kritischen Situation: Ex-Bremer Torsten Frings (Foto: nordphoto).

… ein langjähriger Werderaner bei Darmstadt ins Trainergeschäft eingestiegen ist? Zehneinhalb Jahre seiner aktiven Karriere als Profifußballer absolvierte Torsten Frings im Trikot des SV Werder. Nachdem er seine Fußballschuhe 2013 an den Nagel hängte, arbeitete er als Assistent von Trainer Viktor Skripnik in Werders U 23 und bei den Profis. Im Winter dann machte Frings den nächsten Schritt und heuerte als Chefcoach beim SV Darmstadt 98 an. Bisher blieb der große Befreiungsschlag mit den Hessen aber aus. Aus den ersten sechs Partien als Darmstadt-Trainer holte er vier Punkte. Acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz haben die Lilien mittlerweile, der Klassenerhalt rückt für das Team von Frings damit in immer weitere Ferne.

… sich der Spieltag am Weser-Stadion rund um das Thema Inklusion drehen wird? In Zusammenarbeit mit der Bundesliga-Stiftung, der Aktion Mensch und der Molkerei Ammerland führt WERDER BEWEGT – LEBENSLANG zur Partie gegen Darmstadt einen Inklusionsspieltag durch. Unter dem Motto „Gemeinsam für Inklusion“ werden Menschen mit Behinderung an den unterschiedlichsten Orten, sei es in der Sprecherkabine oder bei der Rasenpflege in der Halbzeitpause, rund um die Partie im Einsatz sein. „Dieser Aktionstag setzt ein Zeichen für Inklusion, Toleranz und gegen Diskriminierung“, sagt Werders Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald. Alle Informationen zum Inklusionsspieltag gibt es hier!

… Guido Winkmann die Begegnung leiten wird? Der 43-jährige Polizist vom Niederrhein besucht das Weser-Stadion in dieser Saison schon zum zweiten Mal, an seine erste Stippvisite erinnern sich die meisten Werder-Fans wohl eher ungern zurück. Am 9. Spieltag verlor Werder vor heimischer Kulisse unter Winkmanns Leitung mit 1:3 gegen den SC Freiburg. Vor zwei Wochen bei der Partie zwischen Frankfurt und Ingolstadt verteilte er übrigens zwei Platzverweise und zeigte im gleichen Spiel auch zweimal auf den Elfmeterpunkt. Die Assistenz von Winkmann trägt die Namen Christian Bandurski und Arno Blos, Sören Storks gibt den vierten Offiziellen.

… die Partie gegen Darmstadt 98 im Live-Ticker auf WERDER.DE und auf dem Smartphone verfolgt werden kann? Ab 15.15 Uhr am Samstag berichtet das Medien-Team der Grün-Weißen live aus dem Bremer Weser-Stadion und wird alle Informationen schnell und umfangreich direkt auf die Endgeräte der Werder-Fans bringen.

Zusammengestellt von OPTA und WERDER.DE

 
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42

Felix

Wiedwald

4

Robert

Bauer

18

Niklas

Moisander

26

Lamine

Sane

23

Theodor

Gebre Selassie

8

Clemens

Fritz

16

Zlatko

Junuzovic

29

Serge

Gnabry

22

Fin

Bartels

10

Max

Kruse

14

Claudio

Pizarro

1

Daniel

Heuer Fernandes

32

Fabian

Holland

4

Aytac

Sulu

18

Peter

Niemeyer

17

Sandro

Sirigu

8

Jérôme

Gondorf

34

Hamit

Altintop

20

Marcel

Heller

6

Mario

Vrancic

33

Sidney

Sam

16

Antonio-Mirko

Colak

Kader

33 Drobny
2 García
7 Kainz
20 Jóhannsson
13 Veljkovic
11 Grillitsch
35 Eggestein

Kader

24 Berezovskyi
29 Guwara
7 Fedetskyy
13 Steinhöfer
13 Boyd
26 Banggaard
36 Schipplock
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Kruses Doppelpack erlöst den SVW

