Der SV Werder verabschiedet verdiente Spielerinnen

Personalplanungen gehen weiter
Jennifer Börsen und andere verdiente Spielerinnen werden am Saisonende verabschiedet (Foto: hansepixx).
Handball
Dienstag, 26.03.2019 / 09:13 Uhr

Die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen verabschieden mit Birthe Barger, Jennifer Börsen, Lena Janssens und Nele Osterthun nach der Saison mehrere langjährige und verdiente Spielerinnen. Auch Sarolta Selmeci wird den Verein nach einer Spielzeit wieder verlassen.

„Wir wissen seit einiger Zeit um diese starken personellen Veränderungen und haben deshalb in den vergangenen Wochen unsere Planungen entsprechend vorangetrieben“, sagt Patrice Giron, Koordinator Leistungssport des SV Werder. „Wir werden schon bald bekanntgeben können, wer in der nächsten Saison die Mannschaft verstärkt.“ Bisher haben die beiden Torhüterinnen Marie Andresen und Meike Anschütz sowie Rabea Neßlage, Lena Thomas, Jordis Mehrtens, Malin Pods und Pia Döpke Verträge für die kommende Spielzeit unterschrieben.

Jennifer Börsen ist derzeit die nach Meike Anschütz dienstälteste Spielerin im Team des SVW. Sie kam 2011 im Alter von 18 Jahren von der HSG Bad Wildungen an die Weser und entwickelte sich schnell zu einer zuverlässigen Stütze der Mannschaft. 2015 schaffte sie mit den Grün-Weißen den Aufstieg in die 2. Bundesliga und stellte auch dort in jeder Spielzeit ihre Qualitäten als Allrounderin im Rückraum unter Beweis. Nun wird sich die 25-Jährige aus dem Leistungssport zurückziehen. „Ich habe acht tolle Jahre bei Werder erlebt“, sagt sie. „Bremen ist zu meiner zweiten Heimat geworden, ich fühle mich hier sehr wohl. Der Handball hat in den vergangenen Jahren viel Zeit in Anspruch genommen, so dass kaum Platz für andere Dinge war. Nun möchte ich mir erst einmal mehr Zeit für Privates nehmen.“

Auch Birthe Bager wird nach dieser Saison ihre Karriere beenden (Foto: hansepixx).

Auch Nele Osterthun gehörte im Jahr 2015 zum Aufstiegsteam der Grün-Weißen. Die Kreisläuferin war 2014 vom Landesligisten SG Findorff zum SV Werder gekommen und bewies in der Folgezeit zunächst in der 3. Liga und dann in der 2. Bundesliga ihre offensiven und defensiven Qualitäten. Die mittlerweile 31-Jährige, die auch in dieser Saison eine feste Größe im Team ist, wird ihre Karriere im Leistungssport beenden. „Ich habe während der gesamten Zeit sehr gerne in dieser Mannschaft und in diesem tollen Verein gespielt“, sagt Osterthun. „Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um dem Körper etwas Erholung zu gönnen.“

Gleiches plant auch Birthe Barger, die nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zum SV Werder kam. Die erfahrene Linkshänderin hatte einst beim VfL Oldenburg Bundesliga- und Europapokal-Luft geschnuppert und dort 2012 den DHB-Pokal gewonnen. Mit dem Wechsel an die Weser beendete sie eine selbst verordnete zweijährige Handballpause, um „noch einmal anzugreifen“. Seit 2017 ist Barger Kapitän der Mannschaft, nun wird sie ihre erfolgreiche Karriere beenden und sagt: „Ich bin sehr dankbar für vier tolle Jahre beim SV Werder. Unser großes Ziel ist es, dass es auch in der nächsten Saison Zweitliga-Handball in Bremen gibt. Dafür werden wir in den verbleibenden Spielen alles geben.“

Berufliche Gründe hat der Weggang von Lena Janssens, die wie Barger nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga zum SV Werder gekommen war. Zuvor hatte sie beim TuS Komet Arsten gespielt, wagte dann den Sprung in die zweithöchste Spielklasse und kann auf eine tolle Entwicklung in den vergangenen Jahren zurückblicken. „Ich bin sehr froh, dass ich mich damals für den Wechsel zu Werder entschieden habe und vier Jahre auf diesem hohen Niveau Handball spielen konnte“, sagt Janssens. Nun will sich die 25 Jahre alte Linkshänderin voll auf ihr Referendariat als Grundschullehrerin konzentrieren.

„Wir wünschen den Spielerinnen alles Gute. Sie haben in den vergangenen Jahren mit großem Engagement dazu beigetragen, unser Team in der 2. Bundesliga zu etablieren“, sagt Giron. „Für die letzten Wochen der Saison wünschen wir allen, dass sie sich mit dem Klassenerhalt erfolgreich verabschieden können.“ Ein weiterer Abgang der Grün-Weißen ist die Ungarin Sarolta Selmeci. Sie wechselte vor der laufenden Saison vom HC Rödertal an die Weser. Der Vertrag der Rückraumspielerin wird nicht verlängert.

 

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