„Haben uns gegen starken Gegner gut verkauft“

Werder unterliegt Dortmund im DHB-Pokal 23:38
Denise Engelke war die beste Torschützin gegen den BVB (Foto: Hansepixx)
2. Handball-Bundesliga
Samstag, 05.10.2019 / 21:02 Uhr

von Denis Geger

Die 305 Zuschauer in der Klaus_Dieter-Fischer-Halle sahen tapfer kämpfende Werder-Handballerinnen im Pokalspiel gegen Borussia Dortmund. Gegen den Bundesliga-Spitzenreiter mussten sich die Grün-Weißen am Ende mit 23:38 geschlagen geben.

Die Werder-Handballerinnen mühten sich von Beginn an, brauchten aber fünf Minuten um den ersten Treffer zu erzielen, Denise Engelke traf zum 1:3. Dortmund ging von Beginn an ein hohes Tempo und bekam so in der ersten und zweiten Welle die Chance zu einfachen Toren. Im Positionsspiel hatten die Werder-Damen den Bundesligatabellenführer recht gut im Griff. Trotzdem setzte sich der BVB auf 4:9 ab und Werder-Trainer Dominic Buttig nahm nach einer Viertelstunde die erste Auszeit. Nach der Auszeit verkürzte Bremen durch Treffer von Maren Gajewski und Denise Engelke auf 6:9 (17.) und boten den Dortmunderinnen nun ordentlich Paroli. Eine Überzahlsituation nutzte die Borussia aber um den alten Vorsprung von fünf Treffern beim 8:13 (23.) wieder herzustellen. Werder fasste im Angriff nun immer mehr Mut, konnte aber nicht weiter verkürzen und es ging mit einem 13:19 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren die BVB-Damen effektiver im Positionsangriff und bauten die Führung auf 17:26 (38.) aus. In Überzahl freute sich dann Werder-Torhüterin Marie Andresen, sie traf in das verwaiste Tor zum 18:26 (40.). Andresen zeigte insgesamt eine starke Leistung und konnte sich durch mehrere Paraden auszeichnen. Beim 18:28 (42.) erhöhte Dortmund das erste Mal auf Zehn-Tore-Differenz. Die Dortmunderinnen nutzten in der Folge ihre Chancen und bei Werder bemerkte man die dünne Bank. Der Bundesliga-Spitzenreiter zog auf 20:35 (53.) davon. Zwei Treffer von Maren Gajewski zum 22:35 ließen die Halle noch einmal aufjubeln. Am Ende musste sich die tapfer kämpfenden Bremerinnen dem BVB aber mit 23:38 geschlagen geben.

„Ich bin vor allem mit der kämpferischen Leistung meines Teams zufrieden. Wir haben uns gegen einen sehr starken Gegner gut verkauft, vor allem in der Breite ist Dortmund natürlich hervorragend besetzt“ so Werder-Coach Dominic Buttig direkt nach dem Spiel. Einzig die vermeidbaren Fehler bemängelt Buttig bei seinem Team: „Die Chancen nutzt Dortmund natürlich eiskalt aus.“ Dortmunds André Fuhr sah es ähnlich: „Werder hat bis zum Ende gekämpft und das Tempo hochgehalten. Wir haben die Aufgabe aber souverän gelöst und konnten uns gut auf das Spiel gegen Metzingen am Mittwoch vorbereiten.“

 

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