Tipps für Arbeiten im Schichtdienst

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von Henrik, 21. April 2010.

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  1. Henrik

    Henrik

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    Ich habe einen neuen Arbeitsplatz und fange dort im Mai an zu arbeiten.
    Das ganze läuft im Schichtdienst.

    Frühschicht von 06.00 bis 14.00
    Spätschicht von 14.00 bis 22.00
    Nachtschicht von 22.00 bis 06.00

    Jede Schicht jeweils 2 bis 3 Tage mit normalen Tagesschichten teilweise zwischendrin.

    Da ich vorher noch nie im Schichtdienst gearbeitet habe, möchte ich von euch gerne wissen ob ihr Tipps habt wie man sich leichter dran gewöhnt, oder wenig Probleme hat.

    Falls ihr ähnliche Schichtzeiten habt, zu welchen Zeiten geht ihr dann immer pennen und wie sieht euer Tagesrhytmus aus ( Sport, etc)

    Habt ihr durch den Schichtdienst körperliche Probleme bekommen?


    Lasst mal bitte was von euch hören.

    Henrik
     
  2. gelöscht

    gelöscht Guest

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    ich hatte früher schichtdienst!

    und zwar im wöchentlichen wechsel früh/spätschicht (die zeiten ähnlich wie bei dir...)

    hab das direkt nach meiner lehre gemacht, ganze 2 jahre lang! das ist jetzt aber auch schon wieder ne weile her (jetzt wird "normal" gearbeitet...).


    ein vorteil an "meinem" modell war, das man jedes 2 WE ein langes WE hatte, sprich FR früh aus und MO spät anfangen. logischerweise war es die nächste woche dann natürlich scheisse.....
    wie genau das bei dir aussieht miut deinen tagschichten zwischendrin weiß ich natürlich nicht!


    für mich wichtig war, das viele gleichaltrige kollegen in meiner schicht waren, so dass man dann nach der spätschicht noch was unternehmen konnte, wenn die "normalos" dann schon bald schlafen gehen.


    die hobbys musste ich natürlich auch ein bissl anpassen und verschieben. aber irgendwie bekommt man das schon gebacken.


    auf jeden fall vermisse ich die schichterei nicht, bin froh das ich nun zu den normalos gewechselt bin :)
     
  3. Mangoman

    Mangoman

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    Schichtdienst?
    Ich mag ihn nicht.

    Ich hab schon so ziemlich alles probiert.
    3-Schicht Wechsel, 2-Schicht Wechsel, Dauernachtschicht und Normalschicht.

    Das schlimmste war für mich die 3-Schicht. Man gewöhnt sich wirklich an nichts. In der Frühschicht kommt man nicht aus dem Bett und ist den ganzen Tag Müde....
    In der Spätschicht kann man zwar bissl länger schlafen, aber Hobbys und Freunde kannst du in der Woche abschreiben.
    Nachtschicht während der gesamten Zeit quält man sich so durch.

    In der 2-Schicht ist das ganze nicht ganz so Schlimm, klar das Frühe aufstehen ist auch nicht leicht. Aber die große Umgewöhung wegen der Nachtschicht fällt weg.
    Trotzdem Hobbys und Freunde sind in der Spätschicht passe.

    Toll finde ich die Dauernachtschicht. Wenn die Freunde ins Bett gehen, fährt man zur Arbeit. Morgens kommst du nach Hause und legst dich pennen. Gegen 14-15 Uhr steht man auf und hat noch den ganzen Nachmittag für sich. Und mit der Zeit gewöhnt man sich an die Zeiten.

    Normalschicht ist auch OK. Aber bis 17-18 Uhr jeden Tag in der Arbeit sein, wäre auch nichts für mich :D

    Klar ist Schichtarbeit sicher nicht Gut für den Körper, aber ich muss sagen im großen und ganzen ist es ganz OK.

    Du wirst es schon schaffen dein Leben nach deiner Freizeit auszurichten.

    Wegen der Schlafenszeiten mach dir mal keine Gedanken... dein Körper nimmt sich was er will. Dann möchte man in der Frühschicht auch mal um 20:30 ins Bett, damit man am nächsten Morgen noch aus den Federn kommt. An anderen Tagen kannst du aber auch locker bis 23:00 wach bleiben. Aber da wird sicher jeder anders sein.

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du dich gern melden auch per PN.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall alles gute in deinem neuen Job.

    Grüße
    Mangoman
     
  4. Micoud21

    Micoud21

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    Alternativ: (aufgezeichnete) Werderspiele.
     
  5. Den eigenen Hintern kopieren.
     
  6. Also ich arbeite im selben Schichtdienstsystem und habe keinerlei Probleme damit. Klar leidet das Sozialleben, aber körperlich gewöhnt man sich relativ schnell dran, wenn man die typischen Mankos eines männlichen Körpers ausnutzt.
    Willst oder musst du in 1-2 Stunden ein wenig schlafen, dann hau dir den Magen voll oder hab Sex :)

    Außerdem musst du dich wohl daran gewöhnen müssen den Schlaf teilweise aufzuteilen. Speziell nach Nachtschichten fällt es schwer mal eben die 5-8 Stunden Schlaf durchgehend zu erzielen, also wird man gegen Mittag wach, erledigt die üblichen Tagesaufgaben und legt sich im Anschluss nochmals hin.

    Einige Kollegen verzichten völlig auf den "Zweitschlaf", ich könnte das nicht. Aber dein Körper wird dir schon sagen, was er braucht.
     
  7. Doublesieger2004

    Doublesieger2004

    Ort:
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    Arbeite auch im Schichtdienst, 5 verschiedene Schichten, die dann auch noch untereinander um ca. ne Std rotieren können.

    Die frühste schicht beginnt gegen 7, die zweite gegen 9, dann eine gegen 11, gegen 13 uhr und gegen 16 uhr. und dann halt immer 8 std arbeiten.

    Habe zum Glück jeweils eine Schicht pro Woche (halt nur das diese noch um ne Std rotieren kann)

    Hat Vor- sowie Nachteile. Muss zudem alle 2 We's arbeiten, dafür dann 2 Tage in der Woche (meist Do & FR frei).

    Mache das mittlerweile schon etwas mehr wie 3 jahre, habe mich mittlerweile dran gewöhnt. Schlafe manchmal nur etwas unruhig, werde dann beispielsweise morgens schon um 6 wach wenn ich spät bis 24 hatte, dreh mich dann nochmal um und penn 2 - 3 std weiter.

    Bzgl. der Hobbys ebenfalls Vor- und Nachteile. Wenn man erst 16 uhr anfangen muss, kann man morgens noch was erledigen (wie einkaufen, sport oder ähnliches) nur halt der ganze abend ist dann hinüber, wenn Freunde oder Freundin schon frei hat, hockt man noch auf der Arbeit.
     
  8. Neasy

    Neasy

    Ort:
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    Bei Nachtschicht brauchst du eigentlich keine Angst haben, das du zwischendurch einschläfst - man ist zwar nicht gerade hellwach, aber der Körper scheint zu wissen, das Einschlafen eine doofe Sache wäre, Kaffee habe ich da nie gebraucht.