Tolle Erfolge beim swb Marathon 2022

Sebastian Kohlwes war der schnellste 10 km Läufer des Tages
Leichtathletik
Dienstag, 04.10.2022 / 08:25 Uhr

Olaf Kelterborn

Traditionell am ersten Sonntag im Oktober findet in Bremen der swb Marathon statt. Grund genug für eine Vielzahl an Werder Athleten die Laufschuhe zu schnüren und auf den verschiedenen Strecken mit dabei zu sein. Besonders erfolgreich waren 2022 Sebastian Kohlwes und Carolin Kirtzel, die über 10 Kilometer Gesamterfolge feiern konnten.

Kurz nachdem die Marathonläuferinnen und –läufer um 9.30 Uhr auf die Strecke geschickt wurden, ertönte vor dem Bremer Rathaus der Startschuss zum 10 Kilometer Rennen, bei dem die beiden Top-Athleten in grün-weiß, Sebastian Kohlwes und Carolin Kirtzel mit dabei waren. Beide hatten sich im Vorfeld ein schnelles Rennen als Ziel gesetzt, konnten aber jeweils nicht genau sagen wozu das in der Endabrechnung reichen wird.

Sebastian setzte sich von Beginn des Rennens an die Spitze des Feldes, fand schnell zu seinem eigenen Rhythmus und lief in konstant hohem Tempo sein eigenes Rennen. Es stand dabei relativ schnell fest, dass ihm an diesem Tag Niemand folgen kann, so dass er im Ziel mit knapp zwei Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten, Ben Soltmann aus Braunschweig, und gut zweieinhalb Minuten auf den Drittplatzierten, Ralf Kirchner, einen ungefährdeten Gesamtsieg unter dem Jubel der Zuschauer auf dem Bremer Marktplatz feiern konnte. Sebastians Zielzeit betrug 32:37 min.

Ebenfalls frenetisch bejubelt wurde Carolin Kirtzel, die über 10 Kilometer der Frauen nicht zu schlagen war. In einer großartigen Zeit von 34:43 min war die Werderanerin sogar schneller als der Drittplatzierte des Männerfeldes und distanzierte die zweitplatzierte Frau, Kari Nölken aus Braunschweig, um mehr als zwei Minuten. Das Ergebnis überraschte Carolin im Ziel selbst ein wenig: „Ich bin heute ohne große Ambitionen und Druck angetreten, da ich eigentlich aktuell in großen Prüfungsvorbereitungen stecke, viel am Schreibtisch sitze und relativ kurze Nächte habe, aber vielleicht war ja genau das heute mein Erfolgsrezept. Ich bin auf jeden Fall von Beginn an gut ins Rennen gekommen und konnte das bis zum Ziel durchziehen. Es freut mich, dass ich meinen Titel aus dem Vorjahr damit verteidigen konnte“, so Carolin.

Ebenfalls sehr zufrieden war Uwe Waldhaus, der den Lauf in Bremen in erster Linie als „Trainingslauf“ für seine Vorbereitung auf den München Marathon nutzte. Der Werderaner blieb in 39:18 min sicher unter der 40-Minuten Marke und belegte einen sehr erfreulichen 2. Platz in der Altersklasse M40. Stark präsentierte sich auch Anna-Lena Zocher aus der „Fun-Gruppe“, die in 53:33 min über die Ziellinie lief und damit Zehnte in der Frauenwertung wurde.

Im Halbmarathon feierten Werders Läuferinnen und Läufer ebenfalls viele Erfolge. Jeder hatte sich im Vorfeld dabei ganz persönliche Ziele gesetzt und diese wurde nahezu vollständig erreicht. So lief beispielsweise Christopher Mikeska zu einer neuen persönlichen Bestzeit in 1:31:15 und belegte damit einen hervorragenden 11. Platz der M40. Knapp eine Viertelstunde später kam bereits Anthea Klingelhöfer im Ziel an, die in 1:44:44 ein tolles Comeback nach ihrer Verletzungspause feierte. In der Frauenwertung bedeutete ihre Zeit Rang 11.

Die 2-Stunden „Schallmauer“ im Blick hatten sowohl „Fun-Gruppen“ Trainer Olaf Kelterborn als auch Hubert Frik. Und beiden Grün-Weißen gelang es sich ihr Tempo genau richtig einzuteilen um dieses persönliche Ziel zu erreichen. Olaf blieb in 1:58:52 (Rang 97 der M40) mehr als eine Minute unter der 2-Stunden Grenze und Hubert knackte sie in 1:59:53 (71. Platz der M55) ebenfalls knapp. Antje Fichtner, die am Start gemeinsam mit Olaf Kelterborn auf die Strecke ging, hatte Mitte des Rennens mit leichten Krämpfen zu tun, konnte sie aber durch eine leichte Reduzierung ihres Tempos erfolgreich vermeiden. Letzten Endes stand eine Zeit von 2:11:20 auf der Uhr, womit sie 21. der W55 wurde. Antje schwärmte im Ziel ganz besonders von der Stimmung an der Strecke: „Gerade als es bei mir selbst etwas schwieriger wurde haben die Zuschauer in Findorff richtig Gas gegeben und alle Läuferinnen und Läufer toll unterstützt. So etwas hilft wahnsinnig und ich kann mich dafür wirklich nur bedanken.“

Ähnlich euphorisiert lief Arne Sense im Marathonlauf durch die Menschenmassen an der Parkallee, in Findorff, an der Schlachte und am Osterdeich. Der A-Team Läufer schaffte es erstmals in seiner Karriere unter der 3-Stunden Marke im Ziel zu sein. Mit toller Renneinteilung gelang ihm eine Zielzeit von 2:57:20, womit Arne in der M30 auf dem 5. Platz landete. Sein Mannschaftskollege Karim Latifi, der sich ebenfalls eine Zeit von unter 3 Stunden vorgenommen hatte, musste leider seiner Erkältung, die er erst einen Tag vor dem Start auskuriert hatte, Tribut zollen, er stieg vorzeitig aus.

Als Tempomacher für befreundete Läufer agierten dieses Mal Sebastian Anders und Birte Bernhardt. Beide nutzten den Marathonlauf als „Training“ und freuten sich dennoch über das erfolgreiche Finish auf der Heimat-Strecke. Ihren ersten Marathonlauf finishte Cornelia Maron. Die Werderanerin lief 4:17:42 und belegte damit einen erfreulichen 10. Platz der W40.

 

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