Werder holt wichtigen heimsieg

26:25-Erfolg über TV Beyeröhde

Riesen Jubel nach dem 26:25-Erfolg über den TV Beyeröhde beim SV Werder (Foto: Hansepixx)
Spielbericht
Samstag, 07.04.2018 // 21:33 Uhr

von Denis Geger

Der SV Werder Bremen holt sich im Kampf um den Klassenerhalt zwei ganz wichtige Punkte. Im Spiel gegen den TV Beyeröhde setzten sich die Bremerinnen nach einer großen kämpferischen Leistung mit 26:25 durch. Werder konnte dabei in der Schlussphase aus einem 22:25-Rückstand noch einen Sieg einfahren.

In einer hektischen Anfangsphase kamen die Bremerinnen über die Abwehr gut ins Spiel. Die Gäste aus Beyeröhde nahmen nach knapp sechs Minuten beim Stand von 4:3 bereits die erste Auszeit, doch Werder war besser im Spiel und hatte das Glück der tüchtigen. Die wiedergenesende Jennifer Börsen erhöht per Siebenmeter auf 5:3 (9.) für den SVW und auf der Gegenseite sprang der Strafwurf vom Pfosten wieder aus dem Tor. Es blieb in der Folge aber ein ausgeglichenes Spiel. Die Gäste aus Beyeröhde gingen beim 8:9 (19.) durch Pia Adams wieder in Führung und baute diese in der Folge auf 9:11 (22.) aus. Werder-Trainer Florian Marotzke nahm ein Time-Out und stimmte seine Mannschaft auf die Schlussphase des ersten Durchgangs noch einmal neu ein. Beyeröhde hatte sich jetzt aber gut auf die Bremerinnen eingestellt und versuchte Merle Heidergott aus dem Spiel zu nehmen. Die sich bietenden Lücken nutzte Werder clever und kam zum 12:13 Anschluss durch einen Siebenmeter von Jennifer Börsen. Kurz vor der Pause gelang den Grün-Weißen durch Rabea Neßlage der Ausgleich zum 15:15-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang konnte Bremen durch Isabelle Dölle, zu Beginn mit 16:15 in Führung gehen, diese aber nicht weiter ausbauen. Beim 20:22 (43.) durch Michelle Stefes hatten die Gäste das Spiel gedreht und konnten erstmals mit zwei Toren in Führung gehen. Werder gab sich aber noch lange nicht geschlagen und kam durch Neßlage zum 24:25-Anschluss (52.) und wenig später traf Neßlage zum 25:25-Ausgleich (55.). Auf beiden Seiten überzeugten nun aber auch die Torhüterinnen, sowohl Alexandra Meyer im Bremer-Tor als auch Dana Centini aufseiten von Beyeröhde konnten einige gute Würfe abwehren. Zwei Minuten vor dem Ende hieß es immer noch 25:25. Merle Heiderogtt fasste sich ein Herz und brachte Werder mit 26:25 in Führung. Beyeröhde zeigte nerven, Werder eroberte sich den Ball und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

„Wir wollten uns für das Hinspiel revanchieren, dass ist uns geglückt. Ich bin natürlich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben die letzten Wochen gut gearbeitet und wieder mehr Optionen im Spiel“, freute sich Werder-Trainer Florian Marotzke nach dem Schlusspfiff.

 

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