Sechs Verträge unterschrieben

SV Werder treibt Kaderplanungen voran
Patrice Giron, Koordinator Leistungssport (3.v.l.) und Trainer Dominic Buttig freuen sich über die ersten Vertragsverlängerungen für die kommende Saison (Foto: WERDER.DE).
2. Handball-Bundesliga
Freitag, 08.03.2019 / 08:32 Uhr

Die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen treiben die Personalplanungen für die Saison 2019/2020 voran und können bereits erste Ergebnisse vermelden.

„Wir haben mit allen Spielerinnen der aktuellen Mannschaft und zahlreichen interessanten Spielerinnen anderer Vereine sehr gute Gespräche geführt und freuen uns, dass sich – trotz der derzeit nicht einfachen sportlichen Situation und unabhängig von der zukünftigen Ligazugehörigkeit – viele dazu entschlossen haben, in der nächsten Saison bei Werder zu spielen“, sagt Patrice Giron, Koordinator Leistungssport der Grün-Weißen.

Marie Andresen wird auch in den kommenden Jahren für Werder im Tor stehen (Foto: hansepixx).

Ihre Verträge verlängert haben zu Beginn der Woche Torhüterin Marie Andresen (bis 2021), Spielmacherin Rabea Neßlage (2020), Rückraumspielerin Lena Thomas (2021) und die beiden jungen Außen Jordis Mehrtens (2021) und Malin Pods (2021). Zudem wird mit Pia Döpke (Vertrag bis 2021) zukünftig auch eine talentierte A-Jugend-Spielerin, die sich mit starken Leistungen in der zweiten Mannschaft empfohlen hat, fest zum Team der ersten Mannschaft gehören.

Marie Andresen war vor dieser Saison aus Dänemark an die Weser gekommen und entwickelte sich im Tor sofort zum starken Rückhalt des Teams. „Ich habe mich bei Werder von Anfang an wohlgefühlt und freue mich, weiter hier spielen zu können“, sagt Andresen. „Auch wenn in dieser Saison viele Kleinigkeiten dazu geführt haben, dass wir uns in einer schwierigen sportlichen Situation befinden, hat der Handball bei Werder das Potenzial, in den nächsten Jahren Großes zu erreichen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen.“

Mit Rabea Neßlage bleibt den Grün-Weißen zudem ein echtes Eigengewächs treu. Die 28 Jahre alte Spielmacherin läuft – unterbrochen von einem vierjährigen Intermezzo beim VfL Oldenburg – bereits seit den Minis für den SV Werder auf. „Es ist mein Verein. Hier Handball zu spielen, macht unglaublich viel Spaß“, sagt Neßlage. „Wir haben in den kommenden Jahren viel vor. Die Verantwortlichen haben klare Vorstellungen, wie sich der Handball beim SV Werder entwickeln soll. Und ich möchte diesen Weg weiter mitgestalten.“

Pia Döpke hat sich durch gute Leistungen in der 2. Damen für den Kader empfohlen (Foto: May).

Dabei soll auch die wurfstarke Lena Thomas im Rückraum eine wichtige Rolle spielen. Die 22 Jahre alte Rechtshänderin geht in ihre dritte Saison bei den Grün-Weißen, ist ein Stabilisator im defensiven Mittelblock und hat bei Werder in den vergangenen Monaten auch ihr Offensivspiel weiterentwickelt. Linksaußen Jordis Mehrtens ist trotz ihrer erst 17 Jahre fast schon ein ‚alter Hase‘ im Team. Sie spielt bereits im zweiten Jahr für die Grün-Weißen in der 2. Bundesliga. Ihr gehört die Zukunft auf ihrer Position – genau wie Malin Pods auf der gegenüberliegenden Seite. Die 18 Jahre alte Rechtsaußen-Spielerin hatte in dieser Saison mit starken Leistungen in der zweiten Mannschaft beeindruckt, während der Spielzeit einen Vertrag für die zweite Liga unterschrieben und war dort auch bereits zu ersten Einsätzen gekommen, in denen sie zwei Treffer erzielte.

Der „Umweg“ über die zweite Mannschaft hat sich auch für Rückraumspielerin Pia Döpke gelohnt. Die 18-Jährige hatte in der vergangenen Saison zum Kader des Zweitliga-Teams gehört und in der laufenden Spielzeit zu den Leistungsträgerinnen der zweiten Mannschaft in der Oberliga Nordsee. „Wir haben unsere vielen Talente in diesem Team in den vergangenen Monaten genau beobachtet“, sagt Patrice Giron. „Pia hat sich den Sprung in die erste Mannschaft mit ihren Leistungen und ihrem Fleiß verdient.“

Die Verantwortlichen der Grün-Weißen haben in den kommenden Wochen noch einige Arbeit vor sich. Aber: „Ein Gerüst für die nächste Saison steht bereits“, freut sich Giron. „Und wir werden schon in den nächsten Tagen weitere Gespräche mit Spielerinnen zum Abschluss bringen und nach und nach ein schlagkräftiges Team zusammenstellen.“

 

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