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Uwe Waldhaus beim Brockenlauf
Leichtathletik
Donnerstag, 16.09.2021 / 09:06 Uhr

Olaf Kelterborn

Während Werders Bahnsportler:innen nach den norddeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende langsam aber sicher die Freiluftsaison ausklingen lassen geht es für die Langläufer:innen der Laufteams nach wie vor zur Sache, denn auf dem Wettkampfplan stehen noch einige Veranstaltungen, die sich bis in den Herbst und Winter hineinziehen.

Uwe Waldhaus

Ganz fleißig am Start ist beispielsweise Uwe Waldhaus, der sich auf seinen Start beim Berlin Marathon vorbereitet. Vor gut zwei Wochen ging er bereits zum dritten Mal in seinem Leben beim Brockenlauf im Harz an den Start. Beim 26,2 km langen und sehr anspruchsvollen Laufevent ging es von Ilsenburg aus direkt auf den Brocken, das hieß 12 Kilometer steil bergauf und von dort aus knapp 14 Kilometer wieder bergab, erst über die Brockenstraße und danach über diverse Wanderwege im Wald. Im Ziel stand eine Zeit von 2:10:07 zu Buchen, gleichbeutend mit Rang 49 in der Gesamtwertung sowie Rang 10 in der Altersklasse M40. Waldhaus Mannschaftskollege Marten Szidat, der ebvenfalls am Start war, traf kurz nach ihm, in 2:15:12 im Ziel ein und freute sich über Rang 63 der Gesamtwertung sowie Platz 13 in der M40. 

Nur eine Woche später ging es für Waldhaus mit dem Schiefergebirgslauf, einem Halbmarathon im thüringischen Schmiedefeld, bei Saalfeld/Saale, weiter. Die Strecke, bei der ca. 550 Höhenmeter zu absolvieren waren, bestand aus einem Mix aus Waldwegen (30%), Graswegen (40%), Straßen (10%) und Schotterwegen (20%). Von Beginn an gehörte Werders Langläufer zum Feld der Führenden und ließ sich auch bis zum Schluss nicht vollständig abschütteln, auch wenn sich nach und nach immer mehr die Müdigkeit vom Brockenlauf in den Beinen bemerkbar machte. Im Ziel wurde Waldhaus als Fünfter gefeiert mit einer Zeit von 1:47:26. Nun stehen zwei Wochen Wettkampfpause auf dem Programm, ehe für ihn beim Berlin Marathon das nächste Saisonhighlight ansteht.  

Sascha Böttcher

Parallel zum Schiefergebirgslauf wurde in Münster die 19. Auflage des Volksbank Marathons ausgetragen. Mit Sascha Böttcher ging auch hier ein Werderaner an den Start. Der Volksbank-Münster-Marathon ist ein Mix aus Stadt- und Landschaftsmarathon. Nach dem Start am Schlossplatz geht es zunächst für die ersten 10 km durch die Innenstadt, ehe die Streckenführung über die Außenstadtbereiche Nienberge, Roxel und Gievenbeck verläuft. Der Zieleinlauf befindet sich auf dem beflaggten Prinzipalmarkt. Hier kam Sascha Böttcher nach einem tollen Rennen in neuer persönlicher Bestzeit von 3:14:18 an und konnte den Zieleinlauf über den roten Teppich entsprechend genießen.

Auf der Bahn unterwegs war Camilla Zaage, die quasi „direkt aus dem Urlaub“ bei den norddeutschen Meisterschaften über 5.000 Meter an den Start ging. Beim Heimspiel in Bremen lief sie ein gewohnt starkes Rennen, bei dem es zwar nicht für eine persönliche Bestzeit, aber dennoch für eine richtig starke Zeit von 17:53,58 min reichte. Damit wurde Zaage Siebte und freute sich im Ziel gemeinsam mit ihren Laufkolleginnen über ein gelungenes Rennen.

Camilla Zaage bei ihrem 5.000 m Lauf bei den norddeutschen Meisterschaften © Jörg Großmann
 
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