3. Liga Nord: Aufholjagd startet zu spät

Erst in der letzten Viertelstunde der Partie in Owschlag besannen sich die Grün-Weißen auf ihre Fähigkeiten, konnten die 22:24-Niederlage aber nicht mehr vermeiden.
Handball
Montag, 28.11.2011 // 14:24 Uhr

Hätte die Partie noch eine oder zwei Minuten länger gedauert, dann wäre die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki wohl doch noch mit einem Zähler an die Weser zurück gereist. Doch letztlich rächte sich, dass die Grün-Weißen erst nach 47 Minuten aufwachten und in die Partie fanden. Da stand es bereits 24:14 für die Gastgeberinnen - die Begegnung schien entschieden.

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen verloren ihr Auswärtsspiel beim TSV Owschlag mit 22:24 (9:17) und zeigten dabei einmal mehr zwei Gesichter.

Allerdings sorgten eine bis zum Abpfiff andauernde Schwächephase des TSV und die endlich engagiert kämpfende und konzentriert spielende Werder-Mannschaft dafür, dass noch einmal Spannung aufkam. Acht Treffer in Folge erzielte das Lewicki-Team und ließ keinen mehr zu. Zum ganz großen Wurf reichte es aber letztlich nicht. „Das Ergebnis liest sich freundlicher, als es unser Spiel war", gestand der Werder-Coach. „Aber zumindest haben wir am Ende gekämpft." Die großen Schwächen in weiten Phasen des Spiels konnte der Schlussspurt nicht kaschieren. Er zeigte aber, was bereits mit einigen guten Minuten gegen das Spitzenteam aus Owschlag möglich war.

Für den SV Werder spielten in Owschlag: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Jennifer Börsen (4), Britta Neumann (4), Marilena Niemann (3), Patrizia Otremba (3), Katrin Schatzer (3/2), Anna Barnstorff (2), Danijela Brdar (1), Marie-Christin Kaiser (1), Sina Wassrodt (1), Eileen Neumann, Laura Schwehn, Nadja Wassrodt