Hallenauftakt 2022

In der weitläufigen Halle in Dortmund war ein Wettkampf mit Hygienekonzept problemlos möglich
Leichtathletik
Montag, 10.01.2022 / 12:47 Uhr

Olaf Kelterborn

Mit gut durchdachten Hygienekonzepten fanden am vergangenen Wochenende die ersten beiden Hallenwettkämpfe des Jahres 2022 für Werders Leichtathleten statt. Am Samstag führte die Reise nach Dortmund und am Sonntag ging es in der eigenen Leichtathletikhalle des Weserstadions beim "Jump Off Indoor" im Kleinformat um die ersten guten Ergebnisse der noch frischen Saison.

In der Dortmunder Helmut Körnig Halle stand am 08. Januar das Jump'n'Run Meeting auf dem Programm. Insgesamt neun Aktive in Grün-Weiß nutzten die Chance auf den verschiedensten Sprintstrecken ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei purzelten bereits beim ersten Wettkampf der noch frischen Saison die ersten persönlichen Hallenbestzeiten, vor allem bei den 400m Läufern.

So verbesserten sich im Männerbereich beispielsweise auf den zwei Hallenrunden sowohl Lasse Spohler als auch Joop Naumann mit 53,32 sec sowie 53,51 sec. Felix Wedekämper, der über 200m und 60m Hürden am Start, startete ebenso gut in die Saison und kam nach 24,06 sec bzw. 8,67 sec ins Ziel. Zum allerersten Mal über 400 Meter am Start waren die U18 Athleten Julius Baumbach und Luca Grunwald. Sie machten ihre Sache dafür aber schon außerordentlich gut und erreichten Zielzeiten von 55,44 sec sowie 57,08 sec.

Im weiblichen Bereich blieb Anna Kremming bei den Frauen mit 59,31 sec erfreulicherweise ebenfalls noch unter der 60 Sekunden Marke. Ihre drei mitgereisten Mannschaftskolleginnen gingen allesamt ausschließlich über 200 Meter an den Start. Dabei gelang Hannah Fricke in der U18 das beste Ergebnis. In 26,24 sec belegte sie in einem großen Starterfeld einen sehr guten fünften Platz. Emma Strauß und Jona Fricke, die beide in der U20 starteten, liefen nach 28,11 sec und 28,65 sec über die Ziellinie und waren insgesamt ebenfalls zufrieden mit ihrem Hallenauftakt.

Einen Tag später wurde in der Leichtathletikhalle des Weserstadions eine deutlich abgespeckte Version des „Jump Off Indoor“ ausgetragen. Bei diesem Wettkampf, der hauptsächlich vereinsintern sowie mit einigen eingeladenen Sportlern anderer Vereine ausgetragen wurde, ging es für die Springer hauptsächlich darum gut ins neue Wettkampfjahr 2022 zu starten und ggf. die ein oder andere Norm direkt abzuhaken.

Einen guten Einstieg erwischte beispielsweise Keno Krieger im Dreisprung der Männer. In seinem sechsten und letzten Versuch steigerte er sich, nach guten 14,18m im vierten Durchgang, nochmals und wurde mit 14,48m belohnt. Jannes Wilkens erreichte, ebenfalls im sechsten Sprungversuch, 12,92m. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Leistung von Wolfgang Knabe (OSC Damme), der mit 12,49m nur 4cm unter dem aktuellen Hallen Weltrekord der M60 blieb.

Neben den Männern absolvierten auch drei weibliche Athletinnen ihren Dreisprungstart. Finja Damaschke (F) landete bei 12,68m, Hannah Fricke (U18) bei 11,48m und Emma Strauß (U20) bei 10,71m.

Ebenfalls erfreulich waren die Resultate im Hochsprung, quer durch alle Altersklassen. Bei den Männern gewann Nico Hesse mit starken 1,95m vor seinem Mannschaftskollegen Lasse Pixberg, der 1,85m überqueren konnte. In der U16 überzeugte der Neu-Werderaner Benjamin Heideman mit einer tollen Leistung von 1,72m. Bei den Frauen meldete sich Mareike Max mit 1,79m und einer Sprungserie ohne Fehlversuch eindrucksvoll zurück. Hinter ihr folgten Wiebke Oelgardt mit 1,64m sowie Esther Boeijink mit 1,44m.

Im Stabhochsprung gehörte Bastian Lanitz zum herausragenden Springer des Tages. Der U18 Athlet übersprang 4,10m und sorgte damit für den Tagesbestwert in der Leichtathletikhalle. Helena Hardt, die bei der weiblichen U18 am Start war, gelang ein Sprung über 3,00m, womit sie optimistisch auf die weiteren Wettkampfstarts in dieser Saison blicken kann. Im U16 Bereich erreichten die beiden Werder Athletinnen, Greta Strauß und Lina Delbarre, Ergebnisse von 2,70m sowie 2,20m. Großes Pech hatte Luca Bosse, der sich beim Einspringen mit seinen eigenen Spikes verletzte und daraufhin nicht am Wettkampf teilnehmen konnte.

Werders Abteilungsleiter Enrico Oelgardt dankte im Anschluss allen Helfern, die an diesem Tag für einen reibungslosen Ablauf sorgten: „Ich bin dankbar, dass wir den Wettkampf hinbekommen haben, denn nichts ist für die Athleten wichtiger als Leistungen in Wettkämpfen zu erbringen bzw. zu bestätigen. Der heutige Tag mit unserem kleinen aber feinen Meeting trägt definitiv zur Motivation für den weiteren Saisonverlauf bei und genau das wollten wir erreichen.“

 
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