Werder erkämpft sich einen Punkt

28:28-Unentschieden bei den Kurpfalz Bären

Nina Engel ezielte 7 Tore gegen die Kurpfalz Bären (Foto: soller.fotografie)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 20.11.2021 / 20:09 Uhr

von Denis Geger

Die Werder-Handballerinnen konnten nach sechs Ligaspielen ohne Punktgewinn, beim Bundesliga-Absteiger aus Ketsch, einen ganz wichtigen Punkt holen. In einem engen Spiel trennen sich Werder und die Kurpfalz Bären am Ende mit 28:28. Nina Engel war mit 7 Toren die erfolgreichste Torschützin der Grün-Weißen.

Mit einer ungewohnten Startformation gingen die Bremerinnen in die Begegnung bei den Kurpfalz Bären. Aufgrund der vielen Verletzungen starteten die Grün-Weißen im Angriff mit Nina Engel in der Mitte und Lena Thomas agierte am Kreis, auf Linksaußen konnte Jenice Funke ihr Comeback feiern und in der Abwehr setzte Werder-Coach Robert Nijdam auf eine 5:1-Deckung. Werder kam gut ins Spiel und ging beim 6:4 (11.) durch Mathilda Häberle erstmals mit zwei Treffern in Führung. Zwar konnte Ketsch das Spiel innerhalb von zwei Minuten wieder drehen, doch nach dem 6:7 kam Werder wieder zurück und legte beim 9:7 (19.) wieder zwei Treffer vor. Diese Zwei-Tore-Führung konnte Werder mit in die Pause nehmen. Beim Stand von 13:11 wurden die Seiten gewechselt.

Der Start in die zweite Halbzeit war recht ungünstig, denn in der 34. Spielminute kassierte Elaine Rode eine rote Karte und der schmale Kader wurde weiter dezimiert. Werder ließ sich aber auch davon nicht verunsichern und legte immer wieder einen Treffer gegen die Kufpfalz Bären vor. Beim 19:20 (40.) gerieten die Werder-Damen dann allerdings doch erstmals in der zweiten Halbzeit in Rückstand. Doch die Grün-Weißen knickten nicht ein, spielten konzentriert, hatten mit Danique Trooster einen sicheren Rückhalt und lagen keine drei Minuten später wieder mit 21:20 in Front und konnte die Führung sogar auf 23:21 (48.) ausbauen. Werder konnte den Sack aber nicht zumachen, Ketsch erzielte drei Treffer in Folge und Werder stand beim 23:24 (51.) wieder mit dem Rücken zur Wand. Doch wieder kämpfte sich Werder zurück und ging beim 25:24 durch Nina Engel wieder in Führung. In der Schlussminute hatte Ketsch beim 28:27 wieder knapp die Nase vorn, doch Jenice Funke gelang 25 Sekunden vor dem Ende der wichtige Ausgleichstreffer. Den letzten Angriff der Gastgeberinnen konnte Bremen gut verteidigen und am Ende einen ganz wichtigen Punkt bejubeln.

„Die Mannschaft hat es sich absolut verdient, großes Kompliment an das Team“; freute sich Robert Nijdam nach dem Spiel. Besonders aufgrund der personellen Situation war es für den Werder-Trainer eine knifflige Aufgabe vor dem Anpfiff: „Wir mussten viel probieren und improvisieren, vor allem auch nochmal nach der roten Karte gegen Elaine Rode, das haben die Mädels sehr gut umgesetzt.“

 

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