"Wir waren zu statisch"

Weder unterliegt Lintfort 20:23
Eine starke Leistung von Torhüterin Meike Anschütz konnte die Niederlage gegen Lintfort nicht verhinden (Foto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 28.09.2019 / 22:15 Uhr

von Denis Geger

Die Handballerinnen des SV Werder Bremen verpassen gegen den TuS Lintfort den ersten Heimsieg in dieser Saison. In einer umkämpften Partie entführten die Gäste am Ende beim 20:23 beide Punkte aus der Klaus-Dieter-Fischer-Halle.

Werder kam gut in die Partie und konnte mit 3:1 in Führung gehen, besonders in der Defensive standen die Grün-Weißen sehr kompakt. Im Angriff hingegen taten sich die Bremerinnen schwer und so kam Lintfort beim 5:5 (16.) zum Ausgleich. Werder fehlte die Durchschlagskraft im Rückraum und so brachte Eva Legermann die Gäste vom TuS Lintfort beim 6:7 (21.) erstmals in Führung und Werder-Trainer Dominic Buttig zog die grüne Karte. Doch auch nach der Auszeit taten sich die Werder-Damen weiterhin schwer. Dank einer gut aufgelegten Meike Anschütz im Tor, blieb Werder aber im Spiel, kam aber nicht mehr zum Ausgleich und es ging mit einem 7:9 in die Pause.

Den Start in den zweiten Durchgang verschliefen die Bremerinnen allerdings völlig. Die Gäste vom TuS bauten die Führung auf 10:16 (38.) aus und zwangen Werder damit zu einer frühen Auszeit in der zweiten Halbzeit. In der Folge kämpfte der SVW und kam neun Minuten vor dem Ende durch ein Tor von Alina Defayay auf 17:20 heran und in der Halle keimte noch einmal die Hoffnung auf, dass Werder das Spiel noch drehen könnte. Der Druck stieg nun auf beiden Seiten, beim 19:21 (56.) waren es nur noch zwei Tore, welche die Grün-Weißen aufholen mussten. Doch technische Fehler aufseiten von Bremen verhinderten die Wende. Am Ende muss sich der SV Werder mit 20:23 dem TuS Lintfort geschlagen geben.

Beide Trainer sahen die Anfangsphase der zweiten Halbzeit als Spielentscheidend an: „Wir verpennen total den Start in die zweite Halbzeit, waren aber das gesamte Spiel über zu statisch“, so Werder-Coach Dominic Buttig. Auch Bettina Grenz-Klein vom TuS Lintfort sah es ähnlich: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel, wo wir uns zu Beginn der zweiten Halbzeit absetzen können. Die Führung bringen wir dann über die Ziellinie.“

 

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