Werder verliert erstes Saisonspiel

Deutliche 27:39 Niederlage beim TSV Nord Harrislee
Die 6 Treffer von Lotta Heinrich konnten die Niederlage nicht verhindern (Foto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 07.09.2019 / 20:11 Uhr

von Denis Geger

Mannschaft und Trainer wussten, dass es ein schwieriges Spiel wird. Mit so einer deutlichen Niederlage hätten die Werder-Handballerinnen vor dem Spiel beim TSV Nord Harrislee allerdings nicht gerechnet. An der dänischen Grenze mussten sich die Grün-Weißen mit 27:39 geschlagen geben.

Die Bremerinnen kamen nicht gut ins Spiel und lagen früh mit 0:3 (4.) im Hintertreffen, konnten sich dann allerdings steigern. Naomi Conze erzielte per Siebenmeter das 4:4 (11.) und kurz darauf brachte Lotta Heinrich Werder sogar mit 5:4 in Führung. Es sollte aber die einzige Führung im gesamten Spiel sein. Bis zum 9:11 (22.) durch Pia Döpke blieb der SVW noch am TSV dran, doch dann setzten sich die „Nordfrauen“ auf 11:17 (27.) ab. Bremen lief dann beim Pausenstand von 14:19 einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher.

Den Start in die zweite Halbzeit verpassten die Werder-Damen allerdings auch und Werder-Trainer Dominic Buttig zog bereits nach gut sechs Minuten im zweiten Durchgang beim Stand von 16:24 die grüne Karte. Zwei schnelle Tore von Denise Engelke und Lotta Heinrich ließen die Bremerinnen noch mal kurzzeitig hoffen, doch die Werder-Handballerinnen leisteten sich zu viele Fehlwürfe und technische Fehler, sodass das Spiel bereits eine Viertelstunde vor dem Ende beim Stand von 20:31 entschieden war. Am Ende musste der SV Werder die Heimreise mit einer bitteren 27:39-Niederlage im Gepäck antreten.

„Wir bekommen über die gesamte Spielzeit nicht die nötige Aggressivität in die Abwehr und lassen Harrislee einfach zu viel Raum. Hinzu kommen Fehlwürfe und technische Fehler, wo wir den Gegner zu zwölf Tempogegenstößen einladen“, resümiert Werder-Coach Dominic Buttig nach dem Spiel und fügt an: „Man kann sicherlich in Harrislee verlieren aber nicht auf diese Art und Weise, da müssen wir uns selbst hinterfragen.“ Positiv stimmt Buttig aber die Leistung der jungen Spielerinnen wie Pia Döpke, die im rechten Rückraum gestartet ist oder Naomi Conze: „Beide haben Verantwortung übernommen und ihre Siebenmeter sicher verwandelt, dass dabei nicht alle Aktionen gelingen ist klar. Ich freue mich auch für Sarah Seidel, dass ihr in ihrem ersten Einsatz ein Treffer gelungen ist.“

 

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