Hart errungener 2:0-Heimsieg über Darmstadt 98
Max Kruse wurde mit seinem späten Doppelpack zum Mann des Tages im Weser-Stadion (Foto: Nordphoto).
Profis
Samstag, 04.03.2017 / 17:28 Uhr

von Maximilian Hendel

Nach zuvor drei vergeblichen Anläufen konnte Werder Bremen nun zum ersten Mal seit dem Darmstädter Wiederaufstieg das Duell jener beiden Kontrahenten für sich entscheiden. Im Heimspiel des 23. Spieltages vor ausverkaufter Kulisse im Weser-Stadion gewannen die Grün-Weißen gegen die ‚Lilien’ mit 2:0 (0:0). Einem in nahezu allen Belangen enttäuschendem Auftritt der Gastgeber im ersten Durchgang folgte eine deutlich verbesserte zweite Hälfte, in welcher sie die Oberhand über das Geschehen an sich rissen. Doch erst Max Kruses

verwandelter Elfmeter in der 75. Minute (Sulu hatte Pizarro gefoult) ebnete den Weg zu drei Punkten. In der Nachspielzeit setzte Kruse sogar noch den Schlusspunkt (90. + 2). Durch diesen dritten Sieg in Serie, zugleich der erste Heimerfolg seit einem Vierteljahr, rückte Werder mit nun 25 Punkten am VfL Wolfsburg vorbei auf Tabellenrang 14.

Aufstellung und Formation: Auf potentiell geballte Angriffslust setzte Cheftrainer Alexander Nouri im Duell mit den Hessen, was zwei personelle Veränderungen im Vergleich zum Auswärtssieg in Wolfsburg zur Folge hatte. Nach abgesessener Gelbsperre kehrte Kapitän Clemens Fritz zentral vor die unveränderte Viererkette in die Startformation zurück. Maximilian Eggestein und Milos Veljkovic, die Doppel-Sechs der Vorwoche, mussten zunächst auf die Bank. An Fritz’ Seite rückte Zlatko Junuzovic, wodurch offensiv ein Platz frei wurde, den Routinier Claudio Pizarro zum ersten Mal seit Ende Januar wieder von Beginn an einnahm. Um ihn herum rotierten wie gewohnt Max Kruse, Serge Gnabry und Fin Bartels.

Wiedwald und der Pfosten retten Werder die Halbzeit

Zlatko Junuzovic schied bereits im ersten Durchgang verletzt aus (Foto: Nordphoto).

Die Höhepunkte:

3. Min.: Der WIEDWALL! Mit einem überragenden Reflex auf der Linie vereitelt SVW-Keeper Wiedwald einen allzu frühen Rückstand seines Teams, nachdem Vrancic’ Ecke den viel zu frei gelassenen SVD-Kapitän Sulu am Fünfmeterraum erreicht – dessen Kopfball hätte unter die Latte gepasst.

8. Min.: Nächster Darmstädter Nadelstich und diesmal ist Werder mit dem Glück im Bunde! Heller, links im Strafraum postiert, chippt gefühlvoll auf Colak, der den Ball über seinen Scheitel an den rechten Pfosten verlängert.

16. Min.: Eine Viertelstunde ist um. Noch lassen die Grün-Weißen hier viel zu viel vermissen, um die Oberhand gegen aktuell sehr mutig auftretende Gäste zu gewinnen.

23. Min.: Endlich die erste kluge Offensivaktion der Gastgeber; Fritz treibt den Ball bis weit in die gegnerische Hälfte voran, schickt dann Gnabry über links durch die Lücke, dessen umgehender Querpass den mitgelaufenen Pizarro finden soll, doch Niemeyer steht rechtzeitig goldrichtig und unterbindet die Gefahr.

26. Min.: Nach einem abermaligen Darmstädter Eckball sichert sich Sam den zweiten Ball und probiert es gleich mit einem Schuss aus dem Rückraum, der lediglich etwas mehr als einen halben Meter über das Bremer Tor fliegt.

31. Min.: Junuzovic, der schon einige Zeit lang sichtbar am Rücken angeschlagen über den Platz schleppte, wird von nun an durch Maximilian Eggestein ersetzt.

39. Min.: Es wird noch bitterer! Soeben hatte sich auch Clemens Fritz bei einem Zweikampf mit Gondorf am rechten Sprunggelenk verletzt. Für den Kapitän kommt jetzt Florian Grillitsch.

45. + 2 Min.: Halbzeit im Weser-Stadion. Gnabry war kurz vorher der erste Bremer Torschuss an diesem Nachmittag gelungen, SVD-Keeper Heuer Fernandes hielt sicher. Trotzdem ist Darmstadt die bislang eindeutig bessere Mannschaft.

Max Kruses Elfmetertor bricht den Bann

Der SV Darmstadt machte Werder das Leben sehr schwer, hier Angreifer Antonio Colak gegen Außenverteidiger Robert Bauer (Foto: Nordphoto).

47. Min.: Aaaaarrr, handgestoppte 62 Sekunden nach Wiederanpfiff hätte Claudio Pizarro das Spiel hier endlich in die Bremer Richtung lenken müssen, aber sein vollkommen unbedrängter Flugkopfball aus sechs Metern nach Kruses wunderbarer Flanke von rechts auf den langen Pfosten fliegt um Zentimeter vorbei.

