Selbstständig/ Arbeit

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von werderbeagle, 1. November 2016.

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  1. werderbeagle

    werderbeagle

    Ort:
    bremen
    Kartenverkäufe:
    +8
    hallo, mein kollege und ich sind jetzt seit 5 monaten selbststndig als handwerker. jetzt haben wir folgenden fall. wir haben ein angebot geschrieben. daraufhin wurde ein besichtigungstermin mit und vereinbart. wir haben dafür fast einen ganzen nachmittag geopfert und sind knapp 300km gefahren das wäre ein schöner großer auftrag geworden. in das angebot hatten wir eine anfahrtsgebür geschrieben. jetzt hat der auftraggeber nach wochen plötzlich abgesagt. können wir trotzdem eine rechnung für die anfahrt für die besichtigung stellen?
     
  2. patty

    patty

    Ort:
    NULL
    natürlich kannste, so das macht dann 36,50 euro
     
  3. SRKKGURU

    SRKKGURU

    Ort:
    NRW
    Man kann. Große Unternehmen machen das auch (OBI usw). Die schreiben das aber vorher ins Angebot und geben an, das die Kosten bei einem entsprechenden Auftrag verrechnet werden. Wird das Angebot innerhalb einer bestimmten Zeit nicht in Anspruch genommen, gibt es auch keine Rückzahlung des Betrages.
    (Auch sollte aus dem Angebot hervorgehen, in welchem Einzugsbereich welche Kosten entstehen (hängt in vielen Möberhäusern z.B. aus)).
    Das alles sollte immer in schriftlicher Form mit Unterschrift des Auftraggebers geschehen oder ausgehandelt werden. Eine Quittung über die erhaltenen Anfahrt- und Besichtigungskosten ist selbstverständlich !
     
  4. Bei der nächsten Anfrage macht ihr das Angebot ( so denn außerordentliche Aufwände zu verzeichnen sind) kostenpflichtig. Dieses kann dann im Auftragsfall verrechnet werden. Als Aufwand kann z.B. herangezogen werden: Aufmaße, besondere räumliche Gegebenheiten, besondere Hilfsmittel wie Hebebühnen, Gerüste etc. Das muss aber mit dem Kunden vorher besprochen werden; kann man aber begründen mit einem dann präzisen, auf die Bedarfe des Kunden abgestimmten Angebot.
    Meine Erfahrung hat gezeigt, dass Angebote, aus der Hüfte geschossen, einem später auf die Füsse fallen, weil viele Dinge nicht berücksichtigt wurden. Spätere Nachforderungen sind sowohl für den Auftragnehmer (falsche Kalkulation) als auch für den Auftraggeber (er muss bezahlen) unangenehm.
    Bucht diesen Fall ab unter Lehrgeld und seis beim nächsten mal schlauer und grundsätzlich gilt:
    .....manchmal ist es besser, einen Auftrag nicht zu bekommen! (auch eigene Erfahrung)