Spieltagsthread: SV WERDER BREMEN - Bayer 04 Leverkusen

Dieses Thema im Forum "SV Werder Bremen - Bayer Leverkusen" wurde erstellt von Oberfrankenwerderanerin, 18. Mai 2020.

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  1. Lübecker

    Lübecker

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    to lose has lost an "o":D
     
  2. Oh. Verdammt. Korrekt :D
     
  3. neuman

    neuman

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    Ich finde es überhaupt nicht schlimm, mal auf dem Holzweg zu sein.
    Sobald man das aber erkannt hat, sollte man den Weg ändern.
    Es ist dann überhaupt keine Schande zuzugeben, dass man auf dem falschen Weg wahr.
    Im Gegenteil: Es verdient Lob, dass man den Fehler erkannt und gehandelt hat.

    Wenn man auf dem falschen Weg bleibt, erreicht man nichts Gutes, kann aber in die Geschichte eingehen wie Edward John Smith,
    der selber namentlich nicht so bekannt ist, dessen Werk aber Sinnbild für stures, starrköpfiges Handeln ist.

    Vielleicht ist denen aber nicht bewusst, dass man nicht sein Gesicht verliert, wenn man einen Fehler korrigiert.
     
  4. Immerhin sind wir mit Aaron nicht abgestiegen.
    Er war nicht gerade der Liebling der Fans.
    Von den Stümpern die heute so auf dem Feld stehen, will ich nächste Saison außer den Jungen wie Sargent, Eggestein's, Woltemade keinen mehr sehen.
    Spätestens als im Spiel gegen Hertha, wir nach dem 2:0 das Fußballspielen eingestellt haben, war mir klar, dass es diese Saison nichts mehr werden kann. Mutlos, leblos, ohne Kondition und Selbstvertrauen - alles für das ein Trainer zuständig ist.
    A b e r immerhin freue ich mich schon auf die (Heim-)spiele im Frankenstadion und im Ronhof. Bis dann ….
     
  5. Nur werden sie sich umschauen. Woanders herrscht ein Leistungsprinzip. Da sind sie schneller auf der Bank oder Tribüne, als ihnen lieb ist. Eine Wohlfühloase wie in Bremen werden sie da nicht mehr vorfinden.
     
    ElMaestro gefällt das.
  6. Die hab ich bereits und die war auch schon zigmal in meinem DVD-Player...:D

    Ne, an sowas dachte ich eigentlich gar nicht, so was wird es auch nie mehr auch nur ansatzweise geben. Aber vielleicht irgendwann nochmal in der Bundesliga ordentlich mitspielen, mit Einsatzwillen und Leidenschaft, mit vernünftigem Defensivverhalten, DAS habe ich gemeint und DAS würde mir schon reichen. Alles andere habe ich ja schon miterlebt und diese Erlebnisse kann einem keiner mehr nehmen....:)
     
  7. Ewig kann ich natürlich auch nicht mehr darauf warten...:(
     
  8. Könnt ihr euch noch an den Abrnd erinnern als Robin Dutt entlassen wurde? Wie im Nachhinein der EX- Trainer vom Manager schilderte Zitat:" Du Robin, ich muss dich leider entlassen".

    Was war an dem Abend nach dem Spiel los? Wisst ihr noch?

    Genau dieses "Korrektiv" dieser Druck von den Fans ist durch Corona ausgehebelt. Irgendwas sagt mir daher, das die Verantwortlichen des Untergangs sehr sehr froh darüber sind, das diese "Pseudo-Pandemie" ausgerufen wurde. So können diese kritiklos in aller Seelenruhe weiter stümpern.....Und wagt es ja nicht da vorm Stadion aufzukreuzen....da schadet ihr Werder ganz gewaltig, Mäurer ist schon ganz geil drauf, Fussball im Lande Bremen abzuschaffen....nervt ka auch dieser Lärm. Und die Regierungs- Truppen kassieren euch schneller als ihr irgendwen Raus rufen könnt

    Es ist alles so traurig und frustrierend, verdammt zu sein tatenlos seiner Liebe beim sterben zu zuschauen. Bzw. zuschauen zu Müssen, wie sie ermordet wird...sinnübergreifend als Metapher
     
  9. Das einzige Problem ist folgendes:

    Spart euch die Mühe, in den Spielen noch irgendwas zu analysieren. Das ist Zeit und Energieverschwendung.
    Macht euch lieber Gedanken, was ihr so nach Feierabend unternehmen wollt. Bringt mehr.

    Jeder, wirklich JEDER konkurierende Verein der Bundesliga, inklusive ALLER Beteiligten und sogar Fans, inklusive der Eigenen und sogar unser Trainer- Team samt Vorstand weiß genau wie man ohne Mühe ganz sicher 3 Punkte gegen Werder machen kann. Auch die Kommentatoren wissen schon bescheid.

