Kampf wird nicht belohnt

Werder unterliegt Herrenberg mit 29:32
Werder gelingt nach einer Aufholjagd kein Punktgewinn gegen Herrenberg (Foto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 19.09.2020 / 21:49 Uhr

von Denis Geger

In einer umkämpften Partie verloren die Werder-Handballerinnen gegen die SG H2Ku Herrenberg am Ende mit 29:32. Werder kämpfte sich nach einem 15:23-Rückstand nochmal bis auf 26:26 heran, doch am Ende wurde die kämpferische Leistung nicht belohnt.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie zwischen den beiden Mannschaften, die 2:0-Führung der Bremerinnen konnten die Gäste erst ausgleichen und beim 2:3 (5.) gingen die Gäste in Führung. Werder ließ sich aber nicht aus dem Tritt bringen und ging durch Merle Heidergott beim 6:5 (11.) wieder in Führung. Beide Teams agierten bissig in der Abwehr, die 'Kuties' aus Herrenberg machten in der Folge aber weniger Fehler und Torhüterin Laura Waldenmaier konnte einige Würfe der Grün-Weißen abwehren. Dadurch gerieten die Werder-Damen beim 10:13 (24.) mit drei Toren in Rückstand und mussten die Gäste bis zur Pause sogar auf 12:17 davonziehen lassen.

Werder schaffte es zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht, den Abstand zu verkürzen. Beim Stand von 15:23 (38.) nahm Werder-Trainer Robert Nijdam eine Auszeit, um dem Team noch einmal neue Impulse zu geben. Das zeigte die erhoffte Wirkung, durch zwei schnelle Treffer verkürzte Bremen auf 18:23 (40.) und zwang so Herrenberg zum Time-Out. Die Werder-Handballerinnen kämpften sich nun Tor um Tor zurück ins Spiel, beim 22:25 (46.) durch Nina Engel betrug der Rückstand nur noch drei Treffer und als Werder sich einen weiteren Ball in der Abwehr erkämpfte und Annika Fröhlich auf zwei Treffer verkürzte, kochte die Stimmung hoch in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Herrenberg tat sich nun schwer im Angriff und Victoria Nigbur im Werder-Tor bekam endlich eine Hand an den Ball. Beim 26:26 (51.) fiel der Ausgleich und Herrenberg nahm die Auszeit.

Es versprach also eine heiße Schlussphase zu werden, in welcher Herrenberg zunächst wieder vorlegen konnte. Werder verpasste es das Spiel zu drehen und geriet mit 26:29 (56.) in Rückstand. Dieses Ergebnis konnten die Bremerinnen nicht mehr drehen und verloren am Ende nach großem Kampf mit 29:32. Das Spiel wurde dabei aus Sicht von Werder-Trainer Robert Nijdam nicht in der Schlussphase verloren: „Wir haben Herrenberg zu viel spielen lassen, soweit hätten es nicht kommen müssen. Am Ende ist es natürlich ärgerlich, dass wir die Aufholjagd nicht zu Ende bringen konnten.“ Gästetrainer Mike Leibssle zollte Werder nach dem Spiel großen Respekt für die Aufholjagd: „Wir sind am Ende natürlich froh über den glücklichen Sieg. Es war ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Respekt an Werder, dass Sie diese sieben Tore in 13 Minuten aufgeholt haben.“

Werder bleibt damit weiterhin ohne Punktgewinn in der laufenden Saison und steht mit 0:6-Punkten im Tabellenkeller der 2. Liga.

 

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