Vier Werderaner in Berlin

Werders Marathonläufer genossen den Marathon in der deutschen Hauptstadt
Leichtathletik
Dienstag, 27.09.2016 // 08:32 Uhr

Olaf Kelterborn

Es war ein überaus erfolgreiches Werder Wochenende, die Fußballer in den grün-weißen Trikots erreichten im Weser Stadion die ersten drei Punkte der Saison und die Langläufer aus der Leichtathletikabteilung trumpften beim Berlin Marathon groß auf.

Für das beste Resultat sorgte Kerstin Schulze. Sie hatte sich gemeinsam mit ihrer Trainerin Birte Bernhardt einen wunderbaren Laufplan erarbeitet, der optimal aufging. In 3:28:54 erreichte sie den 516. Gesamtplatz und belegte in ihrer Altersklasse einen ausgezeichneten 32. Platz. „Kerstin hat das toll gemacht heute“, so Bernhardt nach dem Rennen. „Mit ihrer Endzeit hat sie sich automatisch die Berechtigung für den 2. Startblock beim geplanten Two Oceans Marathon in Kapstadt für das Jahr 2017 gesichert und das freut mich sehr für sie.“  

Schulzes Mannschaftskollegin Sema Brauer ging den Marathon ganz bewusst etwas verhaltener an um auf den letzten Kilometern noch genügend „Körner zu haben“. Diese Taktik zahlte sich komplett aus. In neuer persönlicher Bestzeit von 3:38:33 überquerte die Werderanerin als Gesamt 892. und 129. ihrer Altersklasse die Ziellinie in der deutschen Hauptstadt. „Sema hat einen richtig guten Marathonlauf gezeigt und die schnellsten 5 Kilometer am Ende des Rennens absolviert. In diesem Jahr steht für sie nun noch Istanbul Marathon auf dem Plan, wo es durchaus möglich ist, dass die 3:35:00 geknackt werden“, so die sichtlich zufriedene Trainerin Birte Bernhardt.

Thomas Adick war in Berlin als Pacemaker für Micha Klotzbier unterwegs

Als dritte weibliche Starterin ging Lea Brinkmann auf die 42,195 km lange Laufstrecke. Sie blieb bei ihrem erst zweiten Marathonlauf in 3:54:45 souverän unter der 4 Stunden Grenze und freute sich über Platz 306 in ihrer Altersklasse. Mit ihr freute sich auch ihre Trainerin: „Es ist bemerkenswert wie drastisch Lea ihre Bestzeit verbessern konnte, trotz einiger Verletzungsprobleme in der Vorbereitung. Ich bin gespannt wie es im nächsten Jahr weitergeht.“  

Thomas Adick hatte in Berlin derweil einen anderen „Auftrag“. Er nutze den Marathon in 4:56:04 als ganz lockeren Trainingslauf für den anstehenden Frankfurt Marathon. „ich habe heute einen anderen Läufer begleitet, der eine ähnliche Geschichte hinter sich hat wie ich. Er hat in den letzten Monaten unglaublich viel abgenommen und wollte in Berlin den ersten Marathon durchstehen. Dabei haben ihn mehrere Läufer, unter anderem eben auch ich, unterstützt. Das war eine tolle Erfahrung und hat mir sehr viel Spaß gemacht“, so Adick nach dem Rennen.

 

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