    Man muss weder eine besonders talentierte Mannschaft haben, noch muss man groß in Form sein. Man muss auch keinesfalls einen guten Tag erwischen und braucht auch kein berühmtes "Quäntchen". Auch muss man nicht eingespielt sein. JEDER Gegner spielt gegen uns seit dem ca. 7-8 Saisonspiel mit der gleichen Taktik. Man Presse einfach nur in der Gegnerhälfte beim Aufbau, dann kommt der Fehlpass, man gehe über Aussen und Flanke oder wird gefoult. Man wiederhole bis das Foul zwangsläufig iwann kommt. Man Flanke eine ganz simple Freistoß Variante nach 0815 Standard, die man in wenigen Minuten unter der Woche einüben kann. Und schwupps da isser...dann wird gekontert gefoult und schwupps da isser schon wieder. Eine Abwehr die Still steht inklusive Torhüter. Ganz easy peasy!



    Das Problem sind auch nicht die Spieler, die scheinbar keine Lust haben das zu ändern. Es ust zunächst der Trainer( Trainerteam), der nicht in der Lage ist, dies zu ändern. Wie ein LKW fahrer der nicht in der Lage ist seinen Truck anzuschmeissen. Wie ein Postbote der nicht weiß wie er die Briefe einwirft.

    Es KANN hierfür nur eine einzige verdammte Konsequenz geben. Ob der Postbote nun ein feiner Kerl ist oder nicht!

    Dann muss der Manager das tun, was sein Job ist. Tut er dies nicht, ist er nicht in der Lage. Ergo siehe Postbote. Handelt der Vorstand nicht wenn der Manager versagt, siehe Postbote.

    Und wer ist als Korrektiv übrig?

    Es ist eigentlich ganz einfach....
     
  10. Es lässt sich schon zum jetzigen Zeitpunkt erahnen, wie sich die kommende Saison gestaltet. Bis Kohfeldt, Baumann und Bode in der Realität der Zweiten Liga angekommen sind, ist die Saison vorbei. Und der Fan hat nach Niederlagen gegen Sandhausen & Co. die Nase voll.

    Ein guter Manager hätte nach dem Spiel gegen Mainz die erforderliche Reißleine gezogen und über die Winterpause das Projekt Klassenerhalt eingeleitet. Ein neuer Trainer mit frischen Impulsen. Der Klassenerhalt wäre in dieser Saison so einfach gewesen. Vor dem unterem Mittelfeld muss man sich weiß Gott nicht verstecken. Aber wer nach Niederlagen gegen Düsseldorf und später gegen Mainz und Paderborn nicht die Konsequenzen zieht, der wird hart bestraft. Insofern ist das Missmanagement von Baumann die Ursache des Abstiegs. Das wird er nicht so sehen, aber in ein paar Wochen live erleben.
     
    andy0606 und Exil-Ostfriese gefällt das.
  11. Dafür sind aber Spieler mit Lust auf Fußball, Leidenschaft für ihren Job, Herz, Sieges- und Aufopferungswillen und Vereinsliebe erforderlich!

    Leider findet man solche Spieler aber in der Regel nur noch ganz selten...
     
  12. Lübecker

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    Selke, Bittencourt und Klaassen durften dieses schon anderswo erfahren, deswegen turnen sie jetzt bei Werder rum.
     
  13. Lübecker

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    Wenn sie zu früh zu hoch gejubelt werden, kommt so etwas dabei heraus.
     
  14. Und der nächste Klub heisst dann HSV, Hannover oder VfB Stuttgart
     
  15. diestulle :klatsch:
    An dich hab ich vor Kurzem erst gedacht :D
     
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  16. OFW

    Ja bin wieder da. Allerdings wäre es schöner gewesen, wir hätten Grund zur Freude hier.....So hab ich das Gefühl ich bin zu einer Beerdigung heimgekehrt....

    Freue mich aber auch wieder deine Beiträge zu lesen....und den Ostfriesen hab ich auch vermisst und viele andere hier.

    Wir werden kommende Wochen viel Friesengeist brauchen
     
  17. Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu Schreiben, da bereits alles in der einen oder anderen Form gesagt wurde. Alle halbwegs namhaften Spieler werden den Verein verlassen. Ob man für den einen oder anderen noch etwas Geld bekommt, lasse ich mal dahingestellt. Auf jeden Fall wird Werder in der 2. Liga mit einem von Grund auf völlig neuen Kader antreten (müssen). Das sind bereits wieder schwierige Voraussetzungen. Andere aus der 1. Liga abgestiegene Mannschaften behielten wenigstens den Kern der Mannschaft und mussten nicht wieder ganz neu aufbauen. Und die Drittligisten, die in die 2. Liga aufsteigen, behalten in der Regel fast den kompletten Kader - sind somit also bestens eingespielt.

    Für Werder wird sich dieser Neu-Anfang so gestalten, als ob man eine Retorten-Mannschaft aus vielen "hinzugekauften" Spielern zu bilden versucht. Das hat diese Saison unter Kohfeldt schon mal überhaupt nicht funktioniert. Ein Durchreichen in Liga 3 ist nicht ganz unwahrscheinlich.

    Bezüglich des Managements stellt Werder ein Paradebeispiel für "Vereinsklüngel" dar. Erfolgreiche Vereine holen sich wirkliche Fachleute. Manager, die etwas vom Fach verstehen (nämlich einen Verein erfolgsorientiert auszurichten und profitabel zu organisieren). Dabei ist es absolut unerheblich, ob man früher mal selber Fußball gespielt hat.

