swb Marathon 2019 – ein Rückblick

Drei glückliche Werderaner im Ziel auf dem Marktplatz: Jens-Stefan Losch, Birte Bernhardt und Camilla Zaage © Christiane Golenia
Leichtathletik
Mittwoch, 16.10.2019 / 08:03 Uhr

Olaf Kelterborn

Traditionell am ersten Sonntag im Oktober heißt es in Bremens Innenstadt „nichts geht, alles läuft“. Bei der insgesamt 15. Auflage des swb Marathons gingen auch zahlreiche Werder Athletinnen und Athleten an den Start und überzeugten mit vielen tollen Leistungen.

Für das A-Team begann der Tag noch vor dem Start mit einer schlechten Nachricht, denn Arne Sense, einer der schnellsten Marathonläufer des Teams, musste seinen Start aufgrund einer hartnäckigen Erkältung leider absagen. „Das tat der Mannschaft richtig leid, denn Arne hat derzeit eine überragende Form“, so Trainerin Birte Bernhardt. Doch damit noch nicht genug, denn auch Jürgen Eberhard, der ebenfalls ein 3-Stunden Läufer ist, musste bereits nach 5 Kilometern aus dem Rennen mit muskulären Problemen aussteigen.

Es sollten aber die einzigen beiden Ausfälle des Tages bleiben, denn alle anderen Grün-Weißen präsentierten sich von ihrer besten Seite. Auf der vollen Marathondistanz verbesserte beispielsweise Sabrina de Vries ihre persönliche Bestleistung auf 3:42:34 und reihte sich damit auf einem tollen 11. Platz der W35 ein. Knapp zehn Minuten nach ihr kam Henning Muth überglücklich ins Ziel auf dem Bremer Marktplatz. Muth absolvierte in Bremen seinen allerersten Marathon und schaffte sofort eine Zeit unter der „magischen“ 4-Stunden Grenze. Mit 3:52:51 wurde er 47. der Altersklasse M30. Oliver Becker (M50) hatte ein wenig mit Muskelkrämpfen zu tun, kämpfte sich aber trotzdem ins Ziel und platzierte sich in 4:06:12 auf Rang 104 seiner Altersklasse. Gut lief es auch für A-Team Trainerin Birte Bernhardt. Sie kam nach exakt 3:29:00 ins Ziel und sicherte sich einen hervorragenden 2. Platz in der Altersklasse W45. Aus dem B-Team lief Hagen Steinbock zum ersten Mal in seinem Leben die volle Distanz von 42,195 Kilometern. In 4:51:26 blieb er souverän unter der 5-Stunden Grenze und wurde mit Rang 29 der M60 belohnt.

Gute Ergebnisse wurden auch auf der kürzesten angebotenen Strecke, den 10 Kilometern, erzielt. So lief Peter Rüdel beispielsweise sehr gute 45:56 min und distanzierte damit die gesamte Konkurrenz seiner Altersklasse M65. Ebenfalls stark waren die 49:09 min von Petra Geisweller aus der Fun-Gruppe (Rang 25 der Frauen) und die 53:41 min von Michael Lueßen, der auf Rang 58 der M50 ins Ziel einlief.

Tina Bernhardt sorgte für große Freude auf und an der Strecke

Das größte Anzahl grün-weißer Läuferinnen und Läufer absolvierte in Bremen die 21,0975 km lange Halbmarathondistanz. Und genau auf dieser Strecke konnte man zwei A-Team Athleten bestaunen, die mit absoluten Topleistungen auf sich aufmerksam machten. In der Altersklasse M45 war es Jens-Stefan Losch, der seine persönliche Bestzeit gleich um mehrere Minuten unterbieten konnte und erstmals unter der 1:30 Stunden Schallmauer blieb. In 1:29:00 platzierte er sich auf Rang 12 seiner Altersklasse. Nur kurze Zeit nach Losch kam mit Camilla Zaage die nächste Werderanerin ins Ziel. Auch sie pulverisierte ihre persönliche Bestzeit auf nunmehr 1:30:36 und belohnte sich selbst mit Rang 4 der Frauenwertung. „Camilla ist wirklich der Wahnsinn. Sie fliegt in diesem Jahr von Bestzeit zu Bestzeit und ich bin mir sicher, dass da in den nächsten Jahren noch viel mehr kommen wird“, freute sich Trainerin Birte Bernhardt im Ziel mit ihrem Schützling.  

Gut in Form präsentierte sich auch Detlev Gajeufsky, der sich mit dem Halbmarathon auf den für ihn anstehenden Frankfurt Marathon vorbereitete. Seine Zeit von 1:34:47 war gleichbedeutend mit Platz 16 der Altersklasse M50. Für weitere gute Ergebnisse sorgten außerdem noch Marten Szidat (1:40:16 / 53. M40), Niklas Jusko (1:44:04 / 91. M), Tim Baumann (1:49:02 / 111. M40), Giacomo D'Antonio (1:51:17 / 126. M35), Sophie Waller (1:53:23 / 57. W), Lucie Gerling (2:00:39 / 77. W30), Antje Fichtner (2:00:45 / 54. W50), Arne Gresens (2:01:41 / 137. M55) und Mathias Pelzer (2:01:36 / 238. M50).

Den meisten Beifall vom Publikum an der Strecke und den Mitläufern bekam Tina Bernhardt, die die gesamte Halbmarathonstrecke im Pferdekostüm absolvierte und damit für zusätzliche gute Stimmung sorgte. „Das hat mir richtig Spaß gemacht die vielen strahlenden Gesichter zu sehen, die sich an meiner Verkleidung erfreut haben“, so Tina Bernhardt nach dem Rennen.

 

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