Silber für Lars Keffel

Lars Keffel hat sich mit Rang 2 in der Deutschen Spitze etabliert
Leichtathletik
Montag, 26.02.2018 // 06:20 Uhr

Olaf Kelterborn & Weser Kurier vom 26.02.2018

Werders U20 Stabhochspringer sorgte bei den nationalen Jugend-Titelkämpfen in Halle an der Saale mit neuer persönlicher Bestleistung und Rang zwei für das Highlight aus Bremer Sicht. Weitere Top-8 Platzierungen erzielten Wiebke Oelgardt sowie Janina Selvarajah.

Es war ein richtig starker Auftritt von Lars Keffel bei den 50. Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten mit Winterwurf in Halle/Saale. Zunächst gewann der Freiluft-Champion des vergangenen Jahres die Silbermedaille hinter dem unbezwingbaren Bo Kanda Lita Baehre vom TSV Bayer Leverkusen, der mit übersprungenen 5,50 Metern der Konkurrenz meilenweit voraus ist. Lars Keffel überquerte trotz eines ungültigen Auftaktsprunges danach alle Höhen bis einschließlich 4,90 Metern souverän und stellte damit auch eine neue persönliche Bestleistung auf.

Belohnt wurde der Grün-Weiße zusätzlich mit der Einladung zum Hallen-Länderkampf der U20 am 3. März in Nantes (Frankreich). „Vielleicht könnte dort noch einmal eine Bestleistung fallen“, freute sich sein Trainer Leszek Kass über die unerwartete Zugabe. Ebenso gab es bei der Siegerehrung noch zwei Eintrittskarten für die Europameisterschaften im August in Berlin und das Magazin „Berlin 2018“ obendrauf.

Werders weibliche U20-Stabhochspringerinnen Janina Selvarajah und Kim-Michelle Schwenke sicherten sich beim Hallensaisonhöhepunkt Rang sechs und elf. Selvarajah hinterließ dabei einen starken Eindruck und stellte mit übersprungenen 3,70m ihre persönliche Saisonbestleistung ein, während für Schwenke bereits bei 3,55m Schluss war.  

Wiebke Oelgardt freute sich zurecht über einen tollen sechsten Rang

Ihre Mannschaftskollegin Wiebke Oelgardt trat außerhalb der Halle bei den Winterwurfmeisterschaften an und musste im Speerwurf der U18 mit der Kälte und sehr böigem Wind von vorne kämpfen. „Wiebke hat es aber gut hinbekommen und ihr persönliches Ziel, unter die Top Acht zu kommen, erreicht und sich als Mehrkämpferin sehr gut verkauft“, bilanzierte ihr Trainer Roman Fricke nach im sechsten Versuch erzielten 43,81m und dem sechsten Abschlussrang.

Auf der Laufbahn lief es für Fabian Linne und Roberta Haasner nicht so optimal wie erhofft. Beiden Sprintern wurde in ihren Vorläufen über 200 Meter die Innenbahn 1 zugelosten, welche bei Hallenrennen ganz und gar nicht optimal ist. „Besonders bei Fabian war das extrem schade, denn er hätte durchaus eine Chance auf den Finaleinzug gehabt“, so sein Trainer Andriy Wornart. Linne machte das das Beste aus der Situation und gewann seinen Vorlauf in 22,46 Sekunden. Mit dieser Zeit wurde er im Gesamtklassement insgesamt Zwölfter. Bei Roberta Haasner machte sich während des Laufes eine kleine Verletzung bemerkbar, weshalb sie etwas Tempo rausnehmen musste. Sie kam über die 200 Meter nach 27,50 Sekunden ins Ziel.

Pech hatte Nele Wöltjen im Hochsprung der U20. Nachdem sie vor drei Wochen unglücklich umgeknickt war versuchte sie es dennoch, ging aber etwas zu vorsichtig an den Start, so dass sie drei Mal an der Anfangshöhe scheiterte und somit ohne gültigen Versuch blieb. „Nele hat trotzdem wichtige Erfahrungen gesammelt“, so Trainer Roman Fricke, denn „es kann immer mal sein, dass man auch etwas angeschlagen in einem Wettkampf antritt. Für die Zukunft wird ihr dieses Erlebnis heute sehr helfen.“

 

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