    Bei Werder erhält offensichtlich jeder Zweite, der sich mal irgendwann, irgendwie in seiner aktiven Phase um Werder verdient gemacht hat, sein "Pöstchen". Alles Duz-Kumpel, bei denen die professionelle Distanz absolut fehlt und somit die emotionale Verbundenheit im Vordergrund steht. Wer kündigt schon einem "guten Freund" den Job, setzt er doch damit auch die private Beziehung auf's Spiel. Nur weil ein ehemals durchschnittlicher Fußballer ein paar Kurse in Wirtschafts-Management belegt hat, kann er noch lange keinen Verein führen. Und nur weil ein Trainer, der aus der Not geboren, aus der 3. Liga geholt wird und sich tatsächlich mit etwas Glück und einigen wenigen wirklich guten Spielern in der 1. Liga gehalten hat, bedeutet das noch lange nicht, dass dieser Trainer aufgrund seiner "Jugend" DIE Option für die Zukunft ist.

    Es reihen sich scharenweise die Fehlentscheidungen aneinander - und nun bekommen der Verein und vor allem die Fans (die ich ob ihrer enormen Geduld und ihres fast nie versiegenden Optimismus insgeheim bewundere) die logischen Konsequenzen zu spüren. Das ist schmerzhaft, ob der Passivität frustrierend - und letztlich wirtschaftlich ein Desaster.

    Werder bildet nun leider ein weiteres Beispiel für das "Herunterwirtschaften" eines Unternehmens (denn nichts weiter ist ein Profi-Verein). Und dabei kann man den Protagonisten noch nicht einmal "böse Absicht" unterstellen, sondern muss statieren, dass sie es einfach nicht besser können.
    Das Management nicht, der Trainer nicht - und der Großteil der Spieler ebenso nicht.

    Das Einzige, was möglicherweise erstliga-tauglich ist, sind das Stadion und die Fans (wobei sich auch hier zu lange in Geduld und eigenem gutem Zureden geübt wurde).
     
  18. Diese Zeiten, in denen die Spieler aus der eigenen Jugend kamen, im Verein groß und erfolgreich wurden, sind schon sehr, sehr lange vorbei. Im Profi-Sport kann man sich keine Nostalgie bzw. Sentimentalitäten leisten. Die Leistung steht im Vordergrund. Also wird nach den bestmöglichen "Arbeitskräften" gesucht. Logischerweise verbindet derartige Sportler meist überhaupt nichts mit dem jeweiligen Verein - wie das eben zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern häufig der Fall ist. (Ja, auch die Zeit der traditionellen Familienunternehmen mit loyalen Arbeitskräften schreitet immer rasanter voran).

    Es ist ein verständlicher, aber überaus verklärter Blick, von diesen modernen "Söldnern" eine Hingabe für den jeweiligen Verein zu erwarten - oder gar zu verlangen. Ein Profisportler muss grundsätzlich abwägen, ob es sich für ihn lohnt, im jeweiligen Verein zu bleiben, Leistungen zu zeigen, um seinen Markwert zu erhöhen bzw. die Möglichkeit besteht, persönliche sportliche Ziele zu erreichen und eigene Lebensvorstellungen umzusetzen.

    Sieht er diese Perspektive(n) nicht mehr, ist es verständlich, wenn er nach anderen, besseren Optionen Ausschau hält - und seinen Fokus vor allem auf den Erhalt seiner eigenen Arbeitskraft (hier: Gesundheit) legt und nicht in aussichtslosen Zweikämpfen seine Unversehrtheit aufs Spiel setzt.
     
  19. Bis auf diese beiden Absätze stimme ich dir zu!

    Seine Leistungen allerdings von Abwägungen abhängig zu machen, obwohl er fürstlich dafür entlohnt wird, ist ein Zeichen für einen fehlenden Charakter!

    Und wer wegen seiner Gesundheit nur noch mit gezogener Handbremse im Zweikämpfe geht, sollte Schach spielen, da er seinen Beruf nicht liebt!

    Denn richtige Fussballer wollen IMMER gewinnen!

    Was ich von unseren Gestalten diesbezüglich halte, schreibe ich jetzt nicht, sonst werde ich lebenslang gesperrt...
     
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  20. Nö, das ist völlig unabhängig vom Gehalt. Der Arbeitnehmer fühlt sich doch dem Arbeitgeber nicht "mehr" verpflichtet, weil er akzeptiert, dass er "fürstlich entlohnt wird". Der AN glaubt eher, dass dieses Gehalt seiner Arbeitskraft angemessen ist - und er dieses auch mit einer "durchschnittlichen Leistung" verdient hat.
    Sehe ich anders. Wieso sollte ein Berufssportler anders denken als ein anderer "abhängig Beschäftigter"? Wer innerlich bereits gekündigt hat (und das unterstelle ich vielen Werder-Spielern), macht eben nur noch "Dienst nach Vorschrift".