(Un)gesunde Ernährung - Discounter, Bio, vegetarisch & Co. ...

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von mcburn, 13. Mai 2020.

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  1. mcburn

    mcburn Guest

    Als ich in den USA gelebt habe ist mir aufgefallen, dass die Amis gar nicht so sehr anders essen als wir, das Problem liegt lediglich in den Zusammensetzung der Produkte. Bei uns wird fast alles normal mit Zucker oder eben Fructose Syrup gesüßt, dort quasi alles mit High Fructose Corn Syrup und das Zeug macht einen Fett in Null komma nichts, ich hab in den ersten Wochen, in denen ich nichts davon wusste, auch gut zugenommen und ich habe nicht mehr gegessen als hier und auch nicht deutlich anders. Nachdem ich es wusste, habe ich darauf geachtet und Produkte gemieden die das Zeug in sich hatten, war gar nicht so einfach aber hat schon gut geklappt und ich bin wieder zu meiner normalen Figur.

    Das schlimmste war, ich habe dort 18 Jährige kennengelernt, die seit dem 16. Lebensjahr an Diabetes erkrankt sind und das obwohl sie relativ sportlich/schlank waren... Das liegt halt alles am dem Zeug, hier bei uns in der EU ist es zum Glück nicht erlaubt für Nahrungsmittel.
     
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  2. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    Obwohl wir den Entwicklungen in den USA immer ein wenig hinterher hängen, kann aber doch schon heute feststellen, wir sind diesbezüglich in Deutschland auf einem guten Weg :D
     
  3. Absolut!

    Auffallend auch, das in Russland trotz extrem hoher Infiziertenzahl die Todesrate außergewöhnlich gering ist. Dazu gab es noch keine Studie, aber könnte es vielleicht sein, das der große Konsum von Wodka die Russen abgehärtet hat? :lol:
     
  4. Naja guck dir an wie das aussieht wenn du dort einen Walmart, Food4less, Albertsons etc. betrittst....als erstes begrüßt dich ein riesiger Bereich der quasi nur aus Zucker besteht....oder wie bei Albertsons aus guten frischen aber sauteuren Produkten und dann eben Donuts und Co. Und dann die mega-kalorienreichen aber billigen Fastfoodprodukte. Wenn man sich anguckt wie die Arbeitslosigkeit in den USA jetzt nach oben schießt kann man erahnen wie viele Menschen dort nur sehr wenig Geld zur Verfügung haben. Die Lüge der Vollbeschäftigung....und die Verlockung der hochgezuckerten Großpackungen. Je größer um so billiger, naheliegend, das Menschen die wenig haben danach greifen. Hast du Geld, lebst du gut, hast du kein Geld, isst du Zucker. Da geht es uns in Deutschland nicht nur im Vergleich mit den USA sehr viel besser, die niedrigen Preise in unseren Supermärkten bzw. Discountern sind ein Luxus den viele hier gar nicht genug zu schätzen wissen.
     
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  5. Wat ne Erkenntnis-
    Dicke haben von Haus aus Atemnot. Da kann eine Entzündung der Atemwege schon härter zuschlagen als bei "Normalen" oder Dünnen.
     
  6. Das ist einerseits richtig, andererseits wissen wir aber auch, wie diese Preise teilweise zustandekommen, siehe Dumpinglöhne für zumeist osteuropäische Arbeiter in der Fleisch- oder Landwirtschaft. Dazu natürlich der große Wettbewerbsdruck.
     
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  7. Wissen die meisten eben nicht. Liegt aber auch nicht nur an Dumpinglöhnen die gerade populistisch durch die Medien getrieben werden. Die Preise für Lebensmittel in Deutschland liegen in Europa ziemlich genau im Durchschnitt. Wenn man nun aber das BIP entgegen hält....tja, dann geben wir für Lebensmittel VIEL weniger aus als andere. Zum Beispiel geben die Griechen im Mittel mehr für Lebensmittel aus als Deutsche (absolut). Aber Deutsche verdienen im Mittel viel mehr als Griechen, womit wir anteilig für Lebensmittel viel weniger ausgeben (relativ).
     
