Drei Sprünge zu Silber

Hannah Fricke wird deutsche Jugend-Vizemeisterin

Hannah Fricke erreichte mit Silber im Dreisprung den bisher größten Erfolg ihrer Karriere
Leichtathletik
Montag, 06.09.2021 / 07:29 Uhr

Weser Kurier 06.09.2021 / Sport Seite 22 / Olaf Dorow

Nach dem Vorlauf über 80 Meter Hürden kam der Sprint-Bundestrainer zum Werder-Trainer Roman Fricke. Ob dessen Tochter und Athletin Hannah bereits in den Bundeskader aufgenommen sei? Hannah Fricke hatte sich gerade für den Endlauf der deutschen U16-Meisterschaften qualifiziert, als Fünftschnellste der drei Vorläufe, mit einer Zeit von 11,81 Sekunden. Ja, sie sei bereits in den Nachwuchskader des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) geholt worden, konnte Roman Fricke antworten.

Denn am Tag zuvor hatte ihn und seine Tochter bereits der Disziplintrainer für die Dreispringerinnen angesprochen. Hannah Fricke hatte mit einer Weite von 11,63 Metern die Silbermedaille geholt. Das doppelte Interesse der Verbandstrainer unterstreicht Talent und Vielseitigkeit der jungen Werder-Athletin. Sie will sich noch gar nicht festlegen auf eine Disziplin, und auch für ihren Trainer/Vater, einst Olympia-Hochspringer, steht in der Betreuung „der Siebenkampf immer noch an erster Stelle“.

Dass sie vom Bundestrainer in den sogenannten NK II (Nachwuchskader II) aufgenommen worden sei, mache sie sehr stolz, sagte Hannah Fricke. „Das ist auch eine schöne Bestätigung für die Arbeit und den Aufwand“, sagte sie. Im Dreisprungfinale hatte sie sich gleich mit ihrem ersten Versuch auf Rang zwei festgesetzt und sich im vierten noch einmal um einige Zentimeter gesteigert. Deutsche Meisterin wurde Masha-Sol Gelitz (Eintracht Baunatal) mit 12,25 Metern. Für Hannah Fricke war es ihre erste nationale Medaille und damit der bislang größte Erfolg der noch jungen Karriere. Im Vorjahr hatte sie mit Rang vier im Siebenkampf das Podest bei den deutschen Titelkämpfen knapp verfehlt.

Im Hürdenfinale hielt Hannah Fricke schließlich ihren fünften Platz, auch wenn sie mit 12,00 Sekunden etwas langsamer unterwegs war als anderthalb Stunden zuvor im Vorlauf. Sie sei nicht die Allerbeste in Bezug auf die Grundschnelligkeit. „So gesehen hat das gezeigt, dass meine Hürdentechnik ganz gut ist“, sagte sie. Die zweite Bremer Starterin in Hannover war ebenfalls über 80 Meter Hürden angetreten. Mit 12,57 Sekunden wurde Sandy Sakyi vom SV Werder in ihrem Vorlauf jedoch nur Sechste. Sie verpasste das Finale.

 
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