51. Min.: Werder muss jetzt eigentlich führen! Bauers lange Eingabe von links findet den völlig frei eingelaufenen Gebre Selassie, dem jedoch per Kopf aus fünf Metern die Nerven versagen.

57. Min.: Erneut ist Kruse erster Initiator einer gelungenen Abschlussaktion; diesmal bedient er Gnabry auf halblinks, der es aus 13 Metern direkt versucht, aber Heuer Fernandes ist reaktionsschnell auf dem Posten.

67. Min.: Pizarro setzt sich clever im Strafraumzweikampf mit Sulu durch, hat daraufhin nahe der Grundlinie das Auge für Gnabry, der an den Fünfmeterraum sprintet und im letzten Moment von Gegenspieler Holland entscheidend gestört wird.

74. Min.: ELFMETER FÜR WERDER! Gnabry setzt sich energisch im Strafraum durch, spielt von der Grundlinie aus den Rückpass, Pizarro setzt zum Abstauber an, aber wird dabei von Sulu klar von den Beinen geholt.

75. Min.: TOOOOOOOOOR, 1:0 für den SVW, Max Kruse. Ganz souverän verlädt Kruse Schlussmann Heuer Fernandes und setzt den Ball aus seiner Perspektive ins linke Eck. Die Erlösung hier.

77. Min.: Der SVD reagiert umgehend, Heller bringt den Ball von links, Gondorf nimmt die Eingabe aus der Luft, bereitet Wiedwald damit aber keine Probleme.

87. Min.: SVD-Cheftrainer Torsten Frings wirft naheliegend jetzt alles nach vorn, hat die Angreifer Boyd und Schipplock gebracht und zudem Kapitän Sulu dorthin beordert.

90. + 2 Min.: TOOOOOOOOOR, 2:0 für den SVW, Max Kruse. Wiederum Kruse macht nach Bartels’ schöner Vorlage alles klar. Wenige Augenblicke später pfeift Schiedsrichter Winkmann ab. Heimsieg!


Fazit:
Werder kam unerklärlich schwer und merklich gehemmt in die Partie. Der Auftritt der Grün-Weißen war zunächst von einigen Abstimmungsschwierigkeiten gekennzeichnet. Vor allem defensiv mussten sie um Zweikampfhoheit und überhaupt eine stabile Grundordnung ringen, wohingegen Darmstadt 98 hellwach, couragiert und gewohnt bissig die Mängel des Gegners zu nutzen versuchte. Alexander Nouri hatte im Vorfeld insbesondere angemahnt, das schnelle Umschalten über die Flügel sowie Standardsituationen der ‚Lilien’ zu vermeiden – nichtsdestotrotz flogen allein im ersten Durchgang sechs Ecken und weitere gefährliche Eingaben in den Bremer Strafraum. Die vermaledeite erste Halbzeit wurde zudem durch die Verletzungen von Junuzovic und Fritz negativ getoppt. Das hatten sich die Gastgeber mit Sicherheit ganz anders vorgestellt. Doch mit Wiederbeginn legten die Gastgeber endlich ihre Lethargie ab. Sie fanden zu Tempo und störten den SVD viel früher in deren Spielhälfte, zeigten ein konsequentes Auftreten sowie durchdachte, klare Angriffszüge. Allerdings dauerte es bis zum Anbruch der Schlussviertelstunde, ehe Kruse vom Elfmeterpunkt den Bann brechen konnte und kurz vor Ultimo sogar noch nachlegte.

 

Saisonvergleich 2016/17

#

Tabelle / 23. Spieltag

Pl. Team Sp. Diff. Pkt.
10 B04 23 -2 30
11 M05 23 -6 29
12 FCA 23 -7 28
13 S04 23 1 27
14 SVW 23 -13 25
15 WOB 23 -13 23
16 HSV 23 -23 23
17 FCI 23 -18 18
18 D98 23 -30 12

Begegnungen 23. Spieltag

FCA FC Augsburg - RBL RB Leipzig 2:2 (1 : 1)
KOE 1. FC Köln - FCB FC Bayern München 0:3 (0 : 1)
M05 1. FSV Mainz 05 - WOB VfL Wolfsburg 1:1 (1 : 1)
BVB Borussia Dortmund - B04 Bayer 04 Leverkusen 6:2 (2 : 0)
SVW SV Werder Bremen - D98 SV Darmstadt 98 2:0 (0 : 0)
TSG TSG 1899 Hoffenheim - FCI FC Ingolstadt 04 5:2 (1 : 1)
BMG Borussia Mönchengladbach - S04 FC Schalke 04 4:2 (1 : 1)
SGE Eintracht Frankfurt - SCF Sport-Club Freiburg 1:2 (1 : 1)
HSV Hamburger SV - BSC Hertha BSC 1:0 (0 : 0)