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Dieses Thema im Forum "Games" wurde erstellt von kieler sprotte, 1. Juli 2008.

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  1. Bremen

    Bremen Moderator

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    Mein Vorschlag für eine weitere Vorgehensweie:

    - Nochmal schriftlich um Freischaltung bitten und mit Datum Frist setzen
    - Passiert bis zum Ablauf der Frist nichts, mittels einer Nachfrist zur Freischaltung schriftlich auffordern, und dabei darauf hinweisen, dass bei einem erneuten Verstreichen der Frist die Option offengehalten wird, rechtliche Schritte einzuleiten.

    Wie gestern bereits geschrieben: am besten ist es, wenn sich dabei Eltern zusammenschließen, um somit den Druck auf die Schulleitung zu erhöhen.

    Als mein Nachwuchs noch im Kindergarten war, wollte die Leitung einen Beschluss durchsetzen, der gegen das Bremische Tageseinrichtungs- und Kindertagespflegegesetz verstieß. Die Leitung des Kindergartens erwies sich bei persönlichen Gesprächen jedoch als resistent gegenüber Argumenten. Daraufhin erhielt die Kindergartenleitung einen von mehreren Eltern unterschriebenen Brief, der den genauen Wortlaut des entsprechenden Paragraphen des BremKTG mit dem Hinweis enthielt, dass diese Eltern bei Umsetzung des Beschlusses entsprechende Klage einreichen würden. Nach wenigen Tagen zog die Leitung der Kita ihre rechtswidrige Entscheidung zurück.
     
  2. Lübecker

    Lübecker

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    Dein Vorschlag zur Fristsetzung ist doch wie ein Gummiband, sehr dehnbar.
    Warum nicht schriftlich auffordern zur Freischaltung binnen 8 (14) Tagen, bei Nichtbefolgung erfolgt die Einleitung rechtlicher Schritte. Punkt.
    Ab einer gewissen Zeit helfen Bitten nicht weiter, außerdem hat Ossi doch schon gebeten.
    Aus meiner Praxis heraus kann ich nichts anderes empfehlen:
    1. Telefonieren (sprechen ist besser als schreiben)
    2. Schreiben (bitten, nachdrücklich!) mit Bezug auf auf das Telefonat
    3. siehe oben
     
    Eisenfuss57 und svw1311 gefällt das.
  3. Mein Dienst-Smartphone ist ebenfalls fremdadministriert. Das geht gar nicht anders. Natürlich nicht in einer Schule, aber dennoch. Als ich früher um Zugang zu unseren IT-Systemen von meinem privaten Gerät gebeten habe (mittlerweile nicht mehr erlaubt, aber damals halt), wurde mir gesagt, dass mein Smartphone dann von unserer Firmen-IT administriert wird um die Sicherheit zu gewährleisten. Ich kenne jetzt zwar den konkreten Fall nicht, kann aber verstehen, dass ein Unternehmen (hier: Schule) mit sensiblen Daten (hier: persönliche Daten), nicht einfach so irgendwelche privaten Geräte mit Gott weiß was für Soft- oder Malware in seine Netze lassen möchte. Und wenn doch, dann eben unter Kontrolle.

    Wie @Lübecker schon schrieb: Reden, reden, reden! Dann klärt sich das sicherlich schnell.
     
  4. Bremen

    Bremen Moderator

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    Wenn ein genaues Datum als Frist gesetzt wird, warum ist das wie ein Gummiband? :confused:

    Grundsätzlich können Gespräche zielführender als Korrespondenz, da gehe ich mit dir 'accord. Aber wie können klärende Gespräche geführt werden, wenn sich die Gegenseite, im Fall von @Exil-Ostfriese die Schulleitung, in Schweigen hüllt, weil dem / den Entscheidern offenbar gerade der Stift geht? Oder wie in dem von mir geschilderten, selbst erlebten Fall die Gegenseite sich gegenüber einem konstruktiven Gespräch verweigert? Dann bleibt doch nur noch der Schriftverkehr.
     
  5. Dann ja, da bin ich bei dir.
    Die Frage, die sich mir in diesem konkreten Fall stellt, ist: inwieweit muss man Fristen (egal wie lang oder kurz) einhalten, wenn es eigentlich um den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte bzw. Privatsphäre geht?
    Ich denke, ich würde versuchen, das wirklich schnell im Gespräch zu klären, ansonsten hätte ich sofort meinen Anwalt konsultiert.
     
  6. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
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    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2022
  7. Bremen

    Bremen Moderator

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    Das entzieht sich meiner Kenntnis.

    Gerade In einem so sensiblen Fall würde würde ich es nicht nur beim Gespräch belassen, sondern dies auch entsprechend schriftlich protokollieren, z.B. mit einer Email an die Gegenseite mit dem Tenor "... hiermit übersende ich Ihnen meine in unserem Gespräch vom... geäußerten Standpunkte nochmals in schriftlicher Form..." Sowohl zur eigenen Absicherung, als auch dass man im worst case dem eigenen Rechtsverdreher Belegbares die Hand geben kann.
     
    svw1311 gefällt das.
  8. Also Vorgestern Abend gab es besagte Mail, und die Schule hat nicht innerhalb von einem Tag geantwortet. Das heißt dann, da geht jemandem der Stift? Das wäre ja ungefähr so wie zu behaupten, dass einem Moderator der Stift geht, wenn er nicht innerhalb eines Tages auf eine PM reagiert. Merkst de selber, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2022
    mezzo19742 gefällt das.
  9. Die Sache ist sehr einfach: Wenn das Tablet nicht im MDM-System der Schule integriert ist, dann kann das Kind nicht von zu Hause aus die Ressourcen der Schule benutzen. Man muss dann selber entscheiden was einem wichtig(er) ist: Den vollen Zugang des Kindes zum schulischen IT-System, oder die eigene Paranoia, dass die Firma die die Geräte verwaltet, einen verfolgt und abhört. Oder man klärt mit dem Servicepartner in einem Telefongespräch, ob man die Funktionalität des WLAN deaktivieren kann und wenn nein, warum. Lösung bleibt dann im Zweifel: Tablett wird nur in der Schule benutzt.

    P.S.: Dein Anwalt wird dir vermutlich sagen, dass du die Nutzungsbedingungen hättest lesen sollen. Dort steht vermutlich drin, dass die Nutzung der IT der Schule nur mit Einwilligung in entsprechende Services möglich ist.
     
    Dennis81 gefällt das.
  10. OK und wenn ich dann sage, mit mir nicht?

    Ich meine, mich betrifft das nicht. Aber es mutet schon befremdlich an.
    Ich kenne das noch mit Büchern, Heften und Stiften.
    Die sollen ja Technik nutzen (müssen sie auch) aber es muss doch möglich sein, das auf die Schule zu begrenzen und wenn nicht, dann Lösungen zu finden, wie zu Hause gearbeitet werden kann ohne "Eingriffe" von Fremden.
     
  11. Bremen

    Bremen Moderator

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    Ich habe lediglich die dahingehende Wortwahl von Post 8241 aufgegriffen. Lesen heißt lösen ;)
     
  12. Nichts, dann eben nicht.

    Das ist doch auch problemlos möglich. Lässt man das Gerät eben in der Schule und es gibt kein Problem. Problematisch wird es erst dann, wenn man möchte, dass von zu Hause gearbeitet wird (oder wenn es, wie im Lockdown, nicht anders geht oder Hausaufgaben wirklich so vorgegeben werden).

    Die kann es mMn. nicht geben. Ganz allgemein gesprochen, jetzt nicht nur für Schulen: Wenn du ein Gerät mit deinem eigenen Netz verbinden und sicher stellen möchtest, dass alles sicher läuft (kein Datenabgriff, keine Malware, keine Schäden), dann muss das zentral administriert werden. Man kann über einzelne Regeln reden, nicht aber über die Fremdverwaltung.

    Wenn ich jetzt mal rate: WLAN immer aktiv hat wahrscheinlich als Ursache, dass der Serviceprovider zentrale Updates jederzeit durchführen können möchte. Muss man natürlich nicht so machen, man könnte auch sagen, das Gerät überprüft auf Updates sobald es eine VPN-Verbindung zum Netz hat.
     
  13. Ich weiß was du geschrieben hast, ich bin mir nur nicht sicher, ob du es weißt ;)
     
  14. Lübecker

    Lübecker

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    Nur aus Interesse habe ich jetzt noch mal nachgefragt. Es gab 2 Möglichkeiten:
    a) Die Eltern kaufen ein eigenes, welches dann dem Admin der Schule unterliegt und wo man nicht mehr sehr viel privat machen kann, oder
    b) Die Schule stellt ein iPad, welches der Schüler bei Bedarf mit nach Hause nehmen kann.
    Gewählt haben sie bei unserem Kleinen Variante b)
    Scheint wohl so zu sein, das die iPads grundsätzlich der Schule unterliegen. Es gab seinerzeit auch mächtig Theater, weil die Schule meinte, die Eltern währen doch wohl in der Lage, eins zu kaufen. Letztendlich stellte die Schule die iPads.
     
    FatTony gefällt das.
  15. Der Grund für die elternfinanzierten Geräte ist, dass manche Schulen keine Budgets haben um alle Klassen komplett mit neuen Geräten auszustatten. Also unterstützt man, aber der Sinn dieser Geräte ist natürlich die Nutzung für schulische Zwecke und somit unterliegen sie, genau wie du sagst, der Schule.
     
  16. Lübecker

    Lübecker

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    In meinem Fall gab es tatsächlich iPads (die gesamte Schule, gesponsert), man gönnt sich ja sonst nichts :D.
    Es nennt sich Apple Distinguished School - Stadtschule Dingeskirchen
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2022
  17. Bremen

    Bremen Moderator

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    So gut solltest du mich eigentlich kennen, dass ich sowas i.d.R. weiß ;)
     
  18. Flutlicht82

    Flutlicht82 Guest

    Was bin ich froh, dass mein viel günstigerer Taschenrechner (CASIO fx-991WA - noch aus der Schulzeit) kein WLAN hat(te) ;)
     
    opalo, svw1311 und Bremen gefällt das.
  19. Lass es mich anders ausdrücken: Nach dem was hier immer wieder läuft hätte ich dir eine andere Sensibilität zugetraut wenn es um die Frage der Reaktionszeiten auf Nachrichten geht ;) Denn du greifst nicht nur unkommentiert die Wortwahl auf, sondern unterstellst ebenfalls, die Gegenseite würde sich in Schweigen hüllen (also dies absichtlich tun). Gerade du solltest aber wissen, dass es manchmal ganz einfach nicht möglich ist so umgehend schnell zu reagieren, wie sich das manche gerne wünschen würden.
     
  20. Dennis81

    Dennis81 WVSC Sieger 287

    Hauptsache über #Neuland lachen.