Höher, schneller, weiter

Tanja Spiekermann, Birte und Tina Bernhardt gingen bei der 41. Harzquerung an den Start
Leichtathletik
Montag, 02.05.2022 / 07:50 Uhr

Olaf Kelterborn

In Garbsen wurde gesprungen, im Harz durch die Berge gelaufen und in Bremen Huchting weit geworfen und gestoßen: Werders Athlet:innen standen am vergangenen Wochenende gleich an mehreren Orten Norddeutschlands im Mittelpunkt und überzeugten reihenweise mit vielen tollen Resultaten.

Insgesamt drei Springer aus der Gruppe von Roman Fricke reisten zur Bahneröffnung nach Garbsen um sich in ihren jeweiligen Spezialdisziplinen weitere Wettkampfpraxis für den Sommer zu holen. Dies gelang allen Aktiven durchaus gut, denn sie landeten alle unter den ersten Drei in ihren Altersklassen. Mareike Max absolvierte im Hochsprung der Frauen mal wieder einen Wettkampf wie man ihn von ihr kennt. Nahezu alle Höhen wurden im ersten Versuch gemeistert, so dass sie sehr viel Kraft sparen konnte und sich letztlich mit 1,72m den Tagessieg sicherte. Ihr Teamkollege Nico Hesse übersprang bei den Männern 1,84m, auch wenn er an diesem Tag „schon gerne höher als 1,90m“ gesprungen wäre. In der Gesamtwertung aller Altersklassen (gemischter Wettbewerb) wurde er Dritter, die Männerwertung konnte der Werderaner für sich entscheiden. Im Dreisprung ging Jannes Wilkens an den Start. Im dritten seiner sechs Sprungversuche wurde die für ihn beste Tagesweite von 13,06m gemessen. Auch er konnte sich damit auf Rang Drei einreihen.

Im Harz, bei der 41. Auflage der sogenannten Harzquerung, starteten mit Tanja Spiekermann, Birte und Tina Bernhardt gleich drei Werderanerinnen aus dem Laufteam A auf der längsten der drei möglichen Distanzen. Es ging größtenteils auf naturbelassenen Wegen von Wernigerode bis nach Nordhausen, dementsprechend mussten in der bergigen Landschaft etwas mehr als 53 km absolviert werden.

Die Grün-Weißen Läuferinnen gingen mit großem Spaß und voller Motivation bei besten äußeren Bedingungen an den Start und genossen den Lauf von der ersten Minute an in vollen Zügen. Während Birte und Tina Bernhardt den Lauf als „Training und Vorbereitung“ für Birtes Start in Südafrika nutzten, schlug Tanja Spiekermann von Beginn an ein hohes Tempo ein und setzte sich schnell im vorderen Teil des Feldes der Frauen fest. Dies sollte auch bis zum Zieleinlauf so bleiben, wo die Zeit bei 5:00:20 Std. stehen blieb. Tanja, die freudestrahlend im Ziel ankam, wurde Zweite der Gesamtwertung und gewann die Altersklassenwertung der W45 mit gut 10 Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten deutlich. Ein toller Erfolg für die Werderanerin.

Birte und Tina Bernhardt ließen es derweil etwas ruhiger angehen, teilten sich den Lauf perfekt ein, nutzten die Verpflegungsstellen für kleine Pausen und hatten auch Gelegenheit die tolle Landschaft im Harz während der vielen Stunden des Laufens das ein oder andere Mal zu fotografieren. Dies hielt sie aber auch nicht davon ab trotzdem eine gute Platzierung zu erreichen, denn im Ziel kamen die Beiden mit 6:04:10 Std. auf einem gemeinsamen fünften Platz der W45 an. Die Zufriedenheit und das Glück „es mal wieder geschafft zu haben“ stand sowohl Tina als auch Birte im Ziel förmlich ins Gesicht geschrieben: „Es war ein toller Tag mit super Wetter und einer wunderschönen Landschaft. So macht es einfach riesig Spaß zu laufen“, so Birte im Ziel.

Gar nicht weit reisen mussten Emma Strauß, Wiebke Oelgardt und Lasse Pixberg. Die drei Mehrkämpfer nutzten den 59. Werfertag in Bremen Huchting für jeweils Doppelstarts im Kugelstoßen sowie im Speerwurf. Emma gelang dabei im zweiten Versuch beim Kugelstoßen der U20 (4 kg schwere Kugel) eine neue persönliche Bestleistung von 10,47m, womit sie sich den Tagessieg mit knapp 3 Metern Vorsprung sichern konnte. Ihre Mannschaftskollegin Wiebke Oelgardt (Frauen) war mit ihrem Saisonstart im Kugelstoßen ebenfalls zufrieden: ihre 4 kg Kugel landete gleich zwei Mal bei der exakt gleichen Weite von 10,06m. Lasse Pixberg hatte bei den Männern eine deutlich schwerere Kugel zu stemmen. Sein 7,26 kg schweres Wurfgerät flog im dritten seiner sechs Versuche am weitesten. Gemessen wurden 12,03m, gleichbedeutend mit einer neuen persönlichen Bestleistung für den Werderaner.

Im Speerwurf konnten die drei Allrounder ebenfalls überzeugen. Lasses 800g Speer flog in der Männerwertung gleich zweimal weiter als 40 Meter. Im besten Versuch wurde eine Weite von 40,41m gemessen. Noch etwas weiter flog Wiebkes 600g Speer. Ihr dritter Wurfversuch passte richtig gut und flog zu ihrer Tagesbestleistung von 41,02m. Emma erreichte in der U20 im fünften Durchgang eine Leistung von 29,56m, womit sich klar abzeichnet, dass ihr Speer in diesem Jahr noch des Öfteren jenseits der 30-Meter-Marke landen wird.

 
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