Tor-Premiere für die "Snapchat-Queen"

3:2:1 Interview mit Pia Döpke

Pia Döpke erzielte gegen die Kurpfalz Bären ihr erstes Tor in der 2. Liga (Foto: WERDER.DE)
Interview
Sonntag, 04.02.2018 // 23:51 Uhr

Das Interview führte Denis Geger

Pia Döpke gehört zu den jungen Talenten im Kader der Grün-Weißen. Obwohl derzeit noch jüngerer A-Jugend-Jahrgang, stand sie bereits in der 2. Bundesliga auf dem Spielfeld. Im Interview spricht Pia über ihr erstes Tor in der 2. Liga und dei Bedeutung von Social-Media.

Drei sportliche Fragen...

WERDER:DE: Du hast gegen die Kurpfalz-Bären dein erstes Zweitliga- Tor erzielt. Ein besonderer Moment?

Pia Döpke: "Zuallererst habe ich mich natürlich sehr über meinen Einsatz gefreut – und über das Tor dann letztendlich noch viel mehr. Vor allem, dass ich mein erstes Tor in der heimischen Halle geworfen habe, macht es umso schöner. Vor dem eigenen Publikum, mit den Freunden und der Familie im Rücken – das war ein ganz besonderer Moment für mich, den ich nie vergessen werde."

WERDER.DE: Du spielst auch in der A-Jugend und in der 2. Mannschaft. Welche Vor- und Nachteile bietet das für dich?

Pia Döpke: "Dass ich in drei verschiedenen Mannschaften spiele, hat viele Vorteile. Wir wollen mit der A-Jugend die Qualifikation für die Jugend-Bundesliga schaffen. Wir haben dort hohe Ziele, und ich kann mich mit Gegnern in meiner Altersklasse messen. Dass ich dem Kader der ersten Mannschaft angehöre, freut mich natürlich sehr, vor allem durch das Training lerne ich sehr viel. Und die körperliche Härte im Damenbereich ist nochmal etwas ganz anderes. In der zweiten Mannschaft zu spielen, bringt mir auch sehr viel, dort bekomme ich die Spielpraxis, dadurch kann ich mich noch besser weiterentwickeln. Es gibt für mich eigentlich nur Vorteile, jeder will ja am liebsten so viel wie möglich spielen."

WERDER.DE: Welche Ziele hast du im Handball?

Pia Döpe: "Ich denke, die meisten träumen von einer Bundesliga- Karriere und ich natürlich auch! Der Schritt zu Werder war schon mal ein guter und richtiger für meinen Weg. Ich fühle mich wohl hier und merke, dass ich schon viel dazu gelernt habe. Der Schritt in den Kader der ersten Mannschaft war für mich ein großer und besonderer. Natürlich möchte ich so weit wie möglich kommen und so viel wie möglich erreichen."

Zwei persönliche Fragen...

WERDER.DE: Du fährst fast täglich aus der Nähe von Hannover nach Bremen. Wie bekommst du den Handball und die Schule unter einen Hut?

Pia Döpke: "Bis jetzt hat immer alles sehr gut geklappt. Auch die letzten drei Jahre bei der HSG Hannover-Badenstedt hatte ich eine etwas weitere Anfahrt, da ich nicht in Hannover wohne. Daher wusste ich, dass ich das auch weiterhin unter einen Hut bekommen werde. Die Fahrten kann ich für Hausaufgaben oder zum Lernen nutzen, aber natürlich versuche ich, das alles schon zu Hause zu schaffen. Marieke, Isabelle und ich unterstützen uns gegenseitig. Die beiden sind in der Schule ein beziehungsweise zwei Jahrgänge über mir. Sie helfen mir das eine oder andere mal bei den Hausaufgaben."

WERDER.DE: "Welchen Berufswunsch hast du?

Pia Döpke: "Ich habe noch zweieinhalb Jahre bis zum Abitur, da habe ich noch ein wenig Zeit. Aber ich finde zum Beispiel die Polizei oder die Bundeswehr, aber auch den Bereich Neurologie und Orthopädie sehr interessant. Vielleicht ändert sich das auch nochmal. Ich bin erstmal gespannt, wie mein Abschluss wird, und sehe dann weiter."

Eine Frage aus dem Team...

WERDER.DE: Du hast in der Mannschaft den Ruf der ‚Snapchat- Queen‘. Wie wichtig ist Social Media für dich?

Pia Döpke: "Man kann sagen, dass Social Media in meinem Alter in den Alltag integriert ist und eine wichtige Rolle spielt. Es ist einfach bei Langeweile und auch auf längeren Fahrten ein guter Zeitvertreib. Ich habe bei den Auswärtsfahrten angefangen, die Mädels zu fotografieren, wenn sie gerade aus der Toilette kommen (lacht). Ich schreibe dann etwas Lustiges unter die Bilder und teile sie in unserer Snapchat-Gruppe. Am Ende der Saison werde ich das ‚schönste‘ Foto küren."

 

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