  8. mcburn

    mcburn Guest

    Grundsätzlich könnte man das so sehen, ist aber nur die halbe Wahrheit. Also in den Walmarts, Albertsons, Ridleys und soweiter in denen ich war, war am Anfang immer eine Obst und Gemüseabteilung, direkt daran war die Kuchenabteilung aber naja ;D Obst und Gemüse sind dort tatsächlich deutlich teurer als hier, auch andere gute Nahrungsmittel aber auch Chips und Süßigkeiten sind im Vergleich zu Deutschland teurer. Brot und Aufschnitt waren recht günstig. In den USA ist es dagegen um ein vielfachen günstiger auswärtig zu essen. Daher kochen auch viele Amis nicht selbst, tgi fridays, dennys, ihop, little italy, red lobster, chillies, olive garden, famous daves, chipotle, ach und was es alles für ketten gibt deutlich mehr als in deutschland, für jeden etwas und das essen ist dort super günstig aber keines wegs schlecht aber oft gibt es all you can eat angebote und die amis können nicht zurückhalten und essen eben mehr als notwendig, ich hab mal in ner studie gelesen, dass menschen beim all you can eat dieses verhalten an den tag legen, da sie nicht wollen, dass andere es essen quasi fressneid. wenn es kein all you can eat gibt, sind die portionen so unendlich groß, dass man als normaler mensch nicht alles essen kann. Getränke sind immer gratis nachzufüllen und da hauen die sich dann gut mal 2 liter cola rein... Als sehr extremes beispiel für übergroße portionen kann man ja gut den heart attack grill aus vegas nehmen mit dem 20.000 kcal burger :D naja aber wenn man sein limit kennt kommt man da gut und recht günstig über die runden. Aber ich gebe dir recht, wenn du viel in den USA verdienst, dann kochst du meistens selbst und achtest darauf was so auf den tisch kommt, nur haben wir das ja auch hier. Gebildete Menschen mit einem gut Vergüteten job haben häufig gesündere Gerichte auffem Tisch stehen als Harzer mit ihrem "Erdbeerkäse" :D
     
  9. Als Nichtfleischesser drehe ich nicht so sehr an der Spirale. Ich habe eher andere Sorgen. Zum Beispiel mein schlechtes französisch:

    [​IMG]
     
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  10. Cyril Sneer

    Cyril Sneer

    Ort:
    Duisburg WVSC-Sieger #228
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    +8
    Avec le magnetophone dans la supermarchè.

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!
     
  11. Soso....
    Rosé de Riceys im Supermarkt.

    Bauser in Riceys hat nicht mal einen Online-Shop. Da musste ich mir erst die PDF mit Bestellschein erbetteln. Aber der Coteaux von dem ist echt ne Wucht. Ein Roter, der nur kalt genossen wird. Eine Wonne.
     
  12. Ja kann ich bestätigen. Mich hat die riesen Kuchenabteilung hat irgendwie mehr "beeindruckt". Aber gerade bei Albertsons war die Frischeabteilung schon echt gut. Nur eben echt teuer.

    Definitiv, einfach krass. Und weil dann auch häufig direkt die Kalorienanzahl dabei steht, auf die ich geachtet habe weil ich das aus Deutschland gar nicht so kenne, war ich echt erschrocken, immer wieder. Eine Pizza-Schmiede neben unserem Hotel, die Amis schleppen da stapelweise die Pizzen raus und nach ein paar Tagen denken wir so, ok, der Laden muss gut sein, da gehen wir mal hin. Und dann stehst du da und das "leichteste" was du bekommst ist eine Salami-Chili-Pizza für 5$ und 2.500kcal...ok, das war in der Pampa, aber denonoch, wow, das war was man hier so unter Pizza Hut kennt, nur in fettig und Pizza Hut ist hier schon fettig....aber auch dort gab es einen anständigen Italiener, nur halt vergleichsweise teuer. Also nicht wirklich teuer, halt 10~15$ für ein Essen, aber im Vergleich. Und wo ich mich ECHT zurückhalten muss ist das ganze mexikanische Zeug im Westen, mega lecker, günstig, dazu ein Humpen Bier und so, aber du kannst deinen Adern beim verkalken und verfetten zugucken und überhaupt die Burger-Schmieden...ach, ich mag den Amerikanischen Westen aber ich würde dort wohl nicht alt werden ;)

    E: Und in den großen Städten gibt es natürlich richtig geile Restaurants, einfach weil es dort so international ist. Man muss halt einfach nur bereit sein Geld auszugeben. Im Osten sowieso. Irgendwann muss ich mir mal die Mitte geben, das wird vermutlich ein totaler Kulturschock....
     
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  13. mcburn

    mcburn Guest

    ich muss auch zugeben, dass ich in den usa über nen monat 3 mal täglich nur burger gegessen hab und jedes mal woanders um zu testen welcher am besten ist :D danach war ich am ganzen körper voller roter pusteln, die waren zwar nach 3 tagen normalem essen wieder weg aber war schon komisches gefühl :D
     
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  14. Letzteres ist absolut richtg. Ich habe mich schon oft "gewundert", wie wenig Geld ich eigentlich für das Wichtigste im Leben benötige, nämlich für die Ernährung. Sogar jeder Hartz4-Empfänger kann sich eine ausgewogene Ernährung leisten, WENN er sein knappes Geld nicht für unwichtigere Dinge ausgeben würde (wie z.B. Zigaetten, Alkohol etc). Und JA; das IST so (denn ich erwarte hier Einwände).

    Aber was die Dumpinglöhne in nicht wenigen Bereichen angeht: Das ist leider Realität und hat mit Populismus absolut nichts zu tun, wenn jetzt -auch nur durch Coronaaufdeckungen passiert- mal die Medien ein bißchen drüber berichten. Da wollte man bisher stillschweigend nichts von wissen, obwohl man es wußte.
     
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  15. Man kann das gut mit dem All-Inklusive bei Urlaubsreisen vergleichen, das auch Deutsche liebend gerne buchen und mit dem viele sich den Bauch zuhauen. Aber nicht, weil sie nicht wollen, das andere es essen, sondern weil sie im Bewußtsein essen, das man soviel essen und trinken muß wie nur möglich, weil es doch im bereits bezahlten Preis enthalten ist.

    Ich habe bisher noch nie All-Inclusive gebucht und werde es auch nie tun, weil ich nämlich genau das vermeiden will (und die Folgen davon, nämlich mit Übergewicht aus dem Urlaub zurück zu kommen).
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2020
  16. https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...mit-wenig-Geld-moeglich,essensversuch100.html

    https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/hartz-iv-kinder-schlecht-ernaehrt-12175/

    JA, das IST so!

    :rolleyes:
     
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  17. Hab ich auch gemacht, nicht gerade 3 mal am Tag, aber Burger testen, jo :lol: Aber das können se die Amis.
     
  18. mcburn

    mcburn Guest

    ich war die letzten jahre immer mit meiner frau auf malle in can picafort und wir hatten bislang jedesmal halb pension, letztes jahr dann noch barcelona mit all inclusive, dazu später mehr. das erste mal malle, beim frühstück und abendessen hab ich mir 3 tage am stück wie ein irrer futter reingedrückt, ich war teilweise gar nicht mehr hungrig ich fand das essen nur richtig gut und habs genossen, spricht ja nichts dagegen. dann habe ich mich gefragt wieso reissen die sich da alle drum wie die irren... und hab die erwähnste studie gefunden, danach habe ich wieder normal gegessen.

    in barcelona wars nochmal ne stufe härter, da waren viele franzosen, engländer, russen, amis, n paar deutsche aber ich muss einfach festhalten niemand verhält sich so daneben beim essen wie franzosen, alter fadder, was ist das für ein volk, die essen nicht, die fressen! eventuell waren nur die franzosen bei uns im hotel so aber das war schon die härte. die kinder fassen zeug an und legen es zurück, schreien die ganze zeit rum, die eltern waren durchweg überfordert mit allem oder es hat sich nicht interessiert. wenn man ein bild braucht früher in den 90ern 80ern, liefen die filme "Die Flodders", genau so sah es für mich aus. Es war aber nicht nur eine familie sondern alle, ich hab keine franzosen gesehen, die sich benehmen konnten, keine. fast wie chinesen in venedig oder new york und ich komm vom bauernhof aber selbst hier waren wir alle immer deutlich zivilisierter. seit dem muss ich nicht mehr nach frankreich :D
     
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  19. Lübecker

    Lübecker

    Ort:
    53° 52´01´´N 10°40´08´´E
    Kartenverkäufe:
    +2
    Na, eine schöne Kreuzfahrt mit Mein Schiff (all in) kann gefallen, ein wenig Selbstdisziplin muss man dabei aber schon mitbringen, mehr als essen geht doch auch nicht und sich jeden Abend den Kopf zu saufen, muss auch nicht sein. :D
    Ein Übel (das dürfte in Zukunft vorbei sein) sind die Buffet-Restaurants, wo die Leute vergessen, das man mehrmals gehen kann und sich die Teller bis zum Rand beladen.
     
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  20. CK82

    CK82

    Ort:
    Mannheim
    Das kommt eher drauf an, wie man selbst so tickt und ob man das Hirn ausschaltet wenn man in einen AI Urlaub fährt. Ich habe das schon öfters und man kommt da teilweise einfach nicht dran vorbei (Tauchen, Hotel in Ägypten ist in der Regel immer AI) und ich packe mir den Teller nicht bis zum Rand voll